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Der Sternfahrer – Freu[n]de, Modellbau und Spielzeug


Der Kopf ist rund, damit das Denken seine Richtung ändern kann.

Francis Picabia (1879–1953) – Maler, Schriftsteller und zentrale Figur der Dada-Bewegung


Intermodellbau 2026 – Faszinierende Kirmesmodelle

Teil 3 – Blinkende Lichter, drehende Welten – die Faszination der Kirmesmodelle

Mitten im Trubel der Hallen, zwischen Eisenbahnen, Flugshows und Hightech-Modellen, gibt es einen Bereich, der sofort auffällt – nicht durch Größe, sondern durch Wirkung: Kirmesmodelle. Schon von weitem zieht ein Flackern die Blicke an. Lichterketten blinken, Gondeln schwingen, ein Riesenrad dreht ruhig seine Runden. Dazu erklingen typische Jahrmarktsounds – und plötzlich steht man nicht mehr in einer Messehalle, sondern irgendwo zwischen Crêpes-Stand und Autoscooter. Dass solche Szenen auf der INTERMODELLBAU 2026 ihren Platz haben, ist kein Zufall: Die Messe lebt von der ganzen Bandbreite des Modellbaus – von klassischen Anlagen bis zu spektakulären Schauwelten, die Emotionen wecken und Geschichten erzählen.


Jahrmarkt im Maßstab – aber mit echtem Leben

Kirmesmodelle sind mehr als nur Miniaturen. Sie sind komplette Erlebniswelten im Kleinformat.

Ein besonders eindrucksvolles Beispiel liefert Ralphs Showmodels. Hier wird nicht einfach ein Fahrgeschäft nachgebaut – hier entsteht ein ganzes Ensemble:

  • Fahrgeschäfte mit Licht- und Soundeffekten
  • originalgetreue Fassaden und Dekorationen
  • Transportfahrzeuge, Wohnwagen und Schausteller-Details

Alles ist darauf ausgelegt, beweglich und vorführbar zu sein – ganz wie im echten Schaustellerbetrieb. Das Ergebnis: Modelle, die nicht nur aussehen wie ihre großen Vorbilder, sondern sich auch so anfühlen. Wenn sich ein Breakdancer mit 16 Gondeln dreht oder das Riesenrad CASSANDRA langsam anläuft, entsteht genau dieser Moment, den man vom echten Rummel kennt.

Und mehr noch: Als Besucher kann man sich fast dabei ertappen, im Kopf mitzulaufen – im Takt der Musik von Fahrgeschäft zu Fahrgeschäft über den Jahrmarkt zu schlendern. Es fehlt eigentlich nur noch eines, um die Illusion perfekt zu machen: der typische Geruch von Backfisch, gerösteten Mandeln und frischer Zuckerwatte.


Technik trifft Nostalgie – und ein bisschen Wahnsinn

Besonders beeindruckend sind die Dimensionen, die selbst im Modell erreicht werden. So gibt es beispielsweise ein transportables Modellriesenrad im Maßstab 1:32 mit über zwei Metern Höhe und dutzenden Gondeln – inklusive kompletter Logistik für Auf- und Abbau.

Was hier betrieben wird, ist Modellbau an der Grenze zur Inszenierung:

  • Elektronik für Lichtprogramme
  • Motoren für realistische Bewegungsabläufe
  • Soundsysteme für die typische Kirmes-Atmosphäre

Und natürlich: unzählige Stunden Handarbeit.


Warum gerade Kirmesmodelle die Besucher magisch anziehen

Während viele Modelle bewundert werden, werden Kirmesmodelle erlebt. Vielleicht liegt es daran, dass jeder eine eigene Erinnerung mitbringt: den ersten Autoscooter, die Fahrt im Riesenrad, der Kuss in der Raupe, das Gedränge auf dem Jahrmarkt. Diese Modelle sprechen nicht nur den Verstand an, sondern direkt das Gefühl.

Genau deshalb gehören sie zu den Bereichen, in denen sich die Besucher besonders lange aufhalten – oft mit einem Lächeln, manchmal einfach nur staunend. Und ganz nebenbei zeigen sie, was Modellbau ausmacht: Nicht nur Präzision und Technik, sondern Atmosphäre.


Ein Seitenhieb – mit Zuckerwatte-Geschmack

Es ist schon ein merkwürdiger Kontrast: Da stehen Menschen minutenlang vor einem Mini-Riesenrad, beobachten jede Bewegung, jedes Licht – und kommen miteinander ins Gespräch. Fremde erklären sich gegenseitig Details, lachen, erinnern sich. Und draußen? Da wird der echte Jahrmarkt oft nur noch durchgescrollt: Eventkalender auf dem Smartphone, schnell ein Foto, weiter zum nächsten Programmpunkt. Hier drin dagegen nimmt man sich Zeit. Für ein Modell. Für ein Gespräch. Für einen Moment. Vielleicht ist das die eigentliche Stärke dieser kleinen Kirmeswelten: Sie zeigen, wie viel mehr ein Erlebnis wird, wenn es nicht nur konsumiert, sondern geteilt wird.

Website Ralphs Showmodels

Intermodellbau 2026 – Droidbuilders Germany

Teil 2 – Zwischen Science-Fiction und Messeflair – Droidenbuilders Germany

Wer nach all den klassischen Modellbauwelten glaubt, auf der INTERMODELLBAU 2026 schon alles gesehen zu haben, wird in Halle 8 eines Besseren belehrt. Dort, wo es ohnehin etwas futuristischer zugeht, tauchen plötzlich Figuren auf, die so gar nicht nach Modellbau im klassischen Sinne wirken – und doch perfekt hierher passen: die Droiden der Droidbuilders Germany.

Schon von weitem hört man das typische Piepen und Surren, dann schiebt sich ein detailgetreuer R2-D2 durch die Menge. Menschen bleiben stehen, lachen, zücken ihre Smartphones – und für einen Moment verschwimmt die Grenze zwischen Filmwelt und Realität.


Wenn Modellbau lebendig wird

Die INTERMODELLBAU lebt davon, dass sie nicht nur zeigt, sondern erlebbar macht. Genau das verkörpern die Droidbuilders auf eindrucksvolle Weise. Ihre Modelle sind keine statischen Schaustücke, sondern voll funktionsfähige, ferngesteuerte Repliken, die sich durch die Messehallen bewegen und direkt mit den Besuchern interagieren.

Dabei trifft man sie nicht nur am Stand: Immer wieder „laufen“ einem die Droiden in den Gängen über den Weg – ein Erlebnis, das besonders bei Familien und Kindern für Begeisterung sorgt, aber auch gestandene Modellbauer nicht unberührt lässt. Was hier entsteht, ist mehr als Vorführung: Es ist Begegnung. Ein kurzer Moment, ein Lächeln, ein Gespräch.


Präzision, Leidenschaft – und jede Menge Nerdtum

Hinter den Droidbuilders steckt eine internationale Community, die sich der originalgetreuen Nachbildung von Filmrobotern verschrieben hat – allen voran den ikonischen Droiden R2 – D2 aus dem Star-Wars-Universum.

Die Mitglieder bauen ihre Modelle oft über Jahre hinweg:

  • mit selbst entwickelten Elektroniklösungen
  • mit präzisen, teilweise 3D-gedruckten Bauteilen und
  • mit einem Anspruch, der bis ins kleinste Detail reicht

Mehr dazu im Forum Droidenbuilders Germany

Das Ergebnis sind Maschinen, die nicht nur äußerlich überzeugen, sondern auch in Bewegung, Sound und Verhalten erstaunlich nah an ihren filmischen Vorbildern sind.

Und genau hier schließt sich der Kreis zur INTERMODELLBAU: Auch wenn es sich nicht um klassische Eisenbahnen oder Schiffsmodelle handelt, zeigt sich doch derselbe Kern des Hobbys – die Liebe zum Detail, die Freude am Tüfteln und der Wunsch, etwas zum Leben zu erwecken.

„Wir wollen nur Spaß haben

und unser Publikum unterhalten!“

heißt es in dieser weltweiten Hobby-Gilde.


Der Kontrast macht den Reiz

Nach den historischen Schaufensteranlagen aus Teil 1 könnte der Unterschied kaum größer sein: Hier die stille Nostalgie vergangener Jahrzehnte – dort die piepsenden, rollenden Bots aus einer fernen Galaxis. Und doch verbindet beide Welten mehr, als man auf den ersten Blick vermutet. Es geht immer um Faszination, um Inszenierung, um das Staunen. Vielleicht ist genau das die Stärke der INTERMODELLBAU: Dass sie all diese Gegensätze nebeneinander zulässt.

Building a Full-Size Functional R2-D2 Droid

Hier schauen wir beim Bau eines R2-D2 Droid zu.


Internationales Treffen Fesselmodellflug 2023

Den Modellflugplatz des Aeroclub Rheidt e.V. übezieht am Wochenende, 21., 22. Oktober 2023 von Belgien kommend eine dicke Wolkendecke.

Gelegentlich schlägt sie auf und zeigt das Blau des Himmels. Am Samstag weht ein starker Wind, der das Fliegen nur in der Combat-Disziplin zuläßt.

Während die einen im Vorbereitungsraum an den Tischen fachsimpeln, geht es in der Combat-Arena wie gewohnt zu – Action.

Hier lassen sich die Akteure vom miesen Wetter nicht stören oder gar entmutigen.


Das Wiesen-Café hat wieder geöffnet, Rabe

Das Wiesen-Café hat wieder geöffnet, Rabe – ein Gespräch unter Freunden

Rabe, ich habe es Dir doch gesagt: Sobald die Sonne scheint, sind die mit den Modellflugzeugen wieder draußen. Schau nur, was da los ist. Ist das nicht schön?“ „Ja, Motte.“

„Und schau, das Wiesen-Café Zum Botterblömche ist auch geöffnet, Kekse, Kuchen, Getränke, alles da.“


„Haben die auch Gummibärchen, Motte?“ „Ich habe noch keine gesehen, aber der Kuchen sieht verdammt lecker aus, der duftet bis hier.“ „Die scheinen nett zu sein und so einer in unserem Alter ist auch dabei. Guck, der hat ein eigenes Modellflugzeug und wie der schon damit fliegen kann.“

Rabe, komm wir gehen einfach dahin und fragen, ob wir auch etwas von dem Kuchen haben dürfen.“ „Da gehe ich ganz sicher mit Motte. Die so gesunden Äpfel von meiner Mutter bin ich langsam leid. Ich brauche mal etwas Anständiges.“

„Da Rabe, schau, die haben nicht nur Leckereien und lassen es sich gut gehen, die haben mehrere, verschiedene Modellflugzeuge, große, kleine, mit Motor, ohne Motor, die ziehen die mit einem Seil hoch oder, schau nur der Junge, die fliegen sogar Huckepack. Und Spaß haben die auch.“

Motte, was meinst Du, ob wir da mal fliegen dürfen? Guck, die haben auch einen Lilienthal wie wir den bekommen; ich von meinem Onkel Wilhem und Du einen von Deinem Vater.“

„Hast Du eigentlich noch Handyverbot, Rabe?“ “ Nein Motte, das ist vorbei. Ich habe mein Handy dabei und vorhin auch schon ein paar Bilder von den Fliegern gemacht. Hier schau.“

Rabe, ich glaube bei denen sind wir richtig.“






Toyota Land Cruiser Sanddüne Telegraphenberg

Mit dem Toyota Land Cruiser RCX10PS von Amewi im Maßstab 1:10 geht es durch die Sanddüne auf dem Telegraphenberg.

Die neuen Räder mit Proline Hyrax Reifen, Crazy Crawler Einlagen, Injora Felgen bringen den Crawler durch festen bis lockeren Sand.

Mit zwei Händen, mehr hat der Mensch ja nicht, wird Gas gegeben, gelenkt, werden Differentiale geschaltet und die GoPro in dem Bemühen geführt, das Fahrzeug möglichst immer in der Mitte des Bildes zu halten.


Emma – Schiffsschraubenschutz

Auf ihren abenteuerlichen Mini-Kreuzfahrten durch stille Teiche an Rhein und Sieg erwies sich unsere kleine schwimmende Lok „Emma“ als wahre Sammlerin – allerdings weniger von schönen Erinnerungen, sondern eher von dem, was die Unterwasserwelt so bereitwillig hergibt.

Ob Algen, Schilf oder die eine oder andere unidentifizierbare „Spezialität“ aus der Wasserflora: Emmas Schiffsschraube hatte eine Saugkraft, gegen den selbst der stärkste Staubsauger neidisch geworden wäre.

Die Folge? Nach kurzer oder längerer Fahrt voller Stolz und Dampf: Stillstand! Emma stand da wie ein Seehund im Karpfenteich – charmant, aber unbeweglich. Ein Zustand, der auf Dauer nicht nur den Fahrplan sprengte, sondern auch das Nervenkostüm des Lokführers.

Die Lösung: Ingenieurskunst trifft auf Einfallsreichtum! Mit Fusion 360 wurde ein schicker Schiffsschraubenschutz entworfen – ein formschöner Korb, innerer Durchmesser 38 mm, also quasi ein Maßanzug für die Schraube. Danach kam der Zauber der modernen Technik:Die Konstruktion als STL-Datei gespeichert, 3D-Druck angeworfen, fertig war Emmas persönliche Unterwasser-Rüstung.

Schiffsscharaubenschutz 38mm, 3D-Druck STL-Datei

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Seitdem pflügt die kleine Lok stolz durchs Wasser – frei von Grünzeug, frei von Sorgen. Nur die Enten schauen manchmal neidisch, dass sie keinen eigenen Schutzanzug bekommen haben.

Montagehinweise: Ggfl. Schiffsschraube demontieren, Schutz über die Welle auf den Rumpf schieben, ausrichten, 2 mm Bohrungen, mit Zahnstocher fixieren, kleben, Schiffsschraube montieren.



Konstruktion des Wasserturms vorangeschritten

… und so steht jetzt fest: die Konstruktion des Wasserturms für Irgendwo nach dem Vorbild des historischen Gebäudes in Hennef-Heisterschoß ist weit vorangeschritten. Sämtliche Gebäudeteile, Anbauten und Dächer sind montiert, auch die Turmspitze — der Turm nimmt Form und Gestalt an, fest und würdevoll, wie ein stummes Versprechen an die zukünftige Szenerie.

Nur noch die Fenster und Türen fehlen — jene letzten, kleinen Elemente, die ein Bauwerk erst lebendig machen.

Ob, wie beim Vorbild, im oberen Teil des Turms ein Wohnraum mit mehreren Fenstern eingerichtet wird, zeigt die Zukunft in Irgendwo.

Wasserturm Heisterschoss Eingangsseite

Man kann fast spüren, wie der Bau auf seine Vollendung wartet: Der Rohbau ruht, stabil und bereit, und der nächste Schritt liegt klar vor Augen. Wenn die Fenster und Türen erst eingesetzt sind, wird der Wasserturm nicht länger ein unfertiges Modell sein — sondern ein Teil von Irgendwo, bereit, seine Geschichte zu schreiben.


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