Willkommen im Modellflug-Tagebuch von Die Montagsflieger. Hier findest Du Berichte, Fotos, Videos und Erfahrungen aus der faszinierenden Welt des Modellflugs – vom ersten Bau eines Flugmodells bis zu spannenden Flugtagen auf den Flugwiesen der Montagsflieger.
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Neueste Beiträge
Jugendfliegen 2021 Reverse
Jugendfliegen 2021 Reverse
Wir machen und drehen es einfach mal um: Jugendlicher Montagsflieger nimmt Interessierte, auch Erwachsene an seine Seite und macht sie mit unserem schönen Hobby kompetent vertraut. Alle haben Freude.
Gelegenheiten dazu gibt es genug; sie werden im Interesse der Förderung des Modellflugs und der Pflege eines sympathischen Verhältnisses zur Nachbarschaft initiativ und spielerisch wahrgenommen. Es darf auch ein spontanes Miteinander im Lehrer-/Schüler-Betrieb sein. Immer wieder kommen Anwohner unserer Flugfelder des Weges gezielt zu unseren Startplätzen, schauen interessiert und aufmerksam zu, kommen mit Montagsfliegern in freundliche, nette Gespräche. Einzelne Besucher haben, so erzählen sie uns, die Modelle am Himmel von ihrem Zuhause aus gesehen. „Wir haben Sie schon vermisst“, hörten wir kürzlich. Andere stoßen zu uns bei einer Wanderung durch die reizvolle Landschaft, machen eine Rast bei uns und nehmen etwas aus der Erlebniswelt Modellflug mit auf ihren weiteren Weg: „Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen“ (Matthias Claudius 1740 – 1815).
Das ist unser von allen im Team gelebter und wahrnehmbarer Kodex; es ist unser kleiner, verlässlicher Beitrag zur Pflege des Modellflugs in der Region Rhein-Sieg. Das gilt auch für unseren Jüngsten in der Gemeinschaft auf den wir auch aus diesem Grund stolz sind. Schauen wir ihm und einem Besucher einfach kurz über die Schultern, stören dabei aber nicht:
Aus dem Archiv
Grunau Baby III Bau-Doku Teil 5
In dieser Doku-Folge geht es um den Bau der Holzkonstruktionen von Rumpf, Höhen- und Seitenleitwerk des Grunau Baby III D-5364
Motte und Rabe – Elternsprechtag
Motte und Rabe – Elternsprechtag – Ein Gespräch unter Freunden #68
„Du Rabe.“ „Ja Motte?“ „Was ist?“ „Ich habe ein paar spannende, unruhige Tage vor mir.“ „Wieso Rabe?“
„Ende der Woche gibt es Haljahreszeugnisse.“ „Ja und?“ „Dann kommt alles raus Motte.“
„Was denn Rabe?“

„Meine Schulnoten. Auf Papier mit Unterschrift, in dicken Buchstaben und Zahlen, schwarz auf weiß. Ich fürchte, das wird nicht gut aussehen und meine Mutter wird erschüttert sein.“ „Ach Rabe, das wird schon nicht so schlimm. Dann strengst Du Dich eben mal etwas an und Deine Noten werden besser. Im Sommer rutscht Du mit den anderen in die nächste Klasse.“
„Aber das Schlimmste kommt noch Motte: Der Elternsprechtag. Da erzählt mein Lehrer meiner Mutter von mir mal so richtig aus dem Nähkästchen. Wie ich so bin, in der Schule, mich im Unterricht verhalte, zuhöre, mitmache, mich beteilige, lese, schreibe, rechne, singe und im Kunstunterricht male und überhaupt, was ich für ein schlimmer Mensch bin.“
„Rabe, von so einem Sprechtag hat Herr Rösgen, unser Nachbar, mal meinem Vater erzählt.“ „Mein Vater meinte nur: Ich würde nicht einfach alles glauben, mehr hinterfragen. Das ist doch wie bei einer Versammlung, in der sich einer wichtig macht, engagiert, alles weiß, vor allem besser, alles kann, alles hat, aber einiges verschweigt. Die Zuhörer hängen an seinen Lippen, glauben alles, halten sich raus, sagen ja, heben die Hand und wollen ihre Ruhe. Verantwortung übernehmen? Nein Danke, das ist etwas für andere. Einfach und bequem. Ich will doch nur…“
„…meine Ruhe haben. Ja und? Du Schlaumeier! Was hilft es mir?“
„Stell Dir vor Rabe, zum Schluss stellte sich bei den Rösgens alles als ein Irrtum heraus.“