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Sherpa CR3.4 – Auf der Suche nach dem Nichts
Es scheint eine Parallelwelt am Rande von Troisdorf im Rheinland zu sein, wo die Realität in leisen Wellen gegen das Unbekannte plätschert. Ein Ort, den nur wenige je betreten haben. Hier sind die Bäume stiller, das Gras grüner und die Luft erfüllt von einer alten Magie, die in den Adern der Erde pulsiert. Und inmitten dieser verborgenen Welt bewegt sich der Sherpa CR3.4, ein Crawler aus Metall und Technologie, doch mit einem Ziel, das älter ist als die Maschine, die ihn antreibt: die Suche nach dem Nichts.
Nicht Artréju aus Die Unendliche Geschichte, dem Welt-Bestseller von Michael Ende für Kinder und Jugendliche, streift hier umher, sondern der Sherpa – klein und geduldig.

Quelle: Thienemann Verlag, 2019, ISBN: 978-3-522-20260-21)
Seine Reifen graben sich in den weichen Boden, als er die Pfade einer längst vergessenen Welt erkundet. Vor ihm liegt ein Wasser, das still und unbewegt daliegt, als hätte es seit Jahrhunderten keinen Wind mehr gespürt. Es ist wie ein Spiegel, der die Welt über ihm und unter ihm auf seltsame Weise verschlingt und neu erschafft. Es ist nicht das Nichts, das er sucht, sondern das, was das Nichts zurückgelassen hat.
Es ist, als würde die Welt in sich selbst ruhen, als wäre sie bereit, für immer in diesem Zustand zu verweilen – ein Moment des Friedens und der Ewigkeit, eingefroren im Fluss der Zeit.
Das Nichts war hier.
1) https://www.thienemann.de/produkt/die-unendliche-geschichte-isbn-978-3-522-20260-2
Aus dem Archiv
Opel GT/J 1900
In der Werkstatt des Autohauses RetroCar Wolperath wird auf der Basis eines Tamiya M-Chassis ein Opel GT/J 1900 aus den Jahren 1971-1973 aufgebaut. Das J steht für Junior und der erfreute sich damals einer schnell wachsenden Fan-Gemeinde. Der Opel GT wurde auch Die kleine Corvette („Baby-Corvette“) genannt, die vom selben Design-Team entworfen worden war.
1973 wurde die Produktion des Opel GT eingestellt. Die Gründe dafür waren scheinbar vielfältig: Die Konkuerrenz zum Renault Alpine A110, neue Sicherheitsvorschriften in den USA, die sich an dem Opel wegen der Form kaum verwirklichen ließen. Oder waren es die in den USA gegenüber der Corvette wachsenden Marktanteile? Eins steht fest: ein Hingucker ist das Fahrzeug bis heute.
Die Karosserie des Modells im Maßstab 1:10 besteht aus zwei Lexanteilen. Beide Teile sind angepasst und gelb lackiert. Das vordere Karosserieteil, Stoßstange und Schürze, ist eingeklebt und härtet mindestens 24 Stunden, eher etwas mehr aus.
In der Zwischenzeit ein Blick auf einen Original GT, sympathisch vorgestellt von seinem Besitzer Georg Schickel. Sein Herz schlägt für den Opel GT wegen der unverwechselbaren Form.
Der Versuchsmechaniker aus dem Spessart erklärt mit Worten und Bildern: Sein GT, Baujahr 1971, wird gehegt und gepflegt, gewaschen und poliert. 1988 im total verschliessenen Zustand aus Kalifornien bekommen, komplett restauriert, die klassische Form unverändert.
Auch bei dem RC Modell wird der klassischen Form treu geblieben und nicht dem Trend der siebziger Jahre, tiefer, breiter, Flügel, Spoiler gefolgt. Allein zwei passende Aussenspiegel müssen noch beschafft und später montiert werden.
RC RetroCar – Citroën 2CV Ente
Der Künstler hat inzwischen seine Arbeit fortgesetzt; er war mit seinen Farben erfolgreich.
Das Fahrzeug ist kurz vor der Auslieferung.
Die Ente wird auf einem Tamiya Chassis MF-01X ausgeliefert und soll in den nächsten Tagen seine ersten Runden drehen.




