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Der Sternfahrer – Freu[n]de, Modellbau und Spielzeug


Der Kopf ist rund, damit das Denken seine Richtung ändern kann.

Francis Picabia (1879–1953) – Maler, Schriftsteller und zentrale Figur der Dada-Bewegung


Hitzewelle – wie jedes Jahr

Juni 2022 – Hitzewelle wie vor einem Jahr – Wiesensommer – Heuernte

Juni 2026 – Auch in diesem Jahr legt sich im Juni wieder eine Hitzewelle über das Land. Tag für Tag klettert das Thermometer weit über die Marke von dreißig Grad Celsius im Schatten. Die Luft scheint stillzustehen, schwer und unbeweglich. Über den Feldern flimmert die Hitze, als würde die Landschaft selbst in sanften Wellen atmen. Das Gras auf unseren Flugwiesen, genährt von den regenreichen Wochen des Frühjahrs, war hoch und dicht gewachsen. Nun ist es gemäht. Innerhalb weniger Tage trocknet es unter der unerbittlichen Sonne, wird zu langen Reihen gehäufelt, zu großen Rollen gepresst und schließlich eingefahren. Der süße Duft von Heu liegt über den Wiesen und begleitet jede Bewegung.

Noch vor dem ersten Schnitt sind die Wiesen jedoch nicht nur Arbeitsraum für Markus vom Reiterhof, sondern auch Kinderstube vieler Wildtiere. Am Waldrand, verborgen im hohen Gras, liegen reglos die Rehkitze. Ihrem Instinkt folgend drücken sie sich eng an den Boden und vertrauen auf ihre Tarnung. Mit Hilfe einer Drohne und einer Wärmebildkamera werden die kleinen Tiere aufgespürt, lange bevor die Maschinen anrücken. Behutsam werden die Kitze gesichert und in Sicherheit gebracht. Erst wenn die Gefahr vorüber ist, dürfen sie zu ihren Einständen zurückkehren – ein stilles Zusammenspiel von moderner Technik, Verantwortung und gelebtem Naturschutz.

Mit dem Verschwinden des hohen Grases wird der Boden darunter sichtbar – ein reich gedeckter Tisch für die Jäger der Lüfte. Hoch oben ziehen Milane und Bussarde ihre Kreise, aufmerksam und geduldig. Sie nutzen die aufsteigende Warmluft und spähen nach allem, was die Mäharbeiten freigelegt haben. Dazwischen schießen die Schwalben pfeilschnell durch die flimmernde Luft und erhaschen die kleinen Leckerbissen, die von der Thermik emporgetragen werden.

Und auch die Montagsflieger blicken mit Vorfreude zum Himmel. Die Sonne schenkt kräftige Thermik, die weiten Himmel locken, und mit jedem Aufsteigen eines Flugmodells wächst die Lust auf neue Flugabenteuer.

So verbindet dieser heiße Juni die Arbeit auf den Feldern, das geschäftige Leben der Tiere und die Sehnsucht der Menschen nach Freiheit über den Wolken zu einem Bild voller Sommer und Weite.

Flugwiese IV – Juni 2026

Fotos André

Juni 2022 – Wir erleben jetzt Mitte Juni wieder eine Hitzewelle mit Temperaturen von mehr als 30 Grad Celsius. So wie an dem Wochenende vor genau einem Jahr. Wir haben hier darüber berichtet, was das u.a. für unseren Hausherrn bedeutet und wie damals Rehkitze gerettet wurden: Artikel Rehkitzrettung Juni 2022 – Feuerwehrübung

Bei der Hitze suchen auch Modellflieger und ihre Modelle Schattenplätze.

Auf den Wiesen wird Heu gemacht und eingefahren, auch auf unseren Flugwiesen.

Wie vor genau einem Jahr.

Sommer 2019

Es geht noch heißer – über 40 Grad Celsius im Rheinland


Mit Volldampf zum Weinfest

Sonderzug durch das romantische Moseltal – Wenn die ersten Sonnenstrahlen über den Hängen der Mosel erscheinen und ein feiner Schleier aus Morgendunst noch über den Weinbergen liegt, erwacht der Bahnhof Wittlich Hauptbahnhof zu ungewohnter Betriebsamkeit. Heute ist kein gewöhnlicher Tag, denn ein ganz besonderer Zug steht zur Abfahrt bereit.

Vor dem historischen Zugverband wartet bereits die elegante Dampflokomotive der Baureihe 18 der Deutschen Bundesbahn auf ihren Einsatz. Hinter ihr reihen sich mehrere Donnerbüchsen und ein passender Packwagen zu einem Zug, wie man ihn in den fünfziger Jahren vielerorts hätte antreffen können. Aus allen Richtungen strömen Fahrgäste herbei. Familien, Eisenbahnfreunde und Ausflügler haben nur ein Ziel: das traditionelle Weinfest in Traben-Trarbach.

Pünktlich setzt sich der Sonderzug in Bewegung. Mit kräftigen Zylinderschlägen arbeitet sich die Schnellzuglok entlang der Mosel voran. Die Strecke ist an diesem Morgen stark befahren, und immer wieder begegnen dem Zug moderne Reisezüge und Güterzüge. Zwischen den bewaldeten Berghängen verschwinden die Wagen in den zahlreichen Tunneln der Moselstrecke, nur um kurz darauf wieder ins Licht hinauszutreten.

Ein erster Höhepunkt erwartet die Reisenden bei Bullay. Hoch über dem Fluss überquert der Zug die beeindruckende Moseltalbrücke. Die gewaltige Stahlkonstruktion spannt sich majestätisch über das Tal und bietet einen unvergleichlichen Blick auf die Moselschleifen, die Weinberge und die kleinen Orte entlang des Ufers. Für viele Fahrgäste ist dies bereits einer der schönsten Momente der Reise.

Im Bahnhof Bullay endet jedoch zunächst die Vorwärtsfahrt. Hier muss die Dampflok an das andere Ende des Zuges umgesetzt werden, denn die weitere Reise führt in entgegengesetzter Richtung auf die Stichstrecke nach Traben-Trarbach. Während die Lok unter Zischen und Dampfwolken ihr Rangiermanöver vollführt, nutzen viele Reisende die Gelegenheit für einen Blick auf die historische Garnitur.

Wenig später verlässt der Sonderzug Bullay erneut. Noch einmal wird die Moseltalbrücke überquert, bevor kurz darauf die Abzweigung auf die eingleisige, nicht elektrifizierte Nebenstrecke erreicht wird. Nun beginnt der wohl romantischste Abschnitt der gesamten Fahrt.

Gemächlich folgt die Strecke dem Verlauf der Mosel. Reben ziehen sich in endlosen Reihen die Hänge hinauf, dazwischen liegen malerische Weinorte mit ihren Fachwerkhäusern, Kirchen und engen Gassen. Die Dampflok arbeitet gleichmäßig vor dem Zug, während sich hinter den Fenstern eine Bilderbuchlandschaft entfaltet, die seit Generationen Besucher in ihren Bann zieht.

Die Zeit vergeht wie im Flug. Nach rund fünfundvierzig Minuten erreicht der Sonderzug schließlich sein Ziel. Vor den Reisenden liegt Traben-Trarbach, einer der bekanntesten Weinorte der Region. Die Festzelte sind bereits geöffnet, Musik erklingt durch die Straßen, und überall duftet es nach regionalen Spezialitäten. Ein unbeschwerter Tag an der Mosel kann beginnen.

Doch auch die schönste Feier geht irgendwann zu Ende. Wenn die Abenddämmerung über dem Tal hereinbricht und die Lichter des Weinfestes in der Mosel glitzern, wartet der historische Sonderzug bereits auf seine Fahrgäste. Die Rückfahrt nach Wittlich ist für 20:40 Uhr vorgesehen – begleitet vom Klang der Baureihe 18, die ihre Reisenden durch die nächtliche Mosellandschaft wieder nach Hause bringt.

TSC Szenario-Addon [GD] BR18 Personenwug Wittlich – Traben Trarbach – Infos und kostensloses Download-Addon


DRAGONFLY

DRAGONFLY

Der 3.450 mm E-Segler von Valentamodel.cz DRAGONFLY auf der Suche nach Thermik.

Angaben des Herstellers:

DRAGONFLY, DRAGONFLY PRO ist Wettbewerbmodell, besonders für F3J-Kategorie entwickelt. Bei Herstellung dieses Modells wurden einige neue Konstruktionselemente benützt. Modell DRAGONFLY ragt mit eleganten Formen, gesmackwollem Design und prachtvollen Flugeigeschaften hervor – Valentamodel.cz


Motte und Rabe – Freundschaftsfliegen 2023

Motte und Rabe – Ein Gespräch unter Freunden

„Na Rabe, auch wieder da?“ „Ja Motte. Und Du scheinst ja auch noch zu leben.“ „Recht gut sogar Rabe.“

„Es gibt doch bestimmt Neues oder?“ „Kann man wohl sagen.“

„Fang am besten bei dem Neuesten an und spar Dir den kalten Kaffee von gestern. Den tragen schon andere genug durch die Gegend und bieten ihn dauernd an.

„Rabe, die treffen sich wieder am Wochenende.“ „Wer?“ „Am Samstag.“ „Ich habe Dich nicht gefragt: Wann? sondern Wer?“ „In Porz Rabe, da wo wir im vergangenen Jahr auch waren. Kannst Du Dich denn nicht mehr erinnern?“

„Sag mal Motte, ist Deine Krankheit ansteckend? Ich fragte nicht: Wann? oder Wo? sondern Wer?“ „Na die Flieger, die Modellflieger, wie letztes Jahr. Da waren so viele, die einzelnen Namen weiß ich nicht mehr.“

„Das war doch ein rundum gelungener Tag in Porz.“ „Stimmt.“

„Was meinst Du Rabe, ob die Montagsflieger uns wieder mitnehmen?“ „Frag sie doch einfach.“ „Mach ich Rabe.

Ich habe ein paar Schnappschüsse vom vergangenen Jahr dabei. Komm wir schauen uns die gemeinsam an.“

Freundschaftsfliegen 2022 Mfg Porz e.V. | Video-Galerie

Archivaufnahmen vom Freundschaftsfliegen 2022 beim Mfg Porz e.V.



Gespräche unter Freunden


Ein Sherpa kämpft sich durch

Der Sherpa CR3.4 von Absima stürzt sich mutig auf dem Weg in die Kaldauer Grube bei Siegburg in ein Wasserloch, dessen Tiefe sich geheimnisvoll im braunen, trüben Wasser verbirgt. Langsam tauchen die Räder ein, das Wasser drängt zur Seite, während der Motor mit gleichmäßigem Brummen dagegenhält.

Jeder Millimeter wird zum Abenteuer – wird der Sherpa den Durchgang schaffen oder bleibt er stecken? Mit kraftvollem Grip arbeitet er sich weiter vor, bis er schließlich, tropfend das andere Ufer erreicht.

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Dampflok Baureihe 38 – Preußische P8

Zwischen sanften Rheinkurven und dem vertrauten Klang arbeitender Zylinder beginnt eine Reise in die Vergangenheit: Ein Nahverkehrszug mit den bekannten Donnerbüchsen, gezogen von der BR 38, rollt im Microsoft Train Simulator (MSTS) von Rolandbogen nach Remagen. Es ist eine virtuelle Fahrt – und doch atmet sie den Geist einer der berühmtesten deutschen Dampflokomotiven.

Die Baureihe 38, ursprünglich als Preußische P 8 bekannt, steht wie kaum eine andere Lokomotive für den zuverlässigen Alltagsdienst der Dampflokzeit. Entwickelt zu Beginn des 20. Jahrhunderts, verkörperte sie die Idee einer universell einsetzbaren Schnellzuglok, die ebenso sicher vor Personenzügen wie vor leichten Güterzügen ihren Dienst verrichtete. Ihr ausgewogenes Erscheinungsbild, die großen Treibräder und der ruhige Lauf machten sie schnell beliebt – bei Lokpersonalen ebenso wie bei den Fahrgästen.

Eutingen Gleis 2 Lok 038 772 Nahgüterzug Gmms-Güterwagen - LABW - Staatsarchiv Ludwigsburg PL 734 KD 54

Gebaut wurde die P 8 ab 1906, vor allem von renommierten Herstellern wie Henschel & Sohn, Borsig, Schwartzkopff oder Hanomag. Insgesamt entstanden über 3.900 Exemplare, was sie zu einer der meistgebauten Dampflokomotiven Europas machte. Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm die Deutsche Bundesbahn einen großen Bestand und führte die Maschine fortan als Baureihe 38.10–40.

Ihre Epoche ist eindeutig die Epoche III der jungen Bundesbahn – eine Zeit des Wiederaufbaus, in der Dampfloks noch das Rückgrat des Personenverkehrs bildeten. Genau hier setzt auch das Video an: Die BR 38 zieht einen klassischen Nahverkehrszug entlang des Rheins, durch Bahnhöfe und Streckenabschnitte, wie sie in den 1950er-Jahren alltäglich gewesen wären.

Die Einsatzart der BR 38 war vielseitig. Ursprünglich für Schnellzüge konzipiert, fand sie bei der Bundesbahn vor allem im Personen- und Nahverkehr Verwendung. Ihre Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit machten sie ideal für Neben- und Hauptstrecken gleichermaßen. Entsprechend weit gefächert waren auch ihre Einsatzgebiete: Von der Rhein- und Ruhrregion über Norddeutschland bis nach Bayern war die Baureihe 38 nahezu überall anzutreffen.

Ein fester Heimatbahnhof ließ sich für die Baureihe kaum festlegen, da sie in zahlreichen Bahnbetriebswerken beheimatet war – unter anderem in Köln, Koblenz, Hamburg, Hannover oder Frankfurt. Gerade im Rheinland prägte sie über Jahre hinweg das Bild des alltäglichen Zugverkehrs, was die Strecke von Rolandbogen nach Remagen historisch besonders stimmig macht.

Mit dem Fortschreiten der Diesel- und Elektrolokäraus klang ihre Zeit langsam aus. Die Ausmusterung der BR 38 bei der Deutschen Bundesbahn begann in den späten 1950er-Jahren; die letzten Exemplare verschwanden 1974 aus dem Plandienst. Einige Maschinen blieben jedoch erhalten und erinnern bis heute an eine Epoche, in der Dampfwolken, Rhythmus und Technik den Takt der Eisenbahn bestimmten.

Dieses Video ist daher mehr als nur eine Simulation: Es ist eine erzählende Reise in die Vergangenheit – eine Hommage an die BR 38, die Generationen von Reisenden sicher ans Ziel brachte und bis heute Eisenbahnfreunde begeistert.


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