Der Verrückte – Die Ausstellung

Der verrückte Otto ist begeistert von seiner Erfindung und will mit einer angemessenen Präsentation die Menschen von seinem fliegenden Fahrrad überzeugen. Also richtet er einen kleinen Ausstellungsraum her.

An der Wand leuchtet das Logo: „Die Montagsflieger“. Otto hat es selbst entworfen. Es zeigt einen aufsteigenden Vogel: „Mit uns fliegt der Montag davon!“

In der Mitte des Raumes steht das Highlight der Ausstellung: Ottos fliegendes Fahrrad, glänzend und imposant auf einem Podest. Scheinwerfer setzten es perfekt in Szene, und die Maschine wirft einen magischen Schatten an die Wand. Propeller und Räder drehen sich sanft, während das Podest sich langsam um 360 Grad dreht, sodass jedes Teil des Fahrrads bewundert werden kann.

Am Eröffnungstag ist der Raum voller neugieriger Besucher, die sich um das Podest drängen. Otto, in seinem besten Werkstattkittel und mit einer Brille, die ihm einen Hauch von verrücktem Genie verleiht, tritt vor die Menge. „Willkommen, meine Damen und Herren, zu einer Vorstellung, die Sie so schnell nicht vergessen werden!“, beginnt Otto mit einer dramatischen Geste. „Ich präsentiere Ihnen das fliegende Fahrrad, das die Grenzen unserer Vorstellungskraft sprengt!“ Die Menge applaudiert begeistert. Otto ist in seinem Element. Er erzählt von den vielen durchwachten Nächten, den stürmischen Tagen und den zahllosen Tassen Kaffee, die ihn zu diesem Punkt gebracht haben. Er spricht über die technischen Details seines Fahrrads, als ob er über einen lieben Freund spricht.

„Und jetzt“, sagte er mit einem schelmischen Grinsen, „ist es Zeit für die große Vorführung!“ Er drückt einen Knopf auf seiner Fernbedienung, und das Podest beginnt sich zu drehen. Die Propeller macht mit, als wolle das Fahrrad vom Podest abheben. Die Zuschauer schnaufen beeindruckt und halten den Atem an.

Plötzlich ertönt eine Fanfare, und aus den Lautsprechern dringt eine Stimme: „Bereit für den Flug des Jahrhunderts!“. Otto steigt auf das Fahrrad und hältt sich am Lenker fest. Mit einem breiten Lächeln im Gesicht fliegt er langsam durch den Ausstellungsraum. Die Besucher jubeln und klatschen begeistert. „Und jetzt, meine Damen und Herren“, ruft Otto, „wage ich den Sprung durch den Nebel des Saturns!“ Er lenkte das Fahrrad durch einen Nebelgenerator, der den Raum in geheimnisvollen Dampf hüllt. Die Lichter blitzen in bunten Farben, und das Publikum ist völlig fasziniert. Otto landet schließlich wieder auf dem Podest, verbeugt sich tief und winkt dem Publikum zu. „Vielen Dank, dass Sie gekommen sind! Denken Sie daran, mit den Montagsfliegern fliegt der Montag einfach davon!“

Nach der Show strömen die Leute zu Otto, stellen ihm Fragen und machen Selfies mit dem fliegenden Fahrrad im Hintergrund. Otto strahlt vor Freude und weiß, dass dies nur der Anfang seiner Reise ist. Die Welt hat gerade erst einen kurzen Blick auf das geworfen, was möglich ist, und er ist fest entschlossen, seine Vision weiter zu verfolgen. Wer weiß schon, welche fantastischen Abenteuer als Nächstes auf ihn warten?

Mit einem Augenzwinkern schaut Otto zum Himmel und flüstert: „Saturn, ich komme.“

Der Verrückte macht Fortschritte

Nach seinem ersten Erfolg ist Otto beflügelt und entscheidet sich, sein Vehikel weiter zu entwickeln. Es ist an der Zeit, das Fahrrad nicht nur fliegen, sondern auch landen und rollen zu lassen. Dafür braucht es ein solides Fahrwerk mit sich drehenden Rädern. Otto verbringt ein paar Stunden in seiner kleinen Werkstatt, tüftelt an Skizzen und probiert verschiedene Materialien aus.

Schließlich baut er ein Fahrwerk, das aus zwei robusten Speichenrädern, einer gut gefetteten Stahlachse und einem stabilen Auflagebrett besteht. Die Räder werden aus leichtem Alu und widerstandsfähigem Gummi gefertigt und können sich leicht auf der Achse drehen. Otto stellt sich vor, wie das Fahrrad sanft auf einer fremden Planetenoberfläche landet und dort wie ein normales Fahrrad rollt, bereit für neue Entdeckungen.

„Es mag nicht gefedert sein, aber es wird die Reise angenehm machen“, murmelt Otto zufrieden, während er die letzten Schrauben festzieht. Er setzt sich an seinen Laptop und aktualisiert sein 3D-Modell in Blender 3.6, fügt die neuen Komponenten hinzu und testet die Animation. Das Ergebnis ist beeindruckend: Das Fahrrad hebt ab, fliegt mit laufendem Motor und sich drehendem Propeller elegant durch den Raum und landete sanft auf einer virtuellen Oberfläche.

Otto strahlt vor Freude. „Ein voller Erfolg!“, ruft er begeistert und klatscht in die Hände. Jetzt, wo er das Fahrwerk erfolgreich integriert hat, plant er die nächste Herausforderung.

Rückblick auf das Eigenbau RC-Modell Fliegendes Fahrrad -Flying Biycycle – Aviette im August 2023 – Video „Fliegendes Fahrrad – Auf der Hardt – Erster Bodenstart“:

Der Verrückte – 3D Fliegendes Fahrrad

In einem kleinen Dorf, wo der Regen seit Monaten unaufhörlich auf die Dächer trommelt und die Wolken so dick und dunkel sind, dass man fast vergisst, wie die Sonne aussieht, beschließt ein Verrückter, dass es Zeit für etwas Neues ist. Otto hat genug von nassen Füßen und vom ewigen Sturm, der die Bäume schüttelt und genug vom Regen, der Wiesen und Straßen überflutet. Er will weg, weit weg. Und er hat eine Idee: Ein fliegendes Fahrrad!

„Warum nicht?“, denkt er sich. „Ein Fahrrad ist umweltfreundlich und mit einem Akku ausgestattet, ist es auch modern. Und wenn es fliegen könnte, könnte ich dieser Welt entfliehen und zu neuen Abenteuern aufbrechen!“

Also setzt sich Otto an seinen Laptop, startet Blender 3.6 und beginnt, sein Traumfahrrad zu konstruieren. Es ist kein leichtes Unterfangen für einen Anfänger, aber Otto liebt Herausforderungen. Er verbringt Tage und Nächte damit, an der perfekten Form zu feilen, die Flügel richtig zu positionieren und den Akku so zu verstecken, dass das Fahrrad immer noch wie ein klassisches Rad aussah.

Während er arbeitet, ziehen draußen Sprüche „Wir schaffen das“, „Morgen wird alles besser“, „Entbürokratisierung“ und andere Floskeln wie Seifenblasen vorbei und zerplatzten, nur um von neuen, genauso nichtssagenden Phrasen abgelöst zu werden. Die Welt ist in Aufruhr, Krisen schütteln den Planeten Erde, Krieg und Frieden. Digitalisierung, Rüstungsindustrie und Dummheit boomen. Aber Otto läßt sich davon nicht entmutigen. Sein Ziel ist klar: Er will ein Fliegendes Fahrrad, das ihn weit wegbringen kann.

Nach Tagen harter Arbeit ist es endlich so weit. Otto hat den Prototyp seines 3D-Modells fertiggestellt und animiert. Das fliegende Fahrrad ist bereit, zunächst allein, ohne Piloten, ferngesteuert auf einen anderen Planeten geschickt zu werden. Aber welcher sollte es sein? Der Mars ist verlockend, aber Otto will etwas noch exotischeres.

Mit einem letzten Klick schickt Otto das Modell seines fliegenden Fahrrads auf eine virtuelle Reise nach Irgenwo im Univerum. Er sieht zu, wie das Fahrrad elegant durch den Weltraum fliegt und schließlich sicher auf dem Planeten Irgendwo landet.

Es ist ein Anblick, der ihm den Atem raubt. Selbst durch den Bildschirm kann er die Freiheit und das Abenteuer spüren, das dieses fliegende Fahrrad verspricht. Natürlich ist es in der Realität noch nicht so weit, aber Otto weiß, dass jeder große Traum mit einem kleinen Schritt beginnt.

Und vielleicht, eines Tages, würde er wirklich auf seinem fliegenden Fahrrad in den Himmel aufsteigen und die stürmische Erde hinter sich lassen. Bis dahin wird er weiter tüfteln, modellieren und träumen, denn einfach kann ja schließlich jeder.

Rückblick auf das Eigenbau RC-Modell Fliegendes Fahrrad -Flying Biycycle – Aviette im August 2023 – Video „Der Gentleman fliegt sein Fliegendes Fahrrad“:

Hier zum Video-Beitrag

Toyota Land Cruiser – Holzbach Trail

Heute geht es mit dem Crawler Toyota Land Cruiser von Amewi im Maßstab 1:10 zum idyllischen Holzbach, ein klarer Bach, der sich malerisch unterhalb des bekannten Ho Chi Min Pfads am Rande von Lohmar-Heide entlangzieht und schließlich in den Auelsbach mündet.

Der klare, plätschernde Bach bietet eine wunderschöne Kulisse für unseren Trip. Das ruhige, naturbelassene Ambiente des Holzbaches lässt uns die Hektik des Alltags vergessen und bietet die perfekte Gelegenheit, die Natur zu genießen.

Zwitschernde Vögel im Wald geben ein kleines Konzert und tragen zur friedlichen Atmosphäre bei.