Der Sternfahrer – Freu[n]de, Modellbau und Spielzeug
Der Kopf ist rund, damit das Denken seine Richtung ändern kann.
Francis Picabia (1879–1953) – Maler, Schriftsteller und zentrale Figur der Dada-Bewegung
Spur 1 – Entlang der Schienen von Halver
Teil 4 – Lautlos durch die kleine Welt
Zwischen all den schweren Dampflokomotiven, langen Güterzügen und mächtigen Maschinen gibt es auf der großen Anlage von Halver beim internationalen Modultreffen 2026 plötzlich einen Moment der Ruhe.
Fast unscheinbar rollt er aus dem Schatten eines kleinen Bahnhofs hervor. Kein Dampfschlag. Kein tiefes Brummen schwerer Dieselmotoren. Nur ein leises Surren begleitet seine Fahrt über die Schienen.

Es ist ein Wittfeld-Akkutriebwagen. Und mit ihm taucht eine beinahe vergessene Epoche der Eisenbahngeschichte wieder auf. Schon sein Aussehen macht ihn unverwechselbar: die markanten Vorbauten an beiden Enden, in denen einst die schweren Batterien untergebracht waren, die schmale Fahrzeugmitte mit den großen Fenstern und die fast filigrane Erscheinung. Er wirkt eher wie ein stiller Beobachter der Nebenbahnwelt als wie ein Fahrzeug großer Magistralen.

Doch genau dort lag einst seine Aufgabe. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts setzte die preußische Staatsbahn diese außergewöhnlichen Akkutriebwagen auf Nebenstrecken ein. Fernab großer Städte verbanden sie kleine Orte miteinander — leise, zuverlässig und für damalige Verhältnisse erstaunlich modern. Während draußen noch Dampfwolken über vielen Bahnhöfen lagen, glitten die Wittfeld-Triebwagen beinahe geräuschlos durch die Landschaft.
Und genau dieses Gefühl entsteht nun auch auf der Spur-1-Anlage in Halver. Mit ruhiger Fahrt bewegt sich der Triebwagen über die Nebenstrecke. Vorbei an kleinen Bahnsteigen, Güterschuppen und Signalen scheint die Zeit plötzlich langsamer zu werden. Keine schwere Last, keine gewaltige Zugkraft steht hier im Mittelpunkt — sondern die stille Schönheit früher Nebenbahnen.



Fast meint man, den Alltag vergangener Jahrzehnte zu sehen: Pendler auf dem Weg zur Arbeit. Schüler mit Ledertaschen am Bahnsteig. Ein kurzer Halt in einem kleinen Dorf irgendwo zwischen Feldern und Wäldern. Gerade in Spur 1 entfaltet der Wittfeld-Triebwagen eine besondere Wirkung. Die großen Fenster, die feinen Beschriftungen und die ungewöhnliche Fahrzeugform wirken im Maßstab 1:32 beinahe wie ein restauriertes Museumsfahrzeug in voller Größe.
Langsam rollt der Triebwagen über eine Weichenstraße und erreicht den nächsten Haltepunkt. Für einen Moment bleibt er stehen. Licht fällt warm durch die Fenster, während rundherum bereits wieder schwere Güterzüge und Dampflokomotiven unterwegs sind. Und doch zieht gerade diese kleine, leise Bahn die Blicke auf sich.



Vielleicht, weil sie an eine Zeit erinnert, in der Eisenbahn nicht immer groß und spektakulär sein musste. Sondern einfach Teil des täglichen Lebens war. Genau diese Vielfalt macht die Ausstellung in Halver so faszinierend. Neben den gewaltigen Schnell- und Güterzügen finden auch jene stillen Fahrzeuge ihren Platz, die einst das Rückgrat vieler Nebenstrecken bildeten. Kleine Geschichten zwischen den großen Maschinen. Leise Momente mitten im geschäftigen Fahrbetrieb.
Und während der Wittfeld-Akkutriebwagen langsam wieder aus dem Bahnhof hinausrollt, verschwindet er beinahe lautlos hinter den nächsten Modulen — hinein in die nächste Szene dieser beeindruckenden Spur-1-Welt.
Motte und Rabe – YIPPEE – Die Hitze ist wohl vorbei
Motte und Rabe – YIPPEE – Die Hitze ist wohl vorbei – ein Gespräch unter Freunden #49
„Du Rabe…“ „Ja Motte?“
„Ob die Hitze für dieses Jahr wohl vorbei ist?“ „Ich glaube schon, aber es ist immer noch recht warm. Wir haben ja noch Sommer.“
„Ja, und dazu die dicken Wolken. Die machen wohl die dicke Luft.“ „Das ist die hohe Luftfeuchtigkeit Motte.“

„Die Wolken, das ist alles Wasser, sagt mein Vater.“ „Ja und meine Mutter klagt, alle ihre Blumen im Garten lassen die Köpfe hängen, die brauchen dringend Wasser.“ „So ein paar Tröpfchen aus den Wolken wie gestern reichen da wohl nicht.“ „Bestimmt nicht.“
„Rabe, wenn die Sonnenstrahlen nicht so richtig durch die dicken, grauen Wolken kommen, ist auch so ein trübes Licht. Meinst Du nicht auch?“ „Ja.“
„Da kann ich dann die Modellflugzeuge auch nicht mehr so gut am Himmel erkennen. Manchmal scheinen sie sogar für kurze Zeit einfach weg zu sein, wenn sie hoch sind.“ „Das täuscht Motte, die sind da. So wie die Sterne auch da sind, selbst wenn Du sie nicht siehst.“ „Mmmmm, stimmt. Das hat bei den Flugmodellen auch etwas mit der Größe und der Farbe zu tun Rabe.“ „Natürlich mein kleiner Schlaumeier.“
„Rot ist wohl nicht schlecht, so wie die YIPPEE, die Lockheed P-38 Lightning von Montagsfliegern.
Rabe, ich habe die bei dem trüben Licht sogar mit Beleuchtung fliegen sehen. Hier schau.“
Die Eigenbau Lockheed P-38 Pusher Depron Parkflyer der Montagsflieger erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie sind mit relativ einfachen Mitteln kostengünstig gebaut, überzeugen durch ein gutes, stabiles Flugverhalten und zeigen sich am Himmel mit einem schönen Flugbild.
Download 1 : 1 Bauplan von Montagsflieger Bernd zur nicht kommerziellen Nutzung Lockkeed P-38 Pusher Depron Parkflyer – Spannweite 900 mm – ca. 400 g Fluggewicht
DJI Mini 3 Pro Testaufnahmen F-Schlepp
Weitere Testaufnahmen mit der DJI Mini 3 Pro bei F-Schlepps in der grellen Sonne und Hitze des Nachmittags auf Flugfeld V.
DJI Mini 3 Pro, Kamera 1080P, 60fps, Weitwinkel, Belichtung Auto
Schleppmaschine ECO Boomster S, Baukasten CNC Hager
Segler Lentus von der Fa. Multiplex
Videoeditor VSDC
Das Video ist im Youtube-Channel Fliegender Koffer nicht gelistet.
Mit dem FJ40 durch den Heimbach
Auf seiner ersten Exkursion erreicht der Toyota Land Cruiser FJ40 eine Uferböschung, während die Naturfreunde Wolperath CGN ihrem neuen Crawler gespannt zusehen. Vor ihnen liegt der Heimbach, ein glitzerndes Band klaren Wassers, das sich träge durch die ursprüngliche Landschaft am Ortsrand von Troisdorf schlängelt. Herbst – die Luft ist kühl und frisch, erfüllt vom Duft der nassen Erde und den herbstlichen Blättern, die im leichten Wind rascheln. Es ist ein friedlicher Ort, und doch spürt man die Wildheit der Natur, die nur darauf wartet, entdeckt zu werden.
Mit einem Knurren setzt sich der Land Cruiser in Bewegung. Der Toyota FJ40, ein Modell des legendären Geländewagens, folgt dem Ruf der Landschaft. Seine Reifen pflügen durch das flache Wasser, das leise über den feinen Sand des Bachbetts fließt. Alte Äste, vom Zahn der Zeit schon längst besiegt, ragen wie Skelette aus dem Bach, doch sie bieten dem Crawler keinen Widerstand. Das klare Wasser gluckert um die Reifen, als der FJ40 den Bach durchquert, und der Sand unter ihm gibt nur widerwillig nach.
Am anderen Ufer angekommen, hält der Fahrer einen Moment inne. Die Sonne spiegelt sich auf der glatten Oberfläche des Wassers, während der Land Cruiser langsam bachabwärts fährt. Das Fahrzeug gleitet beinahe mühelos durch das Terrain am anderen Ufer, als ob es den Weg schon seit Jahrtausenden kennt.
Dann, ohne Zögern, steuert der Fahrer den Toyota erneut in den Bach. Der FJ40 ist unaufhaltsam. Mit einem Ruck zieht er sich aus dem Wasser und erklimmt die Böschung, von der er gekommen ist.
Stellt euch vor: Emma ist zurück
Allerdings nicht auf Schienen, sondern auf… Wasser! In liebevoller Handarbeit aus Balsaholz und Depron erschaffen, mit Bürstenmotor und Fernsteuerung ausgestattet, tuckert unsere Heldin diesmal nicht durch Lummerland, sondern über einen Teich in Hennef (Sieg).
Kinder rufen begeistert: „Das ist doch Emma!“ Erwachsene bleiben stehen, nicken nostalgisch und denken: „Mensch, das waren noch Zeiten…“ – und schwupps hat jeder wieder Jim Knopf und Lukas im Kopf.
Das Beste: Emma ist jetzt nicht nur Lok, sondern auch Boot. Eine schwimmende Zeitmaschine, die Erinnerungen transportiert und dabei fröhlich durchs Wasser schaukelt.
Kurzum: Wenn Nostalgie schwimmen könnte, würde sie so aussehen.
INTERMODELLBAU 2024 – Dampfmodellbau
In Halle 6 erwartet die Besucher auch dieses Jahr wieder ein faszinierendes Spektakel: der Dampfmodellbau.
Diese kunstvoll gestalteten Modelle versetzen die Betrachter in vergangene Zeiten und faszinieren mit ihrer Detailtreue und dem beeindruckenden Zusammenspiel von Mechanik und Ästhetik.
Hier wird die Faszination der Dampfkraft lebendig.
Besucher haben die Möglichkeit, den Modellbauern beim Betrieb ihrer Modelle über die Schulter zu schauen, sich über Techniken und Materialien zu informieren und sich von der Begeisterung für diese einzigartige Form des Modellbaus anstecken zu lassen.
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