Willkommen im Modellflug-Tagebuch von Die Montagsflieger. Hier findest Du Berichte, Fotos, Videos und Erfahrungen aus der faszinierenden Welt des Modellflugs – vom ersten Bau eines Flugmodells bis zu spannenden Flugtagen auf den Flugwiesen der Montagsflieger.
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Neueste Beiträge
Amethyst II
Amethyst II
Der Holzbaukasten Amethyst II der Firma Pichler Modellbau ist der verbesserte Nachfolger des legendären Amethyst Seglers.
„Jetzt gucken die Leute , sehen die Landschaft und dann sehen sie den Flieger. Trotz dem kleinen Antrieb steigt der wunderbar. Und er rauscht sogar ganz sanft. Alle Rippen noch da? Die Bremse kommt schön hart, das ist gut. Hab ich nie behauptet, dass Du nicht rechts fliegen kannst. Schokoladenseite, ja, ja!“ so kommentiert Montagsflieger Bernd.
Der Amethyst II bei den Montagsfliegern ist als Elektrosegler gebaut und zeigt sich bei uns nicht wie auf der Lieferverpackung abgebildet mit gelber Fläche, sondern mit der Flächenbespann Oracover Light Violett. Bei leichtem Wind ist das Modell immer dabei; es überzeugt durch seine angenehmen Flugeigenschaften und sein schönes Flugbild. Der Bau des Modells ist in einem eigenen Video dokumentiert.
Modelldaten
Spannweite = 1260mm
Länge = 745mm
Fluggewicht = 250g (Elektrosegler)
Flächeninhalt = 16.5dm²
Flächenbelastung = 15.5g/dm²
Brushless Antriebsset Amethyst II, # 15027
LiPo Akku 300-2S
Oracover, Oracover Light

Aus dem Archiv
Technik, Tücken und Improvisation
Eine faszinierende Variante des Modellflugs: der sogenannten Huckepackstart. Dabei trägt eine motorisierte Modellmaschine einen Segelflieger auf dem Rücken – gehalten von zwei straff gespannten Gummibändern. Ziel ist es, dass das Gespann gemeinsam in die Höhe steigt, bis die Gummis per Fernsteuerung gelöst werden und der Segler in den freien Flug übergeht.
Doch wie so oft steckt der Teufel im Detail: Die Technik muss einwandfrei funktionieren, denn bereits ein einzelnes klemmendes Gummi kann gefährlich werden. Löst sich nur eines der beiden Bänder, gerät das Gespann ins Trudeln – das Flugverhalten wird unkontrollierbar. Im Video wird genau dieses Risiko thematisiert. Besonders heikel: Es besteht die Gefahr, dass eines der Gummibänder beim Start in den Spalt der Wölbklappen des Seglers rutscht. In diesem Fall kann der Segler nicht mehr sauber freigegeben werden.
Trotz der technischen Herausforderung wird an diesem Tag nicht auf den Start verzichtet. Eine provisorische Lösung – improvisiert, aber funktional – ermöglicht schließlich doch noch einen erfolgreichen Flug.
Das Video gibt einen Einblick in die Herausforderungen und Faszination des Modellflugs, bei dem neben Präzision auch Erfindungsgeist gefragt ist.
Bei schlechtem Wetter
Bei schlechtem Wetter
Bei schlechtem Wetter. Das heißt für Modellflieger: Mehr Regen als eine kurze Schauer oder starker Wind, schlimmsten Falls beides. Und dann?
Modellflieger stehen auf mehreren Beinen, trotzen dem Regen, dem Wind, der Hitze, der Kälte. Sie bleiben, wenn nötig am Boden, heben nicht ab und erkunden die Welt in „Ameisenkniehöhe“, nah und fern mit all ihren Hindernissen, die es zu überbrücken gilt und die mehr oder weniger geschafft werden. Natur pur, ganz in der Nähe, vor der Haustüre, in der Naturregion Sieg, im Rheinland.