Der Sternfahrer – Freu[n]de, Modellbau und Spielzeug
Der Kopf ist rund, damit das Denken seine Richtung ändern kann.
Francis Picabia (1879–1953) – Maler, Schriftsteller und zentrale Figur der Dada-Bewegung
Puri 1300
Puri 1300
Montagsflieger Bernd zeigt sich von seiner kreativen Seite; er hat wieder ein paar Stunden in seiner heimischen Werkstatt gebastelt und den Nurflügler Puri von Tim Weißbach mit einer Spannweite von 650 mm auf die doppelte Größe gebracht: sein Puri 1300. Zum Erstflug zeigte sich der Himmel in einem klaren Blau, kalter Nordwind, die letzten Kraniche ziehen Richtung Süden.
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Tangent Kult Acro
Tangent Kult Acro
Erstflug Tangent Kult Acro – Start mit Flühs Winde. Spannung liegt wieder in der Luft, das Gras beugt sich dem Wind, aus den Höhen schauen Raubvögel erwartungsvoll mit scharfen Augen auf das Spiel mit dem neuen Modell, die Bäume wechseln bereits ihre Farben, ihre Blätter lösen sich und fallen müde am letzten Tag im September des Jahres auf die Wiesen, betten sich in den Schlaf. Montagsflieger Dieter und Andreas sind dagegen ganz wach und konzentriert. Es ist Herbst.
Das Seil der Hochstartwinde liegt am Segler an, es ist gespannt, der Fuß steht auf dem Pedal der Winde und es wird sich jetzt zeigen, ob die Worte und Zeichen von Montagsflieger Andreas in der letzten Flugstunde das Lernziel erreicht haben.
Axial SCX10 III Jeep CJ 7 – Jungfernfahrt
Ralf ist gespannt. Heute ist es soweit – die Jungfernfahrt mit seinem neuen Crawler, dem Axial SCX10 III Jeep CJ 7. Das klingt für ihn so, als hätte er sich gerade ein wildes Abenteuerfahrzeug zugelegt, das darauf wartet, seine Fähigkeiten im Gelände zu beweisen. Er hat sich dafür die Kaldauer Grube ausgesucht, einen Ort, von dem alle in der Szene sprechen. Dort gibt es Sand, Felsen und – wie Ralf heute feststellt– auch ein Gewässer.
Auf dem Weg dorthin, als Ralf gerade über die Grube nachdenkt und sich vorstellt, wie der Jeep in dem felsigen Terrain klettern wird, sieht er es. Ein stiller See liegt vor ihm, graubraun, als hätte der Himmel vergessen, sein Spiegelbild darin zu hinterlassen. Das Wasser ist so ruhig, dass es aussieht wie eine schwere Decke, unter der etwas Verstecktes lauert. Ein Felsen ragt am anderen Ufer hinaus, als wollte er Ralf einladen, sich näher heranzuwagen und ihn zu überwinden.
Er hält kurz inne. Soll er wirklich? Der Jeep, noch frisch und ohne einen Kratzer, steht mit Fahrer und Beifahrerin bereit. Doch Ralf spürt eine merkwürdige Spannung in der Luft. Es ist wie ein stilles Versprechen, dass dieser See, so unscheinbar er auch scheint, vielleicht mehr zu bieten hat, als man auf den ersten Blick erkennen kann. Die Tiefe ist ungewiss. Ralf hält kurz an und starrt auf das dunkle Wasser. Was liegt wohl unter dieser Oberfläche? Würde er einen Stein hineinwerfen, würde der vermutlich bis ins Unendliche fallen, ohne einen Laut zu hinterlassen.
Neugier und Abenteuerlust siegen. Langsam lenkt Ralf den Crawler in Richtung des Felsens. Der Jeep rollt mit sanftem Brummen, seine Räder greifen sicher auf dem unebenen Boden, und doch ist da dieses unbestimmte Gefühl von Abenteuer. Der Felsvorsprung ist rau und glatt, aber der Axial SCX10 CJ 7 ist dafür gebaut, solche Hindernisse zu meistern. Jeder Stein fühlt sich unter den Reifen vertraut an, als ob das Fahrzeug und das Gelände sich wortlos verstehen.
Es ist der Moment, in dem Ralf klar wird – die Fahrt hat gerade erst begonnen, und dieses Abenteuer wird ihn noch tiefer in die Geheimnisse der Grube ziehen.
Emma – die schwimmende Lok – Baudoku Teil 2
Frei nach dem Vorbild aus der Ausgburger Puppenkiste nach der Geschichte „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ von Michael Ende.
Eine Lkw-Werkstatt für Nirgendwo
Während in Irgendwo auf die Lieferung der letzten Dachteile für den kleinen Lokschuppen der Schmalspurbahn H0e gewartet wird, ist man im benachbarten Nirgendwo schon ein gutes Stück weiter. Dort entsteht gerade eine neue Werkstatt für Lkw – ein Projekt, das in seiner ganzen Architektur unverkennbar aus der 3D-Design-Werkstatt von Irgendwo stammt, aber in einigen Details speziell an die Bedürfnisse von Nirgendwo angepasst wurde.
Das Gebäude wächst bereits zu einer stattlichen kleinen Halle heran. Auf der einer Seite zeigt es ein beige verputztes Fachwerk mit kräftigen braunen Balken, klar abgesetzten Linien und einer tiefblauen Tür, die dem Ganzen einen fast freundlichen Akzent verleiht. Das Fachwerk wirkt traditionell, beinahe ländlich – als wolle es sagen: „Hier wird solide gearbeitet.“
Die gegenüberliegende, längliche Seite besteht aus glatten beigen Wänden mit mehreren dunkel gerahmten Fenstern, die später einmal warmes Werkstattlicht nach außen tragen werden. Im vorderen Bereich thront ein blauer Giebel über den großen Werkstatttoren. Diese schweren zweiflügeligen Tore stehen im Moment weit offen. Ihre hölzernen Verstrebungen und die deutlich sichtbaren Scharniere lassen erahnen, wie robust sie gebaut sind.

Im Inneren ist der Eigentümer bereits dabei, die künftige Werkstatt mit Werkbänken, Schränken und allem auszustatten, was zu einer ordentlichen Lkw-Werkstatt gehört. Wie man hört, soll später sogar eine beleuchtete Fahrzeuggrube eingebaut werden – ein Hinweis darauf, dass hier nicht nur optisch, sondern auch funktional Großes geplant ist.
Und tatsächlich: Ein blauer Lkw hat bereits probeweise seinen Platz in der noch offenen Halle eingenommen.


Er steht halb im Gebäude, halb noch im Freien, als wolle er testen, ob die künftige Werkstatt wirklich groß genug für alltägliche Reparaturen ist. Über ihm spannt sich ein Dachstuhl aus hellbraunen Holzträgern, filigran und dennoch stabil, ein Blick in das Innere eines Gebäudes, das erst noch seine Haut bekommt. Die rückwärtige Wand ist bereits geschlossen, während die Seitenwände mit ihren kleinen Fenstern und sauber eingelassenen Fensterrahmen schon fertig wirken.
So steht die Werkstatt dort: halb offen, halb fertig, und doch schon voller Charakter. Sie erzählt von Fleiß und Planung, von Handwerk und Geduld – und davon, dass zwischen Irgendwo und Nirgendwo nicht nur Gleise wachsen, sondern auch ganze kleine Welten entstehen.
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