Willkommen im Modellflug-Tagebuch von Die Montagsflieger. Hier findest Du Berichte, Fotos, Videos und Erfahrungen aus der faszinierenden Welt des Modellflugs – vom ersten Bau eines Flugmodells bis zu spannenden Flugtagen auf den Flugwiesen der Montagsflieger.
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Neueste Beiträge
Projekt Weihe50 #19
Im Gemeinschaftsprojekt Nachbau einer Graupner Weihe 50 aus den 60er Jahren hat Bernd zur Freude der beiden anderen Projektbeteiligten Udo und Georg an diesem Wochenende auf den Tisch von UFM-Modellbau in Hennef (Sieg) eine Punktlandung hinglegt.
Aus dem Archiv
Start- und Landebahnen
Der Sommer ist wieder da, der Himmel blau, die Temperatur angenehm, es weht ein leicht Wind. Hat Spaß gemacht. Zwei Landebahnen sind hergerichtet, mit vereinten Kräften, grünen Beinen, grünen Socken und Schuhen. Das gehört dazu.
Eine Start-und Landebahn auf Flugfeld II in der Richtung Ost-West und quer dazu Richtung Nord-Süd. So sind wir denn für alle Fälle gerüstet und freuen uns auf die nächsten Tage, Wochen in unserer Gruppe mit unseren Flugmodellen.
Der neue Rasenmäher hat sich bewährt, er geht durch die Wiese wie beim Frühstück das Messer durch die Butter.
Der Pilotierer des Fliegenden Fahrrads ist begeistert und gleich zu seinem Erstflug gestartet. Aber das ist eine andere Geschichte, von der hier alsbald zu lesen, zu hören und zu sehen sein wird.
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Ach: Die mögliche Frage interessierter Besucher dieses Beitrags, welchem Montagsflieger die grünen Beine wohl gehören, beantworten wir zum Schutz der Person selbstverständlich nicht.
Fliegerfantasien
Es ist Montag. Die Sonne brennt vom makellos blauen Himmel, die Luft flimmert über dem trockenen Boden, und die frisch gemähte Wiese duftet nach Heu, das längst eingefahren ist. Die Natur hat ihre Hausaufgaben gemacht.
Ein Montagsflieger ist gelandet. Er zieht an seiner Zigarette und lässt den Blick über die Ebene schweifen. In der flirrenden Ferne beginnt die Wirklichkeit weich zu werden. Aus dem Hitzedunst erhebt sich eine Fata Morgana, so verlockend wie unwahrscheinlich: ein Flugtag.


Oldtimerflugzeuge rollen heran, geschniegelt und poliert wie pensionierte Filmstars auf Abschiedstournee. Schaulustige strömen aufs Gelände. Herren tragen Mützen, die seit 1958 auf ihren Einsatz gewartet haben, Damen flanieren in Kleidern, die beweisen sollen, dass früher alles eleganter war – selbst die Sonnenstiche.
Zwischen den Flugzeugen wird gefachsimpelt. Jeder kennt jemanden, der einmal einen Sternmotor gehört hat. Mindestens die Hälfte der Anwesenden war angeblich persönlich dabei, als die Luftfahrt erfunden wurde. Die Maschinen glänzen in der Sonne, Kameras klicken, Kinder staunen, und für einen kurzen Moment scheint die Zeit tatsächlich stehen geblieben zu sein.

Dann zieht am Horizont ein Gewitter auf. Ein Blitz zerreißt den Himmel. Der Donner folgt unmittelbar und mit der Autorität eines Flugleiters, der genug gesehen hat. Binnen Sekunden verwandelt sich die nostalgische Zeitreise in eine geordnete Fluchtbewegung. Die Herren retten ihre Mützen, die Damen ihre Frisuren, und die Piloten ihre Flugzeuge. Die Vergangenheit rollt hastig in die Hangars zurück.

Zurück bleibt eine leere Wiese. Die Natur hat beschlossen, dass der Flugtag beendet ist. Und gegen die Natur hat selbst der stärkste Sternmotor keine Zulassung.
Bilder KI-generiert






