Willkommen im Modellflug-Tagebuch von Die Montagsflieger. Hier findest Du Berichte, Fotos, Videos und Erfahrungen aus der faszinierenden Welt des Modellflugs – vom ersten Bau eines Flugmodells bis zu spannenden Flugtagen auf den Flugwiesen der Montagsflieger.
Alle Beiträge sind nach Datum der Veröffentlichung geordnet. Du kannst chronologisch durch die Artikel stöbern.
Du suchst einen bestimmten Modelltyp, einen Baubericht oder einen bestimmten Begriff? Nutze einfach die Suchfunktion (Lupe) in der Hauptnavigation. Mit wenigen Stichworten gelangst Du direkt zu den passenden Beiträgen und findest auch ältere Inhalte in wenigen Sekunden wieder.

Neueste Beiträge
Puri 1300
Puri 1300
Montagsflieger Bernd zeigt sich von seiner kreativen Seite; er hat wieder ein paar Stunden in seiner heimischen Werkstatt gebastelt und den Nurflügler Puri von Tim Weißbach mit einer Spannweite von 650 mm auf die doppelte Größe gebracht: sein Puri 1300. Zum Erstflug zeigte sich der Himmel in einem klaren Blau, kalter Nordwind, die letzten Kraniche ziehen Richtung Süden.
(Fotos zum Vergrößern anklicken)
Aus dem Archiv
Motte und Rabe – Leichtgewicht Flyer 66
Motte und Rabe – Leichtgewicht Flyer 66 – ein Gespräch unter Freunden #43
„Du Rabe. Das Wetter soll ja wieder besser werden.“
„Ja Motte, es soll heiß werden. Und dann haben die Erwachsenen auch endlich wieder etwas zu meckern.“
„Zu windig, zu nass, dicke Wolken, zu kalt, zu warm, zu trocken, immer gibt es etwas zu nörgeln. Bei uns nicht Rabe. Oder?“

„Das stimmt. Wir machen immer das Beste aus dem Wetter.“ „So wie die Montagsflieger. Rabe, die habe ich gestern auf ihrer Flugwiese am Shelter gesehen, obwohl sich der Himmel rundum nur mit einer dicken Wolkendecke in unterschiedlichen Grautönen zugezogen hatte und das Schwarz über dem Siebengebirge immer näher kam, bis es anfing zu nieseln. Dann war es vorbei.“
„Was Motte?“ „Na, was wohl? Die Fliegerei.“ „Bei dem Wetter?“ „Ja Rabe. So schlecht war es doch nicht.“ „Und gab es etwas Neues?“ „Ja Rabe, der Bernd hatte einen ganz, ganz leichten ferngesteuerten Segler dabei. Der wiegt nur 66 Gramm. Flyer 66 heißt der. Den hat der selbst gebastelt.“
„Motte, wie der das immer hinbekommt?“
„Rabe, der versuchte damit Hangfliegen an den Heuballen.“ „Und das hat geklappt?“
„Ja Rabe, das und noch viel mehr. Hier sieh selbst.“
FlyBuggy Fehlstart Kapriole
FlyBuggy Fehlstart Kapriole
Der Depron Eigenbau Parkflyer FlyBuggy startet zum ersten Mal, lange dauert der Flug, sofern das überhaupt so bezeichnet werden kann, nicht. Er schlägt ein paar Kapriolen, steigt fast senkrecht hoch, kippt nach hinten über, stürzt Richtung Boden und landet auf den Punkt genau in die Pferdescheiße, als wäre das das einzige Ziel des kurzen Unternehmens gewesen.
So war das nicht gedacht und sollte besser der Reitkunst überlassen bleiben: Die Kapriole (von ital. capriola = Bocksprung) ist eine Übung der klassischen Reitkunst, bei der das Pferd hoch genug nach vorne oben in die Luft springt, um am höchsten Punkt seiner Flugbahn mit den Hinterbeinen auszuschlagen und danach wieder sicher landen zu können. Die Capriole ist der höchste und vollkommenste von allen Sprüngen.1)
Diese Vollkommenheit war beim ersten Start des FlyBuggy nicht beabsichtigt.
Es klappt eben nicht immer so wie erhofft.
Inzwischen sind Seitenzug und Schwerpunkt des fliegenden Monoposto geändert.
Der FlyBuggy wartet auf den nächsten Start. Weitere Kapriolen überlassen wir lieber den Pferden mittendrin.
1) https://de.wikipedia.org/wiki/Kapriole_(Reiten)



