WL Toys Blue & Toyota FJ40 Crawler

Nach Wochen, in denen der Himmel grau verhangen war, der Regen unermüdlich auf Dächer und Wälder trommelte und der Wind durch die Täler pfiff, ist sie endlich zurück: die Sonne. Sie fällt warm auf nasse Erde, lässt Pfützen glitzern und haucht der Landschaft neues Leben ein. Genau dieser erste goldene Tag des Jahres ruft uns dorthin, wo Abenteuer warten – in die Kaldauer Grube.

Die Grube hat sich verändert. Der Winter hat gezeichnet, gespült, verschoben. Rinnen sind tiefer geworden, Hänge brüchiger, neue Linien haben sich in den Boden geschrieben. Wo im Herbst noch vertraute Wege waren, fordern nun frische Spuren Mut und Fingerspitzengefühl. 2026 liegt wie ein unbeschriebenes Blatt vor uns – und zwischen Steinen, Wurzeln und feuchtem Sand scheinen neue Geschichten für Crawler geboren zu werden.

Mit dabei: zwei Charaktere, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten – und doch im Herzen Brüder. Da ist das kraftvolle Blau des WL Toys 10428-A. Robust, direkt, kompromisslos. Ein Arbeitstier im Maßstab 1:10, dessen Reifen sich hungrig in den weichen Untergrund krallen. Jeder Hang wird zur Herausforderung, jede Schräglage zum Tanz auf Messers Schneide. Und dann rollt sie heran, eine Ikone auf kleinen, aber entschlossenen Rädern: der Toyota FJ40. Eine Legende, deren großes Vorbild – der Toyota Land Cruiser FJ40 – seit Jahrzehnten für Abenteuerlust steht. In Miniatur trägt sie denselben Geist in sich: Entdeckerdrang, Ausdauer, diesen Hauch von Nostalgie, der jedes Hindernis wie eine Einladung wirken lässt.

Die Sonne steht tief und warm, als die ersten Reifen über den noch feuchten Boden rollen. Man hört das leise Surren der Motoren, das Knirschen von Kies unter Gummi, das vorsichtige Tasten am steilen Anstieg. Linien werden gesucht, verworfen, neu gedacht. Kleine Rückschläge verwandeln sich in große Momente, wenn schließlich doch der perfekte Weg gefunden ist.

Die Kaldauer Grube zeigt sich 2026 wilder, kantiger, spannender. Der Winter hat ihr neue Narben geschenkt – und uns neue Möglichkeiten. Zwischen frischem Grün und altem Gestein entstehen Perspektiven, die im letzten Jahr noch undenkbar schienen. Genau das ist es, was diesen Tag so besonders macht: Nicht nur die Rückkehr der Sonne, sondern das Versprechen, dass jedes Jahr seine eigenen Prüfungen und Abenteuer bereithält.

Dieses Video ist mehr als eine Ausfahrt. Es ist ein Aufbruch. Ein erstes Aufatmen nach der kalten Zeit. Zwei Crawler, eine neu geformte Grube und die Gewissheit: Die Saison hat begonnen.

2026 – wir sind bereit.

Donnerbüchsen – Freeware Addon für MS Train Simulator

Wenn die Lokomotive anzieht und das Dröhnen der Räder durch den genieteten Stahl des Wagenkastens hallt, beginnt eine Reise, die mehr ist als reine Fortbewegung. Die sogenannten Donnerbüchsen stehen wie kaum eine andere Wagengattung für den Aufbruch der Eisenbahn in die Moderne. Ende der 1920er Jahre ließ die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft die alten, hölzernen Länderbahnwagen hinter sich und setzte auf vollständig aus Stahl gefertigte Personenwagen, robust, zweckmäßig und für den massenhaften Einsatz gedacht. Ihr unverwechselbarer Klang, das Poltern und Donnern auf den Schienen, machte sie schnell zu einem festen Bestandteil des Eisenbahnalltags – und gab ihnen ihren bis heute geläufigen Namen.

Die hier als Freeware für den Microsoft Train Simulator umgesetzten Personenwagen BCi29, Ci28 und PWi30 stehen exemplarisch für diese Epoche. Sie repräsentieren die Epoche II der Deutschen Reichsbahn und blieben, oft nur leicht verändert, bis weit in die Zeit der Deutschen Bundesbahn und der Deutschen Reichsbahn der DDR hinein im Einsatz.

Gebaut ab den Jahren 1928 bis 1930, waren sie Ausdruck einer neuen Philosophie: einfache Konstruktion, hohe Stückzahlen, geringe Wartungskosten und maximale Einsatzflexibilität. Offene Endbühnen mit Falttüren, genietete Stahlwände, Dampfheizung und eine nüchterne Innenausstattung bestimmten ihr Erscheinungsbild. Komfort spielte eine untergeordnete Rolle, Zuverlässigkeit und Alltagstauglichkeit standen im Vordergrund.

Donnerbuechse-Sonderfahrt SEH 08.12.07 in Crailsheim

Der Ci28 verkörperte als reiner Wagen der dritten Klasse den Wagen des Volkes. Mit seinen schlichten Holzbänken bot er Platz für viele Reisende und prägte den Personenverkehr auf Haupt- und Nebenstrecken gleichermaßen. Arbeiter auf dem Weg zur Schicht, Schüler, Ausflügler und Soldaten nutzten diese Wagen täglich. Der BCi29 verband in einem Fahrzeug die zweite und dritte Klasse und schlug damit eine Brücke zwischen etwas mehr Reisekomfort und nüchterner Zweckmäßigkeit. Gepolsterte Sitze in der zweiten Klasse standen einfachen Holzbänken gegenüber, getrennt durch Klassengrenzen, die damals noch selbstverständlich waren. Solche Wagen fanden sich häufig in Eil- und Schnellpersonenzügen sowie auf längeren Überlandverbindungen. Der PWi30 schließlich war der funktionale Mittelpunkt vieler Züge. Als Pack- und Dienstwagen nahm er Gepäck, Expressgut und Postsendungen auf und bot zugleich Raum für den Zugführer. Ohne ihn wäre der Personenverkehr jener Zeit kaum denkbar gewesen.

Eingesetzt wurden diese Donnerbüchsen nahezu im gesamten Netz der Reichsbahn.

Sie rollten durch die norddeutschen Ebenen, über Mittelgebirgsstrecken und entlang dichter Vorortverkehre großer Städte. Auf ländlichen Nebenbahnen waren sie ebenso zu Hause wie auf stark frequentierten Hauptstrecken. Ihre schlichte, stabile Bauweise machte sie zu universellen Begleitern des Alltagsverkehrs und zu einem vertrauten Anblick für Generationen von Reisenden.

Mit diesem Freeware-Download für MSTS stehen die drei Wagen BCi29, Ci28 und PWi30 für den nicht kommerziellen Gebrauch kostenlos zur Verfügung. Sie richten sich an alle, die authentische Zugbildungen der späten 1920er und 1930er Jahre nachbilden möchten, aber auch an Freunde der frühen Bundesbahn- und Reichsbahnzeit. Die Donnerbüchsen erzählen keine Geschichten von Luxus, sondern von Bewegung, Alltag und Veränderung. Sie waren laut, kantig und ehrlich – und genau darin liegt ihr zeitloser Charakter, der nun auch in der virtuellen Eisenbahnwelt weiterlebt.

Freeware Addon „Donnerbüchsen“ als ZIP-File mit den Inhalten

  • Waggon BCi29
  • Waggon Ci28
  • Waggon PWi30
  • Image
  • Zeichnung
  • liesmich.txt
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Montagsflieger unterwegs mit dem Sonderzug

Der Winter hatte das Land fest im Griff. Kalt war es, usselig, und der Himmel hing seit Wochen wie ein grauer Deckel über allem. Dichtblick, dieses matte, hoffnungslose Grau, das selbst den Optimisten mürbe macht. Nichts für Modellflieger. Gar nichts. Also blieben die Montagsflieger am Boden – aber nicht stehen.

Stattdessen machten sie es sich gemütlich. Muckelig, fast schon feierlich. Denn wenn der Himmel nichts hergab, dann eben die Schiene. Mit ihrem Sonderzug rollten sie los, gezogen von einer ehrwürdigen Altbau-Ellok, dahinter die vertrauten Umbauwagen, die schon bessere und schlechtere Zeiten gesehen hatten.

Von Garmisch-Partenkirchen nach Mittenwald, hinein ins romantische Tal, entlang der Karwendelbahn, wo der Winter zwar streng, aber auch still und schön ist. Die Fenster beschlagen, draußen Schnee und Fels, drinnen Wärme, Gespräche und dieses besondere Gefühl, unterwegs zu sein, auch wenn draußen alles ruht.

Der Sonderzug der Montagsflieger besteht aus genau jenen Wagen, die Eisenbahnfreunde kennen und lieben: Umbauwagen der Bauarten AB4yg, B4yg und BD4yg. Wer Fan des MSTS/OpenRails ist und diese Reise selbst erleben möchte, kann sich diese Waggons hier kostenlos herunterladen – für nicht-kommerzielle Zwecke – und seinen eigenen Zug zusammenstellen. Vielleicht ist es dann auch Winter, vielleicht grau am Himmel. Aber sicher ist: Die Reise lohnt sich.

MSTS / OpenRails Addon – Freeware

Konstruktion GeDi, im ZIP-File drei Waggons AB4yg,B4yg, BD4yg. Mit Taste 5 am PC nimmt man im Waggon Platz und kann sich mit Hilfe der Pfeiltasten umsehen und nach draußen schauen.

Die Waggons tragen das Zuglaufschild

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