Modellautos Tagebuch

Erlebe Abenteuer mit unseren Crawlern in den Wäldern, auf den Höhen, durch die Bäche im Rhein-Sieg-Kreis. Oder begleite uns bei der Fahrt mit einem Retro Car. Beiträge sind nach Datum der Veröffentlichung geordnet. Du kannst chronologisch durch die Artikel stöbern.

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Sherpa – Am alten Wasser

Es ist später Morgen, Ende Oktober, der Himmel ist grau bedeckt, Nebel schleicht durch das Land, feuchte Luft, die Bäume werfen die Blätter ab. Es ist Herbst. Mit dem Sherpa CR3.4 geht es an das alte Wasser, dem früheren Bett der Agger, ein mystischer Ort.

Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Es riecht nach feuchtem Gras, Farn und Moos, Moder, totem Holz, stehendem Wasser. Pilze machen sich breit.

Dumpfe Schläge sind aus der Ferne zu hören. Bevölkern Orks1) diesen Ort? Sie scheinen nicht weit zu sein. Lebt hier Gollum2) und beobachtet uns? Sind wir in Mittelerde?

1) https://de.wikipedia.org/wiki/Ork

2) https://de.wikipedia.org/wiki/Figuren_in_Tolkiens_Welt#Gollum_/_Sm%C3%A9agol

Aus dem Archiv

Atlas Crawler und die blutrote Heidelibelle

An einem sonnigen Septembernachmittag erkunden die Naturfreunde Wolperath CGN wieder mit ihrem Crawler, dem FMS Atlas 1/10, die weite Dünenlandschaft zwischen Köln und Bonn. Die Sonne strahlt vom blauen Himmel, während die Naturfreunde die Ruhe und Schönheit der Umgebung genießen. Plötzlich fällt eine blutrote Heidelibelle ins Auge, erkennbar an ihrer intensiven roten Färbung und den schimmernden, filigranen Flügeln, die in der Sonne wie feines Glas glitzern.

Die Libelle umkreist das Fahrzeug, als ob sie neugierig auf den kleinen Crawler wäre, der sich vorsichtig seinen Weg durch die Dünen bahnt. Als der Wagen zum Stillstand kommt, flattert die Libelle elegant auf die Ladefläche des Pickups zu. Sie landet auf einer hölzernen Kiste, die dort abgestellt ist, und bleibt einen Moment ruhig sitzen. Ihre schillernden Facettenaugen wirken wachsam, während sie die Umgebung zu beobachten scheint. Es ist ein faszinierender Anblick, wie die filigrane Kreatur für einen Augenblick in dieser für sie bisher unbekannten, von Menschenhand geschaffenen Szenerie verweilt. Nach kurzer Rast breitet sie ihre zarten Flügel wieder aus und erhebt sich leicht in die Luft, um in die Weite der Dünenlandschaft zurückzukehren.

Dieser kurze, flüchtige Moment, in dem die Natur und Technik auf so friedliche Weise aufeinandertreffen, ist ein stiller, aber tiefer Ausdruck der Harmonie, die möglich ist, wenn wir unsere Umwelt respektvoll und achtsam erkunden. Ein Augenblick, der die Schönheit der Natur und die Verbindung, die wir zu ihr haben, wunderbar einfängt.