Modellautos Tagebuch

Erlebe Abenteuer mit unseren Crawlern in den Wäldern, auf den Höhen, durch die Bäche im Rhein-Sieg-Kreis. Oder begleite uns bei der Fahrt mit einem Retro Car. Beiträge sind nach Datum der Veröffentlichung geordnet. Du kannst chronologisch durch die Artikel stöbern.

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Atlas Crawler und die blutrote Heidelibelle

An einem sonnigen Septembernachmittag erkunden die Naturfreunde Wolperath CGN wieder mit ihrem Crawler, dem FMS Atlas 1/10, die weite Dünenlandschaft zwischen Köln und Bonn. Die Sonne strahlt vom blauen Himmel, während die Naturfreunde die Ruhe und Schönheit der Umgebung genießen. Plötzlich fällt eine blutrote Heidelibelle ins Auge, erkennbar an ihrer intensiven roten Färbung und den schimmernden, filigranen Flügeln, die in der Sonne wie feines Glas glitzern.

Die Libelle umkreist das Fahrzeug, als ob sie neugierig auf den kleinen Crawler wäre, der sich vorsichtig seinen Weg durch die Dünen bahnt. Als der Wagen zum Stillstand kommt, flattert die Libelle elegant auf die Ladefläche des Pickups zu. Sie landet auf einer hölzernen Kiste, die dort abgestellt ist, und bleibt einen Moment ruhig sitzen. Ihre schillernden Facettenaugen wirken wachsam, während sie die Umgebung zu beobachten scheint. Es ist ein faszinierender Anblick, wie die filigrane Kreatur für einen Augenblick in dieser für sie bisher unbekannten, von Menschenhand geschaffenen Szenerie verweilt. Nach kurzer Rast breitet sie ihre zarten Flügel wieder aus und erhebt sich leicht in die Luft, um in die Weite der Dünenlandschaft zurückzukehren.

Dieser kurze, flüchtige Moment, in dem die Natur und Technik auf so friedliche Weise aufeinandertreffen, ist ein stiller, aber tiefer Ausdruck der Harmonie, die möglich ist, wenn wir unsere Umwelt respektvoll und achtsam erkunden. Ein Augenblick, der die Schönheit der Natur und die Verbindung, die wir zu ihr haben, wunderbar einfängt.

Aus dem Archiv

Wechselhaft – Wir bleiben in diesen Tagen am Boden

Wechselhaft – Wir bleiben in diesen Tagen am Boden

Das wechselthafte Wetter zwingt uns in diesen Tagen leider dazu, mit Flugmodellen am Boden zu bleiben und sich bei der Vielfalt des Lebens in der Freizeit anders zu beschäftigen.

Draußen, in wunderschöner Natur, an Bachläufen, unter frischem grünen Laub alten Baumbestands, zwischen Totholz über Stock und Stein. Dort wo sich Bäche durch Wiesen und Wälder schlängeln, ihr Bett graben und Baumwurzeln freilegen.

Still ist es am Derenbach, nicht weit von der Brücke Holzweg im Rhein-Sieg-Kreis; keine Menschenseele zu sehen. Nur das Plätschern des Bachs ist zu hören. Es könnte die Welt der Elfen und Gnome sein. Erholung pur, die verzaubern kann.

Die gelegentlichen Schauern stören nicht.

Das Tragen von Jacke und von Gummistiefeln ist angeraten.