Mission Hyper Taxi

Science-Fiction

Es war ein Samstag im Jahr 2018, irgendwo zwischen den dunklen Korridoren einer Halle im Rheinland und den unendlichen Weiten der Milchstraße. Die Besatzung eines Hyper Taxis schwebte durch die Blase der Leere, auf der Suche nach einem Funken Leben, nach Menschlichkeit, nach Frieden und Freude in den endlosen Weiten des Universums.

Ihr Ziel war ungewiss, ihre Mission klar: Erkunde, entdecke, erlebe. Doch während sie durch den intergalaktischen Nebel navigierten, passierten sie den Planeten ICH – ein Ort, der für unvorstellbare Abenteuer stand.

Dort herrschte, verborgen vor den Augen der galaktischen Reisenden, eine unsichtbare Macht.

Digital, unauffällig, aber äußerst effektiv wurde die Crew beobachtet, überwacht, jede Bewegung penibel dokumentiert. Mit Hochdruck wurden die Daten ausgewertet, in einem verzweifelten Versuch, die Mission zu sabotieren.

Doch die Besatzung des Hyper Taxis war nicht allein. Mit Mut und Entschlossenheit setzten sie ihren Kurs fort, bereit, den Herausforderungen des Universums und den Intrigen derer zu begegnen, die im Verborgenen lauerten. Denn ihr Streben nach Freude in Gemeinschaft und Freiheit kannte keine Grenzen – nicht einmal die der Sterne selbst.

Spaß und Regeln beim Hallenfliegen

Unter Freunden – Motte und Rabe – Ähnlichkeiten mit lebenden Personen wären rein zufällig.

Unsere Freunde Motte und Rabe sind inzwischen begeisterte Modellflieger. Sie haben sich zum Hallenfliegen verabredet. In einer düsteren Sporthalle, in der die Geräusche von quietschenden Turnschuhen und knallenden Bällen normalerweise zu hören sind, haben sich die zwei unerschrockenen Modellflugbegeisterten verabredet.

Ihre Mission:

Die Lüfte zu erobern

mit ihren kleinen, aber eindrucksvollen Flugzeugen.

Motte, der Hobbybastler mit einem Hang zum Perfektionismus, hat sein Modellflugzeug liebevoll vorbereitet. Es glänzt in der Hallenbeleuchtung, als hätte er es gerade aus einer Modellflugzeugschönheitsklinik geholt. Jede Schraube ist fest angezogen, jede Lackierung perfekt aufgetragen.

Er streicht sanft über die Flügel und das weiche, graue Fell des Piloten. Beide lächeln zufrieden. „Dies wird ein Flug für die Geschichtsbücher, mein Freund!“, ruft er enthusiastisch seinem Partner zu.

Sein Kumpel Rabe hingegen, ein Liebhaber des Improvisierens und der Spontanität, hat sein Modellflugzeug aus einer Kiste gekramt, die mehr nach einem Grab für verlorene Gegenstände aussieht als nach einem Lager für wertvolle Fluggeräte. Mit einem Schulterzucken und einem breiten Grinsen schnappt er sich das Flugzeug und schleudert es in die Luft.

„Wer braucht schon Präzision, wenn man Leidenschaft hat, oder?“, ruft er fröhlich und wirbelt umher wie ein Kind im Spielzeugladen.

Der Schal des Piloten flattert im Wind der Heizungsanlage. Während Motte die Windverhältnisse in der Halle akribisch prüft und die Startbahn inspiziert, um die perfekte Flugroute zu planen,

beobachtet Rabe das Treiben um sich herum mit einem Augenzwinkern. Er zückt seine Fernbedienung und fängt an, wilde Manöver zu vollführen, die mehr nach einem Tanz mit dem Zufall als nach einem geplanten Flug aussehen. Ein Looping hier, eine unerwartete Abwärtsdrehung dort – sein Flugzeug tanzt im Raum wie ein betrunkener Schmetterling, der versucht, Walzer zu tanzen.

Als die beiden schließlich bereit sind, ihre Flugzeuge in die Lüfte zu schicken, stehen sie Seite an Seite, jeder mit seinem eigenen Ansatz, aber beide mit einem Funken Abenteuerlust in den Augen. Motte hält sein Flugzeug fest, als ob es sein kostbarstes Gut wäre, während Rabe sein Modell mit einem breiten Grinsen auf die Startbahn legt.

Und dann, mit einem Winken und einem Lachen, starten sie ihre Flugzeuge in die Luft, bereit für ein Abenteuer, das vielleicht mehr über die unterschiedlichen Herangehensweisen ans Leben als über Modellflugzeuge erzählt.

Aber was soll es, solange sie Spaß haben und die Hallendecke heil bleibt, ist alles erlaubt, oder?

Ah, die Frage nach den Regeln,

ein Thema, das die Menschheit seit Jahrhunderten beschäftigt. Der Mensch braucht Regeln, wie ein Fisch das Wasser braucht. So sagen zumindest diejenigen, die sich gerne als Regelmeister aufspielen. Denn schließlich wäre das Leben ohne Regeln ja nur ein wilder Ritt auf dem Rücken eines unberechenbaren Elefanten!

Stell dir das Chaos vor, wenn jeder einfach tun könnte, was er wollte! Die Halle wäre ein Schlachtfeld aus Flugzeugkarambolagen, der Flugraum würde sich in eine Arena für verbale Schlachten verwandeln , die Modellflugbörse Schauplatz für wilde Prügeleien um den letzten Akku.

Aber zum Glück haben wir Regeln! Diese wunderbaren, oft missverstandenen Gebote der Vernunft, die uns sagen, was wir tun und was wir lassen sollen. Sie sind wie die Mama, die uns die Hand hält, wenn wir durch die Halle oder über das Modellfluggelände gehen und fliegen,

oder wie der unliebsame Lehrer, der uns in der Schule die Freiheit raubt, unsere zu einem Flugzeug geformte Knetmasse auf den Boden zu werfen.

Dank der Regeln können wir uns sicher fühlen in unserer kleinen Blase der Ordnung und Disziplin. Wir wissen genau, wie wir uns verhalten müssen, um nicht aus der Reihe zu tanzen und das fragile Gleichgewicht der Gemeinschaft zu gefährden. Denn wer will schon derjenige sein, der die Domino-Steine umstößt und damit die Apokalypse auslöst?

Collage mit Bild aus dem Buch von Thorben Kuhlmann „Lindbergh: Die abenteuerliche Geschichte einer fliegenden Maus“, Nord Süd Verlag Zürich, 20151)

Also erheben wir unser Glas auf die Regeln, die uns vor dem Abgrund der Anarchie bewahren! Mögen sie immer fest verankert bleiben, wie ein Fels in der Brandung oder ein Betonpfeiler auf der Autobahn – solide, unverrückbar und ein wenig unbequem, wenn man dagegen stößt.

1) Erlaubnis des Verlags liegt vor.

Aus der Fundgrube – Modellflug bei Schnee 2010

Nicht auf dem Dachboden zwischen alten Kartons, sondern auf einer Festplatte in der Tiefe der Verzeichnisse, Ordner und Dateien gefunden:

Wir schreiben den 16.02.2010, Much, Auf der Hardt, die Landschaft ist wie Mitte Januar 2024 mit Schnee bedeckt.

Modellflug, Eigenbau aus Depron, zwei Motoren sorgen für den nötigen Antrieb, Steuerung über Kanal 78.

Wir sind dabei und schauen uns alles auch mal onboard an.

Polaris Seaplane bei Schnee

Take Control heißt es am Samstag, 20.01.2024 zwischen Neunkirchen-Seelscheid und Much. Bei frostigen Temperaturen, viel Schnee, glatten Straßen und einem verlockend blauen Himmel. Die Landschaft und Polaris Seaplane wecken Bilder vom Polarkreis, von Eisbergen, Kälte, Weite, Stille, Natur und Eisbären. Ein wunderschöner Wintertag im Rheinland lockt Rolf und Herbert aus dem Haus auf die Hardt.

Take Control im Auto bei der Anfahrt, Take Control bei der Steuerung des Eigenbau Depron Polaris Seaplane, Take Control über das iPhone bei den Videoaufnahmen, die Herbert zur Verfügung stellt.

Polaris ist eine Weiterentwicklung des Amphibiums NORTH STAR von Laddie Mikulasko, weiterentwickelt von Steve Shumate (jetset44) zu Polaris – Einzelheiten bei RCGroups