Willkommen im Modellflug-Tagebuch von Die Montagsflieger. Hier findest Du Berichte, Fotos, Videos und Erfahrungen aus der faszinierenden Welt des Modellflugs – vom ersten Bau eines Flugmodells bis zu spannenden Flugtagen auf den Flugwiesen der Montagsflieger.
Alle Beiträge sind nach Datum der Veröffentlichung geordnet. Du kannst chronologisch durch die Artikel stöbern.
Du suchst einen bestimmten Modelltyp, einen Baubericht oder einen bestimmten Begriff? Nutze einfach die Suchfunktion (Lupe) in der Hauptnavigation. Mit wenigen Stichworten gelangst Du direkt zu den passenden Beiträgen und findest auch ältere Inhalte in wenigen Sekunden wieder.

Neueste Beiträge
Montagsflieger starten in das zweite Jahr
Keine Zeit zum Älterwerden für Montagsflieger. Bei uns heißt es: Ich mach mein Ding. Wir bleiben einfach nicht stehen und starten wieder durch, in diesen Tagen in das zweite Jahr unserer kleinen Gemeinschaft auf den Höhen südlich der Sieg.
Im Februar 2021 fanden wir zwei Modellflugfreunde, die bis heute kein einziges Modellflugzeug haben, aber mehr als 60 Pferde in ihrem Anwesen beherbergen und die Montagsflieger in vielerlei Hinsicht unterstützen.
Im vergangenen Jahr galt es zunächst, sich vorbehaltlos miteinander vertraut zu machen, innerhalb der Gruppe und vor allem mit all den anderen Menschen, die uns begegneten. Für die vielen Reiterinnen, Reiter und Pferde waren die Modellflugzeuge eher Ungewohntes. Skepsis, Vorsicht, Zurückhaltung lagen in der Luft.
Freundlichkeit, ehrlich interessierte, gegenseitige Zuwendung, das nette Gespräch, das Streicheln eines neugierigen Pferdes, vor allem Rücksichtnahme führten schnell zu einem gemeinsamen, respektvollen Miteinander von Reiterinnen, Reitern, Pferden und Modellfliegern. Es war und ist schön, diese Art von Umgang miteinander zu erleben. „Er ist nicht mehr so schreckhaft wie früher,“ rief uns eine Reiterin froh zu und dankte uns damit. Modellflug als Therapie, auch für nervöse und schreckhafte Pferde?
Wir Montagsflieger sind glücklich über diese Entwicklung und danken jedem, der dazu beigetragen hat und beiträgt, seien es die Besitzer der Wiesen, der Pferde, die Spaziergänger, die jungen Piloten oder unsere Gastflieger.
Hier leben wir unser Hobby, fühlen uns unter netten Menschen, in unserer kleinen Gemeinschaft, in wunderschöner Natur wohl und genießen Kaffee und hausgemachten Kuchen aus Monis Hofbäckerei im Wiesencafé Zum Botterblömche. Wir freuen uns auf die bevorstehende Saison 2022 und blicken noch einmal auf die ersten Flüge im vergangenen Jahr in neuer Umgebung zurück:

Unsere Gastgeber und die Heimat von mehr als 60 Pferden Mittendrin
Fotos anklicken und vergrößern
Aus dem Archiv
Das Wiesen-Café hat wieder geöffnet, Rabe
Das Wiesen-Café hat wieder geöffnet, Rabe – ein Gespräch unter Freunden
„Rabe, ich habe es Dir doch gesagt: Sobald die Sonne scheint, sind die mit den Modellflugzeugen wieder draußen. Schau nur, was da los ist. Ist das nicht schön?“ „Ja, Motte.“
„Und schau, das Wiesen-Café Zum Botterblömche ist auch geöffnet, Kekse, Kuchen, Getränke, alles da.“

„Haben die auch Gummibärchen, Motte?“ „Ich habe noch keine gesehen, aber der Kuchen sieht verdammt lecker aus, der duftet bis hier.“ „Die scheinen nett zu sein und so einer in unserem Alter ist auch dabei. Guck, der hat ein eigenes Modellflugzeug und wie der schon damit fliegen kann.“
„Rabe, komm wir gehen einfach dahin und fragen, ob wir auch etwas von dem Kuchen haben dürfen.“ „Da gehe ich ganz sicher mit Motte. Die so gesunden Äpfel von meiner Mutter bin ich langsam leid. Ich brauche mal etwas Anständiges.“
„Da Rabe, schau, die haben nicht nur Leckereien und lassen es sich gut gehen, die haben mehrere, verschiedene Modellflugzeuge, große, kleine, mit Motor, ohne Motor, die ziehen die mit einem Seil hoch oder, schau nur der Junge, die fliegen sogar Huckepack. Und Spaß haben die auch.“
„Motte, was meinst Du, ob wir da mal fliegen dürfen? Guck, die haben auch einen Lilienthal wie wir den bekommen; ich von meinem Onkel Wilhem und Du einen von Deinem Vater.“
„Hast Du eigentlich noch Handyverbot, Rabe?“ “ Nein Motte, das ist vorbei. Ich habe mein Handy dabei und vorhin auch schon ein paar Bilder von den Fliegern gemacht. Hier schau.“
„Rabe, ich glaube bei denen sind wir richtig.“
Ein schöner Nachmittag
sollte es heute am Freitag, mitte Juli werden. Während im Süden Europas die Sonne brennt, liegt das Rheinland unter einer dicken grauen Wolkendecke, kaum Wind, am Horizont werden die Wolken immer dichter und dunkler. Der sonst gut zu sehende Ölberg im Siebengebirge ist in einem trüben Wolkenschleier noch so gerade zu erkennen.
Die Rauchschwalben vom Reiterhof müssen heute nicht in die Höhe über unseren Flugwiesen steigen, um ihre Nahrung zu fangen.
Wir können uns die kleinen,flinken und zauberhaften Geschöpfe mal etwas aus der Nähe ansehen, ihr dunkelblau schillerndes Federkleid, ihre weiße Brust, ihren dunklen, unten rotbraunen Kopf.
Insekten und Schwalben bleiben heute in Bodennähe.
Foto anklicken und vergrößern
Regen setzt ein, die Modelle, Schleppmaschine Maule M7 GB, Phoenix Ka8b, Musger bleiben in den Autos, geschützt vor dem aus dem Himmel sich immer mehr lösenden Naß. Rundum wird es aus Richtung Westen immer grauer am Himmel. Dennoch auf einmal richtige eine Regenpause. Hoffnung kommt auf. Der richtige Moment für Montagsflieger Bernd und sein Agro Buschtrottel.
Das Intermezzo ist zu schnell vorbei. Und dann geht es zügig weiter, Tropfen für Tropfen, immer mehr, Wind kommt auf, in der Ferne droht ein Donner, der Regen wird stärker und die Montagsflieger verziehen sich für heute – schade.



