Dein Magazin für Modellbau, Technik und Spielzeug
In der kleinen Welt der Technik erwacht die Leidenschaft für Details und das gemeinsame Hobby zum Leben! Ob zu Lande, zu Wasser, in der Luft oder auf Schienen: Tauch ein in unsere fünf großen Themenwelten, lass dich vom nostalgischen Retro-Charme inspirieren.
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Neu
Atlas Crawler und die blutrote Heidelibelle
An einem sonnigen Septembernachmittag erkunden die Naturfreunde Wolperath CGN wieder mit ihrem Crawler, dem FMS Atlas 1/10, die weite Dünenlandschaft zwischen Köln und Bonn. Die Sonne strahlt vom blauen Himmel, während die Naturfreunde die Ruhe und Schönheit der Umgebung genießen. Plötzlich fällt eine blutrote Heidelibelle ins Auge, erkennbar an ihrer intensiven roten Färbung und den schimmernden, filigranen Flügeln, die in der Sonne wie feines Glas glitzern.
Die Libelle umkreist das Fahrzeug, als ob sie neugierig auf den kleinen Crawler wäre, der sich vorsichtig seinen Weg durch die Dünen bahnt. Als der Wagen zum Stillstand kommt, flattert die Libelle elegant auf die Ladefläche des Pickups zu. Sie landet auf einer hölzernen Kiste, die dort abgestellt ist, und bleibt einen Moment ruhig sitzen. Ihre schillernden Facettenaugen wirken wachsam, während sie die Umgebung zu beobachten scheint. Es ist ein faszinierender Anblick, wie die filigrane Kreatur für einen Augenblick in dieser für sie bisher unbekannten, von Menschenhand geschaffenen Szenerie verweilt. Nach kurzer Rast breitet sie ihre zarten Flügel wieder aus und erhebt sich leicht in die Luft, um in die Weite der Dünenlandschaft zurückzukehren.
Dieser kurze, flüchtige Moment, in dem die Natur und Technik auf so friedliche Weise aufeinandertreffen, ist ein stiller, aber tiefer Ausdruck der Harmonie, die möglich ist, wenn wir unsere Umwelt respektvoll und achtsam erkunden. Ein Augenblick, der die Schönheit der Natur und die Verbindung, die wir zu ihr haben, wunderbar einfängt.
Aus dem Archiv
GB-Models Musger MG-19 ARC „Steinadler“
bei den Montagsfliegern bald im antiken Kleid auf den Höhen in der Region Rhein-Sieg zu sehen. Der Oldtimer ist mit seinen 4 m Spannweite und ca. 5 kg Gewicht bereits in guten Händen, aufgebaut, mit allen Elektroteilen ausgestattet und mit Oratex Antik bespannt. Das Ergebnis dieses Modellbaus beeindruckt durch Größe, Form, Qualität und Schönheit.
Die Montagsflieger sind gespannt auf den Moment, in dem der Segler, von einer Schleppmaschine gezogen, zum ersten Mal vom Boden abhebt.



Hepf Modellbau, Vertrieb des Modells, informiert auf seiner Website :
„Ein Nachbau der MG19 des österreichischen Konstrukteurs Ing. Erwin Musger. Die Erstflüge erfolgten im Jahr 1951 in Kärnten. Insgesamt wurden von der MG19 40 Stück gebaut, heute fliegen noch ca. 12 Stück. Das Original hat eine Spannweite von 17,6m.
Der bekannte Kärntner Produzent von Modellflugzeugen, Bruckmann Modellbau, hat schon länger eine MG19 mit 5,8m Spannweite in seinem Angebot. Wer dieses Modell jemals fliegen gesehen hat (oder besser gesagt „in der Luft stehen“) weiss über die Qualitäten dieses Oldtimers zu schwärmen. Es ist daher die logische Folge, dass Gernot Bruckmann dieses Modell in einer handlichen Größe mit 4m Spannweite konstuiert hat. Die Prototypen der MG19 haben alle Testpiloten sehr überrascht, – keiner wollte das Modell wieder hergeben, bzw. dem nächsten Tester zur Verfügung stellen. Die GB-Models Musger Mg 19 ist so ausgelegt, dass sie als normaler Segler aber auch als Elektrosegler, mittels Nasenantrieb, betrieben werden kann. Vorgesehen ist der Einbau elektrischer Störklappen. Die Cockpithaube ist wie beim Original seitwärts aufklappbar.
Gewicht der (unbespannten) Einzelteile:
Höhenleitwerk: 143g
Seitenleitwerk: 88g
Flächenhälfte: je 760g
Rumpf: 765g
GFK – Nase: 22g
Haube: 103g
Steckung: 230g
Cockpit incl. Magnete: 113g“
Quelle: Hepf Modellbau




