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Der Sternfahrer – Freu[n]de, Modellbau und Spielzeug


Der Kopf ist rund, damit das Denken seine Richtung ändern kann.

Francis Picabia (1879–1953) – Maler, Schriftsteller und zentrale Figur der Dada-Bewegung


BO105 – immer einsatzbereit

Wer den Hangar von Montagsflieger Ralf betritt, spürt sofort: Hier stehen nicht einfach nur Modelle. Hier warten Maschinen mit Charakter. Eine davon zieht die Blicke immer wieder magisch an – der RC Scale Rettungshubschrauber BO105.

Die markante Silhouette, die detailreiche Lackierung und die authentische Ausstrahlung lassen schnell vergessen, dass es sich „nur“ um ein Modell handelt. Schon am Boden wirkt die Maschine beeindruckend echt. Als würde sie jeden Moment zu einem dringenden Rettungseinsatz starten. Und genau dafür steht sie eigentlich auch bereit. Die BO105 ist jederzeit einsatzfähig. Heute jedoch bleibt der Alarm aus. Kein Notruf, keine Hektik. Stattdessen steht ein ruhiger Gewöhnungsflug auf dem Programm.

Langsam erwacht der Rotor zum Leben. Das charakteristische Geräusch erfüllt den Platz, während sich die Maschine mit erstaunlicher Ruhe erhebt. Präzise, sauber und absolut vorbildgetreu bewegt sich der Helikopter durch die Luft. Gerade im Flug zeigt sich, wie viel Liebe zum Detail in diesem Scale-Modell steckt. Die BO105 wirkt dabei nicht wie ein ferngesteuertes Modell, sondern wie ein echter Rettungshubschrauber im Miniaturformat. Jede Bewegung erscheint natürlich, jede Flugphase glaubwürdig. Besonders die ruhigen Schwebeflüge und die sauberen Übergänge verleihen dem Heli eine faszinierende Präsenz.

Auch heute beweist die Maschine wieder eindrucksvoll, warum sie zu den besonderen Modellen im Hangar von Montagsflieger Ralf gehört. Kein spektakulärer Rettungseinsatz, kein Showflug — und trotzdem ein Auftritt, der begeistert.

Einfach ein außergewöhnlich realistischer Scale-Heli, der am Boden wie in der Luft beeindruckend echt wirkt.

André ist zurück am Himmel

Wiedereinstieg in den Modellflugsport – Manchmal reicht ein einziger Blick in den Himmel, um die alte Leidenschaft wieder zu entfachen. Genau so ging es André. Nach einer längeren Pause und einem Besuch auf unseren Flugwiesen zwischen Sieg und Hanfbach hat ihn das Modellflugfieber erneut gepackt – und jetzt gehört er fest zur Gruppe der Montagsflieger.

Die Begeisterung für den Modellflugsport war nie ganz verschwunden. Doch wie so oft im Leben kamen andere Dinge dazwischen, die das Hobby für einige Zeit in den Hintergrund rückten. Umso schöner ist jetzt der Neustart. In den vergangenen Tagen wurde geträumt, geplant, bestellt, gebaut, programmiert, minutiös vorbereitet. André hat die Gelegenheit genutzt, sich wieder komplett mit dem nötigen Equipment für den Modellflug auszustatten – vom Zubehör bis hin zu neuen Modellen. Besonders stolz ist er auf einen neuen Elektrosegler, der in Zukunft sicher häufiger über Lichtenberg zu sehen sein wird: die D-Power E-Ternity V300

Der elegante 3-Meter-Elektrosegler überzeugt nicht nur optisch mit seinem modernen Voll-GFK-Rumpf, sondern zeigt auch beeindruckende Flugeigenschaften, angetrieben mit einem Reisenauer Getriebemotor. Genau das Richtige für entspannte Thermikrunden und dynamische Flüge am Himmel. Mit seiner hochwertigen ARF-Ausführung bietet das Modell eine starke Basis für ambitionierte Modellpiloten – und für André den perfekten Wiedereinstieg.

Die Rückkehr in den Modellflug freut die Gruppe. Fachsimpeln am Flugplatz, gemeinsames Einstellen der Modelle und die ersten Starts nach der Pause – all das gehört wieder dazu. Besonders der gemeinsame Flugnachmittag bleibt in Erinnerung: Bei sommerlichen Temperaturen, strahlend blauem Himmel und einer herrlichen Landschaft kam echte Flugplatzstimmung auf. Nicht nur André hatte sichtlich Freude an seinem Wiedereinstieg – auch für alle anderen wurde der Nachmittag zu einem rundum gelungenen Erlebnis.

Und wie so oft merkt man schnell: Modellflug ist weit mehr als nur Technik.

Es ist Gemeinschaft, Leidenschaft und das besondere Gefühl von Freiheit, wenn das Modell sportlich elegant seine Kreise am Himmel zieht.

Die kommenden Wochen werden zeigen, welche Modelle noch dazukommen und welche Flugabenteuer André mit seiner neuen E-Ternity erleben wird. Eines steht aber jetzt schon fest: Die Pause ist vorbei – und die Freude am Modellflug größer denn je.


Das Trafohäuschen von Irgendwo

Ein Haus für den Strom – Der Betrieb zwischen „Nirgendwo“ und „Irgendwo“ braucht Energie – nicht nur auf den Schienen, sondern auch daneben. Wo Dampf, Licht und Bewegung entstehen, da fließt Strom, unsichtbar und doch unentbehrlich. Und so steht es nun da, am Rand des Bahnhofs, etwas abseits vom Gleis – das kleine Trafohaus, unscheinbar vielleicht, aber von eigenem Charakter.

Sein Vorbild stammt aus einer Zeit, als noch der Geruch von Kohle und Öl in der Luft hing. In jener Epoche, in der nicht nur Lokomotiven, sondern auch Gebäude vom Rauch der Feuerungen geschwärzt waren. Das neue Häuschen fügt sich genau in dieses Bild: ein Stück Technikgeschichte in Miniaturform, so schlicht, dass es fast übersehen werden könnte – und doch unersetzlich.

Auf dem Foto ist dieses kleine Bauwerk zu sehen – ein schmaler, hoher Bau mit dunklem, rußigem Putz, den Spuren von Alter und Wetter. Das Dach trägt ein kräftiges Rotbraun, unregelmäßig gealtert, die Türen sind tiefdunkel gestrichen. In seiner Schlichtheit erzählt das Häuschen von der Zeit der Dampfloks, vom Ruß an den Mauern und der Kraft, die unsichtbar durch Drähte floss. Ein winziges Gebäude – und doch voller Geschichte.

Wie schon bei dem Bahnhofsgebäude von „Irgendwo“, ist auch dieses Gebäude Eigenbau – gezeichnet, gedacht und gefertigt mit Geduld und ruhiger Hand. Als Werkzeuge dienten keine schweren Maschinen, sondern Ideen, Präzision und ein gutes Auge.

Mit dem 3D-Grafikprogramm Fusion 360 entstand der Entwurf – Maß für Maß, Kante für Kante. Aus 3 mm Foambord, Papierresten, Karton und Wellpappe wuchs das kleine Bauwerk Schicht um Schicht empor. Weißleim verband, was zusammengehört, ein scharfer Cutter schnitt saubere Linien, und die Airbrush verlieh dem Ganzen Leben.

Für die Farbgebung kam eine Auswahl an Vallejo Air Farben zum Einsatz – gedämpfte Grau- und Brauntöne, etwas Rußschwarz, ein Hauch Rost an der Tür. So wirkt das Häuschen, als hätte es Jahrzehnte Wind, Wetter und Kohlenrauch überstanden.

Wenn am Abend die ersten Lampen im Bahnhof „Irgendwo“ aufleuchten und die BR 94 leise aus dem Schuppen rollt, dann weiß man: Der Strom fließt. Still, zuverlässig, verborgen – aus einem kleinen Trafohaus, das ganz selbstverständlich dazugehört.


Und vielleicht ist dieses kleine Bauwerk, an dem noch einige Details zu gestalten sind, mehr als nur ein Teil des Dioramas. Sein einfacher, zeitloser Charakter macht es vielleicht auch für Tabletop-Spieler interessant – als Kulisse, als Hintergrund, als stiller Zeuge einer Welt, in der Technik und Handwerk noch sichtbar waren. Vielleicht weckt das Häuschen die Lust, selbst zu bauen: mit Cutter, Karton, etwas Farbe und sich dann bei der individuellen Detailgestaltung in eigener Fantasie und Kreativität zu verlieren. Denn genau das ist die Idee hinter „Irgendwo“ – dass ein Foto, ein Bericht, ein kleiner Bau andere dazu inspiriert, ihre eigene Welt entstehen zu lassen.

Die Zweiseitenansicht des Trafohauses steht im Maßstab H0 hier als Vektorzeichnung (SVG-File) mit der Maßzeichnung zum kostenlosen Download (ZIP-File) bereit.

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Projekt Weihe 50 #8

Die 3D-Druckversuche mit Teilen der neuen Version V2.0 des Rumpfes der Weihe 50 bringen im Ergebnis, wie angestrebt, erstaunlich glatte Teile. Der kürzliche Neustart des Projektes in der Grafikkonstruktion war richtig und hat sich gelohnt.

Wir bezeichnen die nunmehr aktuelle Konstruktion V2.0 als „3D-Urmodell“; sie besteht aus zwei Objekten, zum einen dem Rumpf und zum anderen der Cockpithaube, die jetzt beide komplett in den Druck gehen.


Absima Sherpa CR3.4 – Dream Of Asia

Es ist Ende Mai. Endlich scheint die Sonne, dringt mit ihren wärmenden Strahlen durch Bäume und Unterholz, spiegelt im Bachlauf. Ein paar dicke Äste ermöglichen, das fließende Gewässer, den Ummigbach zu queren und das andere Ufer zu erreichen.

Mit dem Sherpa CR3.4 von Absima über den Ummigbach durch dichte Vegetation, einen Steinwurf entfernt von einem Lost Place, dem alten Brückenpfeilers an der Wahnbachtalsperre in Siegburg-Seligenthal.

Dream Of Asia


INTERMODELLBAU Dortmund 2024

„Wo Kleines das Größte ist“ titelt der Veranstalter auf seinem Visitorguide für die nach seinen Angaben weltgrößte Messe für Modellbau und Modellsport vom 18. bis 21. April 2024 in der Messe Dortmund. Wir waren dort und haben uns nicht nur umgesehen, sondern den Rundgang durch die Themenwelten in den Hallen 3 bis 7 in Bildern und Ton festgehalten. Schwerpunkte der Veranstaltung lagen bei den Themenwelten Eisenbahnmodellbau, RC-Car, Funktionsmodellbau und Schiffsmodellbau. Automodellbau, Kartonmodellbau, Kirmesmodellbau begeisterten und setzten beim Rundgang schöne Akzente. Flugmodellbau erfreute Besucher überwiegend mit Show, Action, Hipp und Jump.

In knapp neun Minuten durch alle Hallen der Intermodellbau 2024:

Modelle zu Luft und zu Wasser, Eisenbahnmodellbau, Kartonmodellbau, RC-Modellbau, Funktionsmodellbau und Dampfmodellbau.


Moba H0 Bhf „Irgendwo“ – Dachziegel

Als Ergänzung für den 3D-Druck-Baukasten des kleinen Landbahnhofs „Irgendwo“ im Maßstab H0 sind für die Gestaltung der Dächer Dachziegel (ca. 3,3 x 5 mm, ohne Textur) mit Fusion 360 konstruiert.

Die frei kombinierbaren STL-Dateien für den Druck werden hier in der Beta Testversion für nicht-kommerzielle Zwecke zum kostenlosen Download angeboten.

Das Downloadpaket (ZIP-Datei) enthält:

  • eine einzelne Ziegel
  • 5 Ziegel in einer Reihe
  • 5 Ziegel in 5 Reihen
  • 20 Ziegel in einer Reihe
  • 20 Ziegel in 5 Reihen
Maße in mm


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