Der Sternfahrer – Freu[n]de, Modellbau und Spielzeug
Der Kopf ist rund, damit das Denken seine Richtung ändern kann.
Francis Picabia (1879–1953) – Maler, Schriftsteller und zentrale Figur der Dada-Bewegung
TS – BR101 Gefahrgut über den Rhein nach Gremberg
Zwischen flirrenden Oberleitungen und dem metallischen Flüstern der Schienen beginnt eine Fahrt, die mehr ist als nur eine Simulation im Train Simulaotr Classic. Es ist ein Eintauchen in einen lebendigen Strom aus Bewegung, Verantwortung und stiller Präzision.
Die Elektrolokomotive der Baureihe 101 steht bereit, ihr roter Lack spiegelt das erste Licht des Tages, während sich hinter ihr die schweren Kesselwagen reihen – beladen, unscheinbar und doch voller Bedeutung. Im Chemiepark Wesseling hat die Reise ihren Ursprung, und schon beim Verlassen des Güterbahnhofs Brühl liegt eine gewisse Spannung in der Luft. Gefahrgut verlangt Umsicht, verlangt Ruhe – und dennoch auch Entschlossenheit. Der Lokführer weiß um die Balance, die er halten muss.

Infos, Free Download im Steam-Workshop
Die Strecke öffnet sich, führt hinaus in das dichte Geflecht der Rheinschiene. Schon bald wird klar: Dies ist kein einsamer Lauf. Züge kreuzen, überholen, verschwinden in der Ferne – ein stetiger Pulsschlag des internationalen Personenverkehrs, der hier Vorrang hat. Und so führt die Fahrt nicht nur vorwärts, sondern immer auch im Einklang mit anderen. Der Blick wandert aufmerksam über Signale, Geschwindigkeitsanzeigen, den Horizont aus Stahl und Bewegung. Mit ruhiger Hand beschleunigt der Lokführer dort, wo es möglich ist. Nicht hastig, sondern zielgerichtet. Jeder gewonnene Moment zählt, um den Fluss nicht zu stören, um sich einzufügen in dieses präzise orchestrierte Zusammenspiel.
Köln-Eifeltor taucht auf wie ein eigenes Universum aus Gleisen. Ein Labyrinth aus Weichen, Signalen und Rangierfahrten. Hier gilt Geduld. Die Geschwindigkeit sinkt, das Rattern wird leiser, gedehnter – als würde der Zug selbst den Atem anhalten. Zwischen den endlosen Reihen von Gleisen wirkt die Lok fast klein, eingebettet in die gewaltige Infrastruktur. Dann wieder hinaus.
Die Südbrücke spannt sich über den Rhein, ein Moment von Weite zwischen den Knotenpunkten. Unter dem Zug fließt das Wasser träge dahin, während über ihm der Verkehr pulsiert. Ein kurzer Augenblick der Freiheit, bevor sich das Netz erneut verdichtet.
Köln-Gremberg kündigt sich an – noch größer, noch verzweigter. Hier wird jeder Meter zur Aufgabe. Langsame Fahrt ist vorgeschrieben, und der Lokführer folgt ihr mit der gleichen Sorgfalt wie zuvor der Geschwindigkeit. Gleis um Gleis zieht vorbei, Signale wechseln, Wege verzweigen sich. Es ist ein Tanz aus Kontrolle und Übersicht.
Und dann, fast unmerklich, ist das Ziel erreicht. Gleis 66. Nach knapp dreißig Minuten endet die Fahrt so ruhig, wie sie begonnen hat. Kein Zwischenfall, kein abruptes Ende – nur das sanfte Ausrollen eines Zuges, der seine Aufgabe erfüllt hat. Die Kesselwagen stehen still, sind abgekuppelt, die Lok summt leise nach, als würde sie die Strecke noch einmal im Inneren durchfahren.
Zurück bleibt das Gefühl, Teil eines größeren Ganzen gewesen zu sein. Einer Welt, in der selbst die kleinste Bewegung ihren Platz hat – und jede Fahrt ihre eigene, leise Geschichte erzählt.
Ausschnitte der ca. 25 Minuten dauernden Simulation
Lockheed P-38 Lightning Depron Pusher
Heute gesichtet bei unseren befreundeten Nachbarn Auf der Hardt zwischen Neunkirchen-Seelscheid und Much: Lockheed P-38 Lightning Depron Pusher von Rolf, Freie Gruppe Auf der Hardt.
Rolf hat sich des hier auf dieser Webiste kostenlos angebotenen Downloadplans von Montagsflieger Bernd bedient und ein tolles Modell gebaut.
Toll im Design, Flugbild und Flugverhalten.
Wir Montagsflieger freuen uns über dieses Modell.
Fotos anklicken und vergrößern
Sherpa CR3.4 Pickup
Max hat seinen ersten Sherpa, inzwischen nach all den Abenteuern in den vergangenen Jahren leicht lediert, zu einem Pickup umgebaut.
Dragon Force 65 – Relaxing
Relaxing am späten Nachmittag – Teich-Sailing
Das Segeln auf diesem wunderschönen und landschaftlich reizvoll gelegenen Teich in der Region Rhein-Sieg hat mir der Eigentümer auf Anfrage freundlicherweise erlaubt.
Nachhaltigkeit in Irgendwo
In Irgendwo wird Nachhaltigkeit nicht bloß gepredigt – hier wird sie gelebt, geleimt, geritzt, gerollt und liebevoll angebaut. Wo andernorts Materiallisten geschrieben und Bestellungen ausgelöst werden, öffnet man hier zuerst die gute alte Restekiste. Denn was andere wegwerfen würden, erstrahlt in Irgendwo oft zu neuem Zweck.
So hat auch das kleine Trafohaus, dieses schmale, kantige Bauwerk mit seinem dunkel geröteten Ziegeldach und der rußigen Wandstruktur, die an Jahrzehnte wettergegerbter Betriebsamkeit erinnert, eine weitere Ausbaustufe erreicht. Auf dem Foto sieht man deutlich, wie die frontseitige Wand vom unteren Rand bis zur Dachkante von einem strukturierten, teils hell ausgeblichenen Putz überzogen ist. Die dunkleren Flächen wirken wie von Regen und Rauch gezeichnet – ein Gebäude, das Geschichten erzählt.


Die kleinen Türen im unteren Bereich, fast unscheinbar, scheinen den Zugang zur Technik zu gewähren, während im oberen Drittel ein kleines, tief liegendes Fenster sitzt, umrahmt von Schmutz, Staub und Betriebsalter.
Und nun ist es auch endlich mit den nötigen Isolatoren ausgestattet. Die großen Isolatoren stammen aus dem 3D-Drucker – sauber, maßhaltig, stabil. Doch die kleinen weißen Schmuckstücke an der Seitenwand? Die sind pure Irgendwo-Ingenieurskunst.
Winzige Streifen Zeitungspapier, sorgsam aufgerollt, mit verdünntem Weißleim gehärtet und in Form gebracht. Anschließend wurden die so entstandenen Mini-Isolatoren auf ein Stück leicht gebogenen Blumendraht gesetzt – vier an der Zahl – und dieser wiederum auf ein schmal zugeschnittenes Stück Balsaholz geklebt. Dieses Balsaholzbrettchen sitzt nun an der Seitenwand des Trafohauses, wo es aussieht, als wäre es schon immer dort gewesen.

Es ist diese Mischung aus improvisiertem Material, handwerklichem Geschick und liebevollem Blick fürs Detail, die Irgendwo so besonders macht. Ein Ort, an dem Nicht-mehr-Gebrauchtes zu Unverzichtbarem wird. Und vielleicht ist genau das der Grund, warum der Strom hier zuverlässig fließt – nicht nur durch Kupferdrähte, sondern durch die Leidenschaft zum Modellbau in einer großen Bandbreiter.
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