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Streamline 220 von D-Power – Drei Wermutstropfen
Streamline 220 von D-Power – Drei Wermutstropfen
Der Streamline 220 von D-Power wird als sportlicher Allrounder mit einer Spannweite von 220 cm als ARF+ angepriesen. Er hat einen hohen Vorfertigungsgrad und kommt mit dem von D-Power empfohlenen Zubehör auf einen Preis von über 500 Euro. Alles passt exakt, fast alles.
Bei dem hier gezeigten Modell ließ sich der empfohlene Regler nicht wie in der Bauanleitung beschrieben unter das Akkubrett schieben und dort platzieren.
Der Regler liegt hier weiter vorne, nur halb unter das Akkubrett geschoben. Das ist auch nicht weiter schlimm, weil das für die richtige Schwerpunkteinstellung mit einem leichteren Akku ausgeglichen werden konnte.
Die beiden Gewinde für die M3 Schrauben zur Flächenbefestigung sind im Rumpf mangelhaft geschnitten; die Schrauben haben leichtes, bei Gebrauch zunehmend mehr Spiel.

An der Innenseite des Rumpfes sind nachträglich zwei M3 Muttern eingeklebt. So haben die Flächenschrauben einen besseren Halt und sind spielfrei.
Die schwarze Folie auf den Flächen ist gerade in diesen heißen Wochen ein wohl nicht zu behebendes Übel. Bügeln, Nadelstiche, bügeln, Nadelstiche bringen auf Dauer keine Lösung. Die Blasenbildung ist hartnäckig, der Aerodynamik wenig dienlich und nichts für Ästheten. Sie scheint auch das Problem bei anderen Streamline Modellen aus dem Hause D-Power zu sein; zumindest bei drei aus der Reihe Streamline 270 in unserem Kreis. In einem dieser Fälle wurde die Folie auf der Oberseite der Flächen des Streamline 270 mit V-Leitwerk entfernt und durch eine andere einfarbig ersetzt.
Trotz der Wermutstropfen:
Der Streamline 220 ist ein Allrounder mit einem schönen Flugbild.
Er ist transportfreundlich, schnell aufgebaut und macht Spaß.
Aus dem Archiv
D-36 Circe – 1984 und HEUTE
Montagsflieger Günter ist stolzer Besitzer der D-36 Circe und das seit etwa 40 Jahren. Er erinnert sich und zeigt uns Fotos aus dieser Zeit. Bilder aus dem Jahr 1984 mit seinem Sohn und dem Segler am Hang.
Erinnerungen werden wach. Auch an den bekannten Roman 1984.
1984 – Der dystopische Roman von George Orwell (eigentlich Eric Arthur Blair), in dem ein totalitärer Überwachungsstaat im Jahr 1984 dargestellt wird. Geschrieben in den Jahren bis 1948.
Der Titel enthält den Zahlendreher der Jahreszahl 1948 zu 1984 als Anspielung auf eine zwar damals noch fern erscheinende, aber doch eng mit der damaligen Gegenwart verknüpften Zukunft.
1984 – Trailer Englisch
Ähnlich schreibt Orwell in der vorangegangenen Fabel Farm der Tiere. Hier erheben sich Tiere gegen die Herrschaft ihres menschlichen Besitzers, der sie vernachlässigt und ausbeutet. Nach anfänglichen Erfolgen und beginnendem Wohlstand übernehmen die Schweine immer mehr die Führung und errichten schließlich eine Gewaltherrschaft, die schlimmer ist als diejenige, welche die Tiere abschütteln wollten.
1984 ist für Montagsflieger Günter das Jahr, in dem er seinen Sohn Roland stolz und liebevoll im Arm hält, während seine D-36 Circe im Gras liegt. Das Modell hat über viele Jahre im Keller gelegen, wurde kürzlich von Montagsflieger Bernd restauriert und fliegt nun wieder.
Heute
fast 40 Jahre später, startet, fliegt und landet Montagsflieger Roland Papas D-36 Circe selbst.
Vater und Sohn sind begeistert und erfreuen sich an ihrem Schatz.






