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Der Sternfahrer – Freu[n]de, Modellbau und Spielzeug


Der Kopf ist rund, damit das Denken seine Richtung ändern kann.

Francis Picabia (1879–1953) – Maler, Schriftsteller und zentrale Figur der Dada-Bewegung



Flying Bicycle – Le Aviette – Fliegendes Fahrrad #6

Flying Bicycle – Le Aviette – Fliegendes Fahrrad #5

Die Konstruktion der Pilotenbeine ist fertig. Sie werden von einem umgebauten Micro-Servo angetrieben, der nunmehr als Getriebemotor in Richtung und stufenlos Geschwindigkeit mit dem RC-Sender gesteuert werden kann.

Es war alles, wie man hier sagt, Fummelarbeit auf den Millimeter genau, damit Servo, Gestänge, Pedalen, Füße, Kniegelenke und Hüftgelenke eine schöne Tretbewegung zeigen.


Buschtrottel Agro

Der Buschtrottel Agro erfeut sich in unserer Gruppe wegen seiner guten Flugeigenschaften großer Beliebtheit; es gibt mehrere. Während Montagsflieger Ralf und Manni einen neuen Jupiter Bipe für einen Flug auf Flugfeld II vorbereiten, fackelt Montagsflieger Udo nicht lange und hebt mit seinem Buschtrottel Agro zügig ab in die Höhe unter den strahlend blauen Himmel an diesem sommerlichen letzten Montagnachmittag im Juli 2024.

Der Buschtrottel Agro ist ein Depron Eigenbaumodell nach einem Bauplan von Thomas Buchwald.

Der im Video zu sehende Doppeldecker Jupiter Bipe aus dem Hause T. Buchwald wird demnächst hier im Video vorgestellt.


Der Dritte im Bunde

Max fährt nach dem Toyota FJ40 und dem Jeep CJ7 als Dritter im Bunde mit seinem Eigenumbau eines Absima Sherpa CR3.4 zu einem Pickup über den so genannten Grat zur Kaldauer Grube, dem ehemaligen Steinbruch bei Siegburg.

Das Fahrzeuge bewegt sich vorsichtig über den steinigen und schmalen Pfad durch das unebene Gelände. Der Nachmittag in der Kaldauer Grube bietet schon hier auf dem Zuweg eine schöne Kulisse aus üppiger Vegetation, aus steilen Wänden und rauem Untergrund, ideal für das Offroad-Abenteuer, das die Gruppe unternimmt.



Papiergeschichten – Plakate für Irgendwo

Der Kölner Hauptbahnhof wird für die nächsten Tage komplett gesperrt – diesmal nicht wegen eines verlorenen Rollkoffers oder einer überraschend auftauchenden „mysteriösen Substanz“, sondern aus ganz offiziellen Gründen: Gleise müssen erneuert werden, Weichen ausgetauscht, Signale modernisiert, Kabelbündel ersetzt, und irgendwo tief im Untergrund hat man auch noch eine Störung entdeckt, die „dringend, sehr dringend, wirklich ganz dringend“ behoben werden muss. Kurz: Ein Großprojekt, das aussieht, als hätte jemand die komplette Bahninfrastruktur gleichzeitig auf die To-do-Liste gesetzt.

Während in der Domstadt also nichts mehr rollt, Pendler mit Kaffee in der Hand ratlos aufs Display starren und selbst der Dom ein wenig mitleidig auf die Menschenmenge herabblickt, läuft in Irgendwo der Betrieb weiter, als hätte man von alledem noch nie gehört. Auf Irgendwo ist Verlaß. Und so bleibt das Diorama eine kleine Oase aus Gelassenheit, Dampfwölkchen und Betrieb – während ein paar Kilometer weiter Rheinabwärts der Verkehr auf dem Kopf steht.

In Irgendwo wird weiter gedruckt – diesmal nicht in 3D, nicht aus Filament, sondern ganz schlicht auf festem Papier. Doch was hier entsteht, ist weit mehr als flaches Dekor. Es sind kleine Zeitfenster, farbige Geschichten, Erinnerungen an eine Epoche, die den Bahnhof „Irgendwo“ mit Leben füllen sollen. Auf dem Bildschirm liegen sie bereit: alte Werbeplakate und mehr, sorgfältig auf eine für H0 stimmige Größe skaliert, im BMP-Format, mit 300 dpi sauber und scharf. Die Auswahl ist breit, aber stimmig – so, wie man sie an kleinen Landbahnhöfen noch in den 50er oder 60er Jahren finden konnte:

ein Fahrplan, ein verblasstes Plakat für eine neue Filmvorstellung, daneben ein Zigarettenautomat, ein Kaugummiautomat, Werbeschilder für Getränke, Eis und Schuhcreme.

Und natürlich ein Warnzeichen für das Trafohaus – „Vorsicht Hochspannung“, damit niemand zu nah herangeht.

Alle Motive liegen gesammelt auf einem einzigen DIN-A4-Bogen, fertig zum Ausdrucken. In Irgendwo übernimmt diese Aufgabe ein Farblaserdrucker, der die Farben matt, aber klar wiedergibt. Ein Tintenstrahldrucker ist nicht geeignet. Das frisch gedruckte Blatt wird anschließend dünn mit Klarlack oder Parkettlack bestrichen, um die Oberfläche zu schützen und ein feines, leicht seidenmattes Finish zu erzielen. Nach dem Trocknen beginnt die Feinarbeit: Die Plakate werden mit scharfem Cutter oder feiner Schere ausgeschnitten, die Ränder mit einer sanften Bewegung geglättet. Ein Hauch verdünnter Weißleim reicht, um jedes Plakat sauber an eine Gebäudewand zu kleben – und plötzlich wirkt der Bahnhof lebendig. Als würden täglich Reisende vorbeigehen, einen Blick auf die Filmankündigung werfen, rasch eine Zigarette ziehen oder den Fahrplan vergleichen.

Im YouTube-Kanal „Erzgebirgs-Moba“ wird Schritt für Schritt gezeigt, wie man das alles noch verfeinern kann und daraus Emailschilder mit einfachen Mitteln selbst herstellt – perfekt geeignet für die Modelleisenbahn in H0.

Dort sieht man genau, wie winzige Reklameschilder entstehen, die aussehen, als hätten sie seit Jahrzehnten Wind und Wetter überstanden.

Eine wunderbare Ergänzung für alle, die ihre Gebäude in Irgendwo oder anderswo noch ein Stück authentischer wirken lassen möchten.

Das Plakate-Set 1 steht hier als ZIP-Datei kostenlos zum Download bereit – ein kleiner Baukasten voller Atmosphäre, für Irgendwo und vielleicht auch für viele andere kleine Welten.


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