Modellflug Tagebuch

Willkommen im Modellflug-Tagebuch von Die Montagsflieger. Hier findest Du Berichte, Fotos, Videos und Erfahrungen aus der faszinierenden Welt des Modellflugs – vom ersten Bau eines Flugmodells bis zu spannenden Flugtagen auf den Flugwiesen der Montagsflieger.

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Neueste Beiträge

Himmelsmoped Marlise kann auch draußen

Das Himmelsmoped Marlise, Bicyclette de Pischof, Baujahr 2018 war zunächst für das Fliegen in der Halle konzipiert, inspiriert durch die drei Großmodelle beim MFC Kreusstrasse e.V. Bad Aibling. Schon beim Erstflug zeigte Marlise sich zum Erstaunen aller Anwesenden von der besten Seite sowohl im Flugverhalten als auch im Flugbild.

Moped fliegen im engen Raum, Gas geben und in die Kurve legen, Erinnerungen an den Film Easy Rider, Born To Be Wild von der Gruppe Steppenwolf und die Steilwandfahrer auf der Kirmes bzw. dem Jahrmarkt werden wach.


Es war nur eine Frage der Zeit, bis Marlise das Leichtgewicht mit 148 g die Weite und Freiheit suchte, draußen ihre Kreise drehte und das bis heute immer wieder mal tut. Die Mopedsaison 2022 steht bevor, die Maschine ist geputzt, die Schrauben sitzen fest, die Kette hat die richtige Spannung, die Bremsen funktionieren, die Beleuchtung ist etwas schwach, der Tank ist voll – nur eine Klingel sollte noch gekauft werden und dann geht es wieder auf Tour mit der Gurke, der Möhre, dem heißen Stuhl oder wie es bei uns heißt mit dem Flöppchen.

  • Balsaholz, Depron
  • Baujahr 2018
  • 650 mm Spannweite KFm-2-Profil
  • 510 mm Länge
  • 148 g Fluggewicht
  • Turnigy 1811 – 1800 KV
  • FlyFun Regler – 6A
  • Prop 6,7 x 3,5
  • Akku 2S 300 mAh

Aus dem Archiv

André ist zurück am Himmel

Wiedereinstieg in den Modellflugsport – Manchmal reicht ein einziger Blick in den Himmel, um die alte Leidenschaft wieder zu entfachen. Genau so ging es André. Nach einer längeren Pause und einem Besuch auf unseren Flugwiesen zwischen Sieg und Hanfbach hat ihn das Modellflugfieber erneut gepackt – und jetzt gehört er fest zur Gruppe der Montagsflieger.

Die Begeisterung für den Modellflugsport war nie ganz verschwunden. Doch wie so oft im Leben kamen andere Dinge dazwischen, die das Hobby für einige Zeit in den Hintergrund rückten. Umso schöner ist jetzt der Neustart. In den vergangenen Tagen wurde geträumt, geplant, bestellt, gebaut, programmiert, minutiös vorbereitet. André hat die Gelegenheit genutzt, sich wieder komplett mit dem nötigen Equipment für den Modellflug auszustatten – vom Zubehör bis hin zu neuen Modellen. Besonders stolz ist er auf einen neuen Elektrosegler, der in Zukunft sicher häufiger über Lichtenberg zu sehen sein wird: die D-Power E-Ternity V300

Der elegante 3-Meter-Elektrosegler überzeugt nicht nur optisch mit seinem modernen Voll-GFK-Rumpf, sondern zeigt auch beeindruckende Flugeigenschaften, angetrieben mit einem Reisenauer Getriebemotor. Genau das Richtige für entspannte Thermikrunden und dynamische Flüge am Himmel. Mit seiner hochwertigen ARF-Ausführung bietet das Modell eine starke Basis für ambitionierte Modellpiloten – und für André den perfekten Wiedereinstieg.

Die Rückkehr in den Modellflug freut die Gruppe. Fachsimpeln am Flugplatz, gemeinsames Einstellen der Modelle und die ersten Starts nach der Pause – all das gehört wieder dazu. Besonders der gemeinsame Flugnachmittag bleibt in Erinnerung: Bei sommerlichen Temperaturen, strahlend blauem Himmel und einer herrlichen Landschaft kam echte Flugplatzstimmung auf. Nicht nur André hatte sichtlich Freude an seinem Wiedereinstieg – auch für alle anderen wurde der Nachmittag zu einem rundum gelungenen Erlebnis.

Und wie so oft merkt man schnell: Modellflug ist weit mehr als nur Technik. Es ist Gemeinschaft, Leidenschaft und das besondere Gefühl von Freiheit, wenn das Modell sportlich elegant seine Kreise am Himmel zieht.

Die kommenden Wochen werden zeigen, welche Modelle noch dazukommen und welche Flugabenteuer André mit seiner neuen E-Ternity erleben wird. Eines steht aber jetzt schon fest: Die Pause ist vorbei – und die Freude am Modellflug größer denn je.

Jugendförderung – Qual und Freude der Wahl

Jugendförderung – Qual und Freude der Wahl

Im Vergleich zu den anderen Montagsfliegern, in deren DNA Modellflug fest verankert ist und somit natürlich auch weitestgehend alle Stauräume mit Modellen überflutet sind, ist mein Hangar noch überschaubar. Aber in den 4 Jahren meiner Laufbahn haben sich zur Überraschung meiner Eltern doch schon einige Modelle angesammelt: angefangen vom selbstgebauten Zagi über RR Modelle (Easyglider, Heron, FunCub) bis zu großzügigen Geschenken wie z. B. Lazy Bee, Ju52, Salto, Laser 3D, Zipper und natürlich die Tiger Moth, einiger besonders netter Modellflieger. Da der Laderaum im Auto aber begrenzt ist, muss vor jeder Fahrt zum Flugplatz eine Entscheidung her. Die treffe ich nach momentaner Lust und Laune und manchmal auch nach dem Wetter. FunCub und ein Segler sind immer dabei, dann zusätzlich je nach Laune Shocky, Kampfbrett oder Zagi.

Jedes Modell hat seinen eigenen Reiz z. B.:

Zagi: Mein allererstes Modell. Gebaut als Winterprojekt in netter Runde. Leider war das Modell nichts für Anfänger. Ich habe das Fliegen erst mit dem Easystar lernen müssen. Dann war es endlich soweit. Mit extrem eingeschränkten Ausschlägen erstmal Kreise üben. Mit der Zeit hatte ich dann den Zappelphillip im Griff und die Ausschläge wurden größer und größer. Heute ist es ein toller Spaßflieger zum rumhampeln und Gas geben. Kategorie: wie das Kampfbrett von Thomas Buchwald/FlugModell riesen Spaß für kleines Geld – sollte eigentlich jeder im Hangar haben.

Heron: Ein glücklicher Kauf! Montagsflieger Dieter lag die Jugendförderung so sehr am Herzen, dass er meine Spardose erheblich geschont hat. Der Flieger ist für mich ideal zum Segelflug geeignet und beherrscht sogar Kunstflug. Mit den Klappeneinstellungen habe ich schon viel experimentiert und viele für mich neue Erkenntnisse gewonnen. Kategorie: „mild bis wild“

FunCub: Mühevoll mit Papa aufgebaut, getunt und eine ordentliche Schleppkupplung nach Anleitung von Bernd konstruiert und eingebaut – andere Modellflieger hätten in dieser Zeit sicher eine komplette Luftflotte gebaut. Auch wenn es da oben keinen Vogel interessiert, aber allein zu wissen, dass irgendwo geschummelt wurde, geht gar nicht. Ein neuer Flieger muss für mich auch schön sein. Nach kurzer Startbahn ist sie dann auch schon in der Luft. Egal ob Kunstflug oder entspanntes Kreisen, die FunCub macht alles mit. Der Tuning Motor hat genügend Leistung, um bei halb Gas den Flieger senkrecht in die Luft zu ziehen. Es bleibt also immer noch ein bisschen Reserve für „kritische“ Situationen bzw. Flugmanöver. Kategorie: Alles kann, nichts muss.

Shocky: In der DMFV Jugendfreizeit auf der Wasserkuppe in Eigenregie zusammengebaut. Gedacht war er, um abends hinter der Herberge, auf dem Sportplatz, noch ein paar Kapriolen bis zur Dämmerung fliegen zu können. Es hat riesigen Spaß gemacht, zu versuchen die Modelle während dem Flug, an der Latte des Fußballtores aufzuhängen. Dabei gingen zwar ein paar Propeller kaputt, aber es war sehr lustig und wir hatten eine Menge Spaß. Durch das langsame Flugverhalten und die enorme Wendigkeit ist er auch gut zum Fliegen in einer Sporthalle geeignet, so kann man auch gut den Winter überbrücken, bis es endlich wieder raus geht. Kategorie: ideal zum Einstieg in den Kunstflug

Macht nichts kaputt und bis bald,

Tim