Dein Magazin für Modellbau, Technik und Spielzeug
In der kleinen Welt der Technik erwacht die Leidenschaft für Details und das gemeinsame Hobby zum Leben! Ob zu Lande, zu Wasser, in der Luft oder auf Schienen: Tauch ein in unsere fünf großen Themenwelten, lass dich vom nostalgischen Retro-Charme inspirieren.
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Ausflug zum Mond
Heute ist der 21. Juni 2024, Sommeranfang, zunehmender Mond, erstes Viertel. Die Tage werden wieder kürzer, das wechselhafte Wetter macht sich weiterhin breit. Otto erwacht aus einem tiefen Schlaf. Er reibt sich die Augen und erinnert sich an den lebhaften Traum, den er gehabt hat.
In diesem Traum war er mit seinem fliegenden Fahrrad aus seiner Tüftlerwerkstatt auf dem Planeten Erde zu einer kurzen Reise zum Mond aufgebrochen. Der Start war perfekt verlaufen.
Otto war mühelos durch die Atmosphäre geflogen und hatte sich bald im leeren, schwarzen Weltraum wiedergefunden. Die Sterne funkelten um ihn herum, und die Erde wurde immer kleiner hinter ihm. Doch Otto war aufgeregt und voller Vorfreude, den Mond zu erreichen.
Nach einer kurzen, aber intensiven Reise war er dem Trabanten der Erde sehr nah gekommen. Otto sah die graue, zerklüftete Oberfläche des Mondes unter sich und konnte die Spuren früherer Missionen erkennen. Er fühlte sich wie ein echter Pionier. Und dann erlebte er etwas Magisches. In der Ferne begann die Erde am Mondhorizont aufzutauchen.
Langsam und majestätisch erhob sich der blaue Planet, während Otto fasziniert zusah. Das Phänomen, bekannt als Earth Rise, raubte ihm den Atem. Die Schönheit und Fragilität der Erde, umgeben von der tiefen Schwärze des Weltraums, war ein Anblick, den er nie vergessen würde.
Otto setzt sich im Bett auf und lächelt. Auch wenn es nur ein Traum gewesen war, hat er das Gefühl, dass es eine Vision seiner zukünftigen Abenteuer sein könnte. Er springt aus dem Bett, bereit, den neuen Tag zu beginnen und seine Träume in die Realität umzusetzen.
Aus dem Archiv
Wo in den 50er und 60er Jahren Kinder spielten
Auf der Suche nach einem neuen Crawlertrail biegen wir am Ortsrand von Hennef (Sieg), Ortsteil Geistingen am Ende des Tannenwegs links ab. Hier hat der Flutgraben sein Bett und bahnt sich seinen Weg durch die Landschaft. Der Bach hat sich tief in die hügelige Landschaft am Rande der Stadt eingeschnitten und lädt dazu ein, erkundet zu werden.
Dort, wo heute ins Alter gekommene Menschen in den 50er und 60er Jahren ihre Abenteuerwelt mit Freunden teilten, Kinder sein durften, als Kinder spielten, sich sicher fühlten, Brücken und unter Opas Anleitung mit Taschenmessern aus Ästen funktionierende Wassermühlen bauten, den Bach aufstauten, Höhlen in Wurzelwerken gruben, kletterten und Baumbuden über Wochen in luftiger Höhe konstruierten, Pfeil und Bogen aus Weiden und Haselnuss, Blasrohre aus Holunder gebastelt und mit dem Messer fantasievoll verziert wurden.
Hier wo gelacht, gesprungen, gerannt wurde, Geheimnisse ausgetauscht wurden, Schätze aufbewahrt wurden, sich versteckt wurde, wo sich verletzt wurde, auch mal eine Träne floß, Wunden mit Blättern erstversorgt wurden, wo Pläne geschmiedet, Streiche ausgeheckt wurden, der ein oder andere heimlich die erste Zigarette rauchte –
eben in der unberührten Natur nahe des Hauses unter Freunden.
Es scheint, als hätte das Wasser im Graben all das auf seinem Weg unwiederbringlich mitgenommen. Jedoch sind die Erinnerungen an unbeschwerte Freuden bis heute lebendig und werden mit Begeisterung weitererzählt.






