Willkommen im Modellflug-Tagebuch von Die Montagsflieger. Hier findest Du Berichte, Fotos, Videos und Erfahrungen aus der faszinierenden Welt des Modellflugs – vom ersten Bau eines Flugmodells bis zu spannenden Flugtagen auf den Flugwiesen der Montagsflieger.
Alle Beiträge sind nach Datum der Veröffentlichung geordnet. Du kannst chronologisch durch die Artikel stöbern.
Du suchst einen bestimmten Modelltyp, einen Baubericht oder einen bestimmten Begriff? Nutze einfach die Suchfunktion (Lupe) in der Hauptnavigation. Mit wenigen Stichworten gelangst Du direkt zu den passenden Beiträgen und findest auch ältere Inhalte in wenigen Sekunden wieder.

Neueste Beiträge
Huckepack – ein faszinierendes Konzept
Das Wort „Huckepack“ weckt bei vielen Kindheitserinnerungen: Der Moment, wenn man müde ist und sich von den Eltern oder älteren Geschwistern tragen lässt. Doch der Begriff geht weit über diese Assoziation hinaus.
In der Tierwelt ist diese Trageweise verbreitet. Viele Tierarten, wie Affen, Koalas oder Frösche, tragen ihre Jungen Huckepack, um sie zu schützen oder ihnen das Erkunden der Umgebung zu erleichtern. In der Logistik spricht man vom „Huckepack-Verkehr“, wenn Lkw auf Eisenbahnwaggons verladen werden, um lange Strecken effizienter und umweltfreundlicher zu überbrücken.
Auch wir pflegen das Huckepack-Prinzip und bringen auf dem Rücken leistungsstarker Modellflugzeuge unsere Segelflugzeuge sicher in die Luft. Dabei wird das Segelflugzeug oben auf einem Trägerflugzeug befestigt und während des Fluges ausgeklinkt, um eigenständig weiterzusegeln. Das Verfahren ist effizient und ermöglicht es, Segelflugzeuge ohne eigene Antriebsquelle sicher in die Luft zu befördern.
Im Team am Ende des Winters
- ECO Boomster S – Andreas
- Mini Ellipse – Ralf
- Calimero – Dieter
- Weihe50 – Bernd
Bei uns ist „Huckepack nehmen“ Alltag, Unterstützung wo nötig und gewünscht. Jemandem „Huckepack“ zu helfen, gemeinsam eine Last zu tragen oder einen Weg zu erleichtern ist für uns selbstverständlich.
Aus dem Archiv
Motte und Rabe – Hitzewochenende auf Flugwiese V
Motte und Rabe – Hitzewochenende auf Flugwiese V – ein Gespräch unter Freunden #36
„Du Rabe?“ „Ja?“ “ Das war ja ein verdammt heißes Wochenende hier im Rheinland, 37 Grad Celsius.“ „Das kannst Du wohl sagen. Ich bin mit meinem Onkel Wilhelm ins Freibad gefahren.“ „Und Deine Mutter und ihre Freundin Brigitte, waren die mit?“
„Nein, die sind zu Hause geblieben. Aber mein Onkel Wilhelm hatte sein altes Nordmende Transistorradio dabei und wegen der Oldies eingeschaltet, die er so gerne hört. Das war dann aber leider so, als läge meine Mutter mit auf der Decke.“

„Was heißt das denn Rabe?“ „Dauernd hat das Radio wie meine Mutter auf mich eingeredet, mir gute Ratschläge gegeben und mich ermahnt. Sei vorsichtig mein Junge und creme dich gut ein, sagte sie noch als wir losfuhren und dann schaltet mein Onkel Wilhelm sein Transistorradio ein und es geht weiter: Viel trinken, nicht zu Kaltes trinken, nicht kalt duschen, eincremen, im Schatten aufhalten, nicht zu fett essen, nicht überanstrengen, vor dem Sprung ins Wasser abkühlen, nicht im Rhein oder Kanal schwimmen. So als wäre ich doof. Ich habe dann mein Handtuch über das Radio geworfen. Das hat aber nicht geholfen. Die redeten weiter, wie meine Mutter.“
„Das senden die im Radio Rabe?“ „Ja, nicht nur einmal, ich habe es gehört Motte, wiederholt, den ganzen Tag. Mein Onkel Wilhelm hat nur mit dem Kopf geschüttelt und meinte, das ist der Kinderkanal, die haben das Programm geändert.“
„Vielleicht meinen die vom Radio, dass das den Erwachsenen keiner beigebracht hat und die Hörer dumm sind. Rabe, das Radio hat auch einen Bildungsauftrag, sagt mein Vater immer.“ „Motte, wenn das Bildung ist, dann bin ich zu Hause bei meiner Mutter und ihrer Freundin Brigitte an einer Hochschule.“
„Aber Rabe, wenn die Hörer doch diese Tipps brauchen. Mmm, warte mal, mein Vater spricht immer von dem mündigen Bürger, der frei und verantwortungsvoll entscheidet, Kinder erzieht oder eben auch nicht und in einer Demokratie nicht nur wählen darf, sondern sollte. Und denen wird erklärt, dass sie bei der Hitze viel trinken sollen?“ „Motte, was hast Du denn bei der Hitze erlebt?“




„Rabe, ich war bei den Montagsfliegern. Da hast Du einiges verpasst. Da war sogar ein Rettungshubschrauber im Einsatz.
Eine BO 105 Luftrettung des Bundesinnenministeriums.“
„Motte, meist hat das ja nichts Gutes zu bedeuten, wenn der Rettungshubschrauber kommt. War denn etwas passiert oder war gar einer bei der Hitze umgekippt?“
„Nein Rabe, die Montagsflieger hatten sich gut gerüstet. Die hatten viel zu Trinken dabei, einen riesigen Sonnenschirm, Sonnenbrillen, Strohhut und Kappen, Sonnencreme und natürlich ihre Modellflugzeuge.“ „Und sonst?“ „Ein Radio nicht Rabe, die wissen selber worauf sie zu achten haben, was sie zu tun und zu lassen haben.“ „Motte, hast Du denn was von den Getränken abbekommen und durftest Dich auch unter den Schirm in den Schatten setzen?“
„Klar durfte ich das, wir sind doch Freunde.
Die waren auf einer anderen Wiese, Flugwiese V ist das. Da haben die wieder Segler mit der großen Motormaschine, der Maule geschleppt.
Und stell Dir vor Rabe, der Tim ist die auch geflogen, die Maule. Aber Hallo sag ich da nur, wie der das kann. Kein Hexenwerk, rief er mir lächend nach seiner Landung zu. Schau hier.“