Willkommen in der Werft und am Steg. Hier wird nichts versteckt: Wir dokumentieren den Baufortschritt von der ersten Idee bis zur fertigen Jungfernfahrt. Erlebe die kleinen Triumphe, wenn ein kniffliges Detail endlich perfekt passt. Werkstatt-Spionage ist ausdrücklich erlaubt: Schnapp dir einen Kaffee, stöbere durch die chronologischen Einträge und hole dir Inspiration, Tipps und handfeste Ideen für dein eigenes Projekt auf dem Reißbrett!
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Neuester Beitrag
Still ruht der See
Ein fast windstiller Tag am See und für mich der richtige Zeitpunkt, um mich mal mit der Steuerung meines Segelboots vertrauter zu machen. Ja, und darauf vertrauen lernen, das Boot kommt mit etwas Geduld zurück. Ich bin zufrieden.
Kaum saß ich wieder im Auto bei eingeschaltetem Radio, pünktlich zu den Nachrichten, war ich zurück in der aufgeregten Welt der Sensationen.
Aus dem Archiv
Emma in Not – Wasserabenteuer einer kleinen Lok
Was passiert, wenn eine neugierige Lokomotive zu dicht an einen Springbrunnen gerät? Richtig: Sie bekommt mehr Dusche als ihr lieb ist! Unsere tapfere kleine Emma, bekannt aus der Hommage an Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer (Augsburger Puppenkiste), fährt fröhlich dahin – bis sie plötzlich vom magischen Sog des Wasserspiels erfasst wird.
Nass, tropfend, aber immer noch stolz, kämpft sich Emma mit viel Ruhe und Geduld aus der spritzigen Lage. Keine Sorge: Weder Lok noch Mensch noch Passagier haben Schaden genommen – nur die Enten im Teich hatten die größte Gaudi ihres Lebens.
Schaut rein, lacht mit, und vergesst nicht: Auch Lokomotiven brauchen manchmal ein Handtuch!
Pommes statt Dampf: Emma als schwimmende Imbissbude
Emma macht Pause – jetzt kommt Calli mit dem „Fritten Schälchen“ – Am Teich herrschte an diesem Tag schon beste Stimmung, doch als die Zuschauer die neue Konstruktion sahen, rieben sie sich die Augen: Aus der kleinen schwimmenden Lok Emma war ein schwimmender Imbissstand geworden! Der Dampfkessel mit dem Dampfdom war verschwunden, der Schornstein auch – stattdessen thronte ein gelb-weiß gestreiftes Dach, unter dem knusprige Pommes-Spieße und Mayotuben auf Kundschaft warteten.
Am Steuer: Fritten Calli, der neue Imbiss-Kapitän mit roter Wollmütze und stattlichem Bart. Neben ihm kreiste die hungrige Möwe Clara der Montagsflieger, die bereits den ersten Pommes-Schnappversuch plante.
Auf dem Schild stand in großen Buchstaben: „Fritten Schälchen“.

Die erste Fahrt begann gemächlich. Das Boot tuckerte hinaus, und sofort scharten sich Spaziergänger, Kinder und Enten am Ufer. „Pommes! Gibt’s hier wirklich Pommes?“ rief ein neugieriger Junge, während sein Vater skeptisch fragte, ob die Preise denn noch in D-Mark seien – auf den Schildern standen schließlich 50 Pfennig für Cola und 70 Pfennig für Pommes. „Das ist Retro-Design“, erklärte Calli wichtig und blinzelte in die Sonne.
Schon bald war das „Fritten Schälchen“ das Highlight des Teichs: Enten verwechselten die Pommes mit Schilfhalmen und mussten enttäuscht abdrehen, Kinder klatschten begeistert, und auf den Bänken am Teich wurde diskutiert, ob man wohl mit dem Paddelboot rüberfahren dürfe, um eine Portion Mayo zu ergattern. Der Baron Krümelzahn, Emmas treuer Begleiter, schwamm gemütlich hinterher und seufzte leise: „Früher bin ich noch als Schreckgespenst durchs Wasser gezogen – heute bin ich der offizielle Pommes-Wachhund.“ Doch er ließ es sich gefallen. Schließlich schmeckt selbst einem Krokodil eine knusprige Kartoffel nicht schlecht.
Und so schrieb sich ein neues Kapitel ins Logbuch des Teichs:
Emma pausiert,
Fritten Calli serviert
und das „Fritten Schälchen“ wird zum kulinarischen Star auf dem Wasser.