Startseite

Der Sternfahrer – Freu[n]de, Modellbau und Spielzeug


Der Kopf ist rund, damit das Denken seine Richtung ändern kann.

Francis Picabia (1879–1953) – Maler, Schriftsteller und zentrale Figur der Dada-Bewegung



FlyBuggy Frontschaden behoben

FlyBuggy Frontschaden behoben

Der kürzlich verursachte Frontschaden am FlyBuggy ist behoben. Ursache für den Schaden war der sich im Flug selbständig machende Akku, der den Schwerpunkt veränderte und somit der Monoposto schwer, wenn überhaupt noch zu kontrollieren und schneller wieder am Boden war als gedacht und gewollt. Selbstverständlich blieb das nicht ohne Folgen für die Depronkarosserie.

Der Depronschaden ist inzwischen behoben. Der Akku liegt nun fester im Rumpf.

Nach dem Testflug ohne Beanstandungen bei den Modellflieger-Nachbarn Auf der Hardt werden jetzt auch noch die Lackschäden behoben und dann geht es wieder auf die Strecke…

…in der Luft.


Grunau Baby III Bau-Doku Teil 2

Wir – Bernd und Georg – von den Montagsfliegern bauten im Winterhalbjahr 2019/2020 jeder ein Grunau Baby III mit einer Spannweite von 3.000 mm nach einem modifizierten Bauplan von Arthur Mackenroth. Das Bastelprojekt wurde bis zu den beiden Erstflügen in insgesamt 16 Teilen in Videos dokumentiert.

Heute zeigen wir noch einmal den Teil 2 dieser Dokumentation. Bernd hat sein Grunau Baby D-5041 im Rohbau fast fertig; die Servos sind eingebaut und so kann das Modell zur Passprobe aufgebaut und die EWD (Einstellwinkeldifferenz) überprüft werden. Für den Bau weiterer Modelle hat Bernd Schablonen gefertigt; das erleichtert Georg den Bau seines Modells D-5364 erheblich.

Beleiten wir beide beim Bau der Oldtimerglider heute in der Video-Dokumentation Teil 2.

Grunau Baby III – Bastelprojekt im Team – Die Montagsflieger 2019/2020

Teil 1 der Dokumentation ist hier im Archiv zu finden; die weiteren Teile folgen.



Jupiter Duck – Der Tollpatsch

Nach Einbau eines stärkeren Motors, Pichler Brushless Pulsar 1700 KV, 7 x 4 Prop Graupner, Akku 2S 600 mAh sollte Jupiter Duck erneut1) versuchen, vom Teich aus zu starten. Um es vorweg zu nehmen: Das ist gelungen.

Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt setzt sich Jupiter Duck mit neuer Kraft entschlossen und zielstrebig in Bewegung, nimmt Fahrt auf, geht gerade weg und erhebt sich nach wenigen Metern sicher in die Höhe, schnell eine erste Linkskurve, aus dem Kamerabild, etwas mehr Höhe und am oberen Rand des Kamerabildes vorbei und wieder eine Linkskurve, gerade weg, wieder links und?

Der Tollpatsch stürzt sich nach der nächsten Kurve, als er auf der Wasseroberfläche elegant aufsetzen will, Kopf über in den Teich, als hätte er einen Fisch oder ein altes Stück Brot gesehen. Eine besondere Art von Eleganz. „Alle meine Entchen, schwimmen auf dem See, Köpfchen in das Wasser, Schwänzchen in die Höh.“ (Text Volkslied)

Wohl etwas weit weg vom Ufer, in den Kähnen am Steg steht Wasser, keine Chance, abwarten, auf etwas Wind aus der richtigen Richtung hoffen.


Dann ist es endlich so weit, eine leichte Brise haucht gegen das Höhenleitwerk und richtet den Tollpatsch wieder auf. Vom Steg aus ist über die als unendlich empfundene Entfernung kein Schaden erkennbar. Gas, der Propeller dreht sich, Jupiter setzt sich langsam in Bewegung. Das Seitenruder funktioniert und nun aber ganz, ganz langsam im Paddeltempo zurück an das sichere Ufer.

Da ist der Tollpatsch wieder auf festem, trockenen Boden. Jupiter Duck hat bei seiner Wasserfluggymnastik einiges an Wasser geschluckt. Zum Glück hat er sich keinerlei innere oder äußere Verletzungen zugezogen.

Aber eine Pause habe ich ihm und auch mir schon gegönnt.


1) Beitrag vom 07.01.2022 Jupiter Duck – Zu schwach für diese Welt – Erstflugversuch

Beitrag vom 14. 05.2021 Jupiter Duck – Wir brauchen einen Tümpel



DB Museum Koblenz – Stellwerkstechnik

Wer im DB Museum Koblenz am Tag der Schiene 2025 nach den Lokomotiven noch ein wenig weitergeht, entdeckt eine Welt, die auf den ersten Blick unscheinbarer wirkt, aber für den Eisenbahnbetrieb genauso wichtig war wie jede Lokomotive:

Die Stellwerkstechnik vergangener Zeiten. Zwischen schweren Hebeln, glänzenden Metallgestängen und fein gezahnten Mechaniken wird sichtbar, wie Züge über Jahrzehnte hinweg sicher gelenkt und Bahnhöfe geordnet wurden.

Gleich ins Auge fallen die alten Bahnzeichen an der Wand – das Andreaskreuz, ein Vorankündigungs- und Geschwindigkeitsschild („9“), dazu weitere Tafeln wie das „L“ für Läutetafel. Sie machen sofort klar: Hier geht es um die Welt der Signal- und Weichentechnik, wie sie früher das Bild der Eisenbahn bestimmte.

Im Vordergrund steht links ein grünes Blockfeld – ein klassisches Relikt der mechanischen Stellwerkstechnik. Diese Kästen mit Dreh- und Druckknöpfen dienten zur Sicherung und Freigabe von Fahrstraßen. Jeder Zug musste sozusagen „blockweise“ seinen Weg freigegeben bekommen, was Unfälle verhindern sollte. Direkt daneben, rechts im Bild, erkennt man ein Hebelwerk mit mehreren Blockfeldern und Stellhebeln. Die rot-weißen Flügel zeigen an, ob ein Abschnitt frei oder gesperrt ist. Mit kräftigen Handbewegungen wurden hier Fahrstraßen verriegelt und Signale gestellt – eine Technik, die nicht nur Muskelkraft, sondern auch höchste Konzentration erforderte.

Über dem Aufbau hängen weitere Signaltafeln und ein alter Signalschirm, der wohl einst an einem Bahnübergang oder im Gleisfeld seinen Platz hatte. Alles zusammen ergibt ein faszinierendes Bild: eine Art Schaltzentrale vergangener Zeiten, in der Signaltechnik, Weichentechnik und Bahnzeichen direkt zusammenkamen.

Mit jedem Griff wurden draußen an der Strecke Signale auf Fahrt gestellt, Weichen in die richtige Lage gebracht und Fahrstraßen gesichert. Auch die vielen Bahnzeichen, die Reisenden und Eisenbahnern Orientierung gaben, waren Teil dieser präzisen Ordnung.

Heute ist diese Technik längst von Monitoren, Tastern und digitaler Steuerung abgelöst. Aber hier im Museum wirkt sie fast lebendig. Man kann sich gut vorstellen, wie konzentriert die Stellwerker ihre Arbeit verrichteten, mit Blick auf die Fahrstraßen, die Uhr und das dienstliche Regelwerk, das über jeden Zug wachte. Alles musste exakt stimmen – denn eine falsch gestellte Weiche oder ein missachtetes Bahnzeichen konnten ganze Abläufe durcheinanderbringen.

Und so steht die Stellwerkstechnik in Koblenz heute nicht nur als technisches Exponat, sondern als Denkmal einer Berufswelt, die man leicht vergisst.

Sie erinnert an den Rhythmus der Bahnhöfe, an die Verantwortung, die in jeder Hebelbewegung lag, und an die

Kunst, aus rein mechanischen Verbindungen ein komplexes, zuverlässiges System zu schaffen. Wer davorsteht, hört das Klicken der Hebel fast noch, riecht das Schmieröl in den Gestängen und merkt: Auch abseits der großen Loks hatte die Eisenbahn ihre Helden – manchmal verborgen in kleinen Stellwerksbuden, die mit jeder Bewegung den Takt der Züge bestimmten.

Im Video Tag der Schiene 2025 im DB Museum Koblenz – Teil 6 gibt es genau diesen Blick in die Welt der Signal- und Weichentechnik und der alten Bahnzeichen.

Eine spannende Ergänzung zur Reihe, die zeigt, dass Eisenbahn nicht nur auf den Schienen rollt, sondern auch hinter den Kulissen von kluger Technik und wachsamen Händen gelenkt wurde.

Alle Videos Tag der Schiene 2025 im DB Museum Koblenz


Weitere Beiträge

nach Themen in der jeweiligen Kategorie Montagsflieger, Crawler, RetroCar, Schiffsjunge, Dampf, Downloads, Magazin, Archiv in chronologisch absteigender Reihenfolge


3D 3D-Druck Andreas Auf der Hardt Axial Bau-Doku Baudoku Baukasten Bernd Biplane Boot Buschtrottel Cherokee Crawler Defender Depron Depron Eigenbau Depron Pusher Dieter DJI Doku Doppeldecker Drohne E-Segler Eigenbau Emma Erstflug Eurofighter F-Schlepp Fliegendes Fahrrad Flugfelder Flugschule Flugtag Fokker E.III Freunde Freundschaftsfliegen FunCub Georg Gespräch unter Freunden Glider Graupner Grunau Baby Grunau Baby III Hallenfliegen Herbert Heron Himmelsmoped Hochstart Hochstartwinde Holzbaukasten Huckepack Indoor Jet Ju52 Jugendfliegen Jugendförderung Jupiter Duck Ka8b Kampfbrett Lehrer-Schüler Lidl Flieger Lidl Glider Lilienthal Maule GB Max Moni Motte Nachbarn Natur NURFLIDL Nurflügler Oldtimer P-38 Pusher Parkflyer Pepito Projekt Rabe Ralf Reise um die Erde Retro RetroCar Schleppmaschine Segler Seilstart Sherpa Streamer Strega Tanja Tim Toyota Toyota Land Cruiser Umwelt unterwegs Weihe50 Weihe 50 Werkstatt Wiesen-Café Wilesco Wilga Zeitzeichen

#Modellbau #RCFlugmodelle #RC Crawler #RetroCar #Schiffsmodell #Eisenbahn #Bahnliebe #Dampfbahn #Modelltechnik #Hobbyleben #RCAbenteuer #Modellflug #Modellautos #Modellschiffe #TechnikSpaß #MadeForHobby #WerkstattAlltag #DIYModellbau #Miniaturwelt #SpielzeugFürErwachsene