Modellflug Tagebuch

Willkommen im Modellflug-Tagebuch von Die Montagsflieger. Hier findest Du Berichte, Fotos, Videos und Erfahrungen aus der faszinierenden Welt des Modellflugs – vom ersten Bau eines Flugmodells bis zu spannenden Flugtagen auf den Flugwiesen der Montagsflieger.

Alle Beiträge sind nach Datum der Veröffentlichung geordnet. Du kannst chronologisch durch die Artikel stöbern.

Du suchst einen bestimmten Modelltyp, einen Baubericht oder einen bestimmten Begriff? Nutze einfach die Suchfunktion (Lupe) in der Hauptnavigation. Mit wenigen Stichworten gelangst Du direkt zu den passenden Beiträgen und findest auch ältere Inhalte in wenigen Sekunden wieder.

Neueste Beiträge

Senfmulchen, die ultimative Vorbereitung…

… für das Modellfliegen. Es ist Anfang Mai in Nordrhein-Westfalen und die Unwetterwarnungen hängen wie dunkle Wolken über dem Land – passend, denn auch am Himmel türmen sich die Wolken auf. Doch was tun Modellflieger zwischen Much und Neunkirchen? Sie haben sich aufgemacht, ihre fliegenden Miniaturen aufzubauen, als wäre nichts! Als würden sie sagen: „Regen, Sturm, Blitz und Donner? Uns doch egal, wir fliegen!“

Das Gras steht hoch, der Nachbarbauer hat seinen Senf dazugegeben – ja, wirklich, er hat Senf auf dem Feld stehen. Doch der Bauer fackelt nicht lange, rückt mit seinem Traktor an und mulcht die Senfpflanzen weg. Keine Spur von Senf mehr, dafür jede Menge Staub und ein freier Luftraum für flugbegeisterte Modellbauer.

Da düst ein kleiner Flieger umher, während der Bauer mit seinem Traktor den Senf niederwalzt. Vielleicht ist das ein neuer Trend: „Senfmulchen – die ultimative Vorbereitung für das Modellfliegen im Sturm!“ Das wäre doch das Salz in der Suppe – oder besser gesagt, der Senf auf dem Acker! Nach einer guten halben Stunde ist der Acker frei für weitere Abenteuer.

Aus dem Archiv

Motte und Rabe – die Verrückten sind wieder mitten uns

Motte, die Verrückten sind wieder mitten uns – ein Gespräch unter Freunden

„Du Motte, ich mußte heute für meine Mutter in den Supermarkt und einkaufen.“ „Gummibärchen, Rabe?“ „Nein Motte, meine Mutter hatte mir eine lange Liste mit Zutaten für einen Kuchen mitgegeben. Den woltte sie heute backen, ihre Freundin Brigitte kommt wieder zum Kaffeeklatsch.“ „Ich wußte gar nicht, dass Deine Mutter backen kann. Kriegen wir von dem Kuchen etwas ab Rabe?“

Motte, ich fürchte, es wird keinen Kuchen geben, weder für meine Mutter, noch für ihre Freundin Brigitte, nicht für mich, ganz bestimmt auch nicht für Dich.“ „Aber warum denn Rabe?“

„Weil es im Supermarkt kein Mehl mehr gibt und stell Dir mal vor: Ein einzelnes Paket lag da noch, ganz unten im Regal, und als ich mir das gerade für meine Mutter nehmen wollte, schob mich so ein Typ an die Seite: Geh mal an die Seite Kleiner, das ist mein Paket.“ „Und Du Rabe?“

„Aber ich war doch zuerst hier und meine Mutter will damit einen Kuchen backen. Dann hat er mich nur noch weggeschoben, das letzte Paket Mehl gegriffen und in seinen Einkaufswagen gelegt. Da lagen schon fünf Pakete Mehl drin, das habe ich genau gesehen.“

Bildquelle: Lizenzfrei auf pixabay.com


„Der ist doch wohl von allen guten Geistern verlassen Rabe, wofür braucht der denn so viele Pakete Mehl?“ „Für den Weltuntergang. Der hamstert Motte, der denkt erst einmal nur, aber nur an sich. Der ist nicht der einzige beknackte Erwachsene. Ich glaube, die Verrückten sind mitten unter uns. Wir müssen auf uns beide aufpassen Motte. Gut dass wir Freunde sind.“

„Dann gehen wir eben zu den Montagsfliegern in das Wiesen-Café, die sind in Ordnung und die haben immer Kuchen, den leckeren von der Moni aus der Hofbäckerei. Rabe, Deine Mutter kann ja mit ihrer Freundin Brigitte dort ihren Kaffeeklatsch halten. Die Moni hat bestimmt noch genügend Mehl für ihre Kuchen im Wiesen-Café.“

Motte, wir gehen einfach mit meiner Mutter und Ihrer Freundin Brigitte Zum Botterblömche und schauen den Modellfliegern wieder zu. Du musst Dich dann aber benehmen Motte.“

„Klar, ich bin dabei. Sage Deiner Mutter nur: Mein Vater war da schon mal und meint, draußen haben die nur Kännchen, aber vom Feinsten, so wie Monis Kuchen.“


Bei Freunden in Sommerhausen – Much

Auch wenn der verhangene Himmel und der Regen im Rheinland in diesen Tagen kaum dazu verführt mit einem Flugmodell an die frische Luft zu gehen, so dürfen wir sicherlich darauf hoffen, dass es bald wieder Tage geben wird, an denen die Sonne scheint, die Natur erwacht und die saftigen Wiesen und Weiden gelb getupft mit Löwenzahnblüten die Freunde der Natur und des Modellflugs wieder begrüßen. Gönnen wir uns etwas Vorfreude mit dem Eigenbau Depron Delta Dakota in der klaren Frühlingsluft von Sommerhausen.

Dakota wurde im Frühjahr 2019 gebaut.

Geplant war zunächst aus Anlass des 500. Todestags von Leonardo da Vinci (gestorben am 02.05.1519) eine Art Gleiter mit einem Pilotenkorpus wie da Vinci ihn sich vorstellte.

Während des Baus ist das Teil aber zunehmend zu etwas anderem geworden,

Tomislav Jakupec bei Pixabay.com

was mich an Totempfähle erinnert. Nun gut, der Flieger hat nichts mehr mit Leonardo zu tun, aber schon eher etwas mit einem „fliegenden“ Totem und das Fliegen macht er ganz ordentlich. So wurde aus meinem gedachten Leonardo ein Dakota, der mich an schöne Tage in Vancouver und die Totems im Stanley Park erinnert.

Dakota Modelldaten

Depron Delta KFm2-Profil
820 mm Spannweite
480 mm Länge
221 g Abfluggewicht
Brushless eMax Power CF 2822
Wasabi Regler 12A
Prop 6,7 x 3,5
2 Servos – 5g Klasse

Beim Bau habe ich mich an den Bauplänen von Thomas Buchwald Mauersegler , Pterodactylus orientiert. Die Pläne von Thomas haben mir beim Bau meines Dakoto recht gut geholfen. Baupläne von Thomas Buchwald bietet die Fachzeitschrift FlugModell zum kostenlosen Download an.

Chirurg muss der Interessierte nicht sein. Wer grillen und unfallfrei mit einem Bastelmesser umgehen kann, wird es mit Freude schaffen, ein fliegendes Etwas aus Depron zu basteln.

Montagsflieger Georg