Magazin Gespräche unter Freunden

Trete ein und lausche zwei Beoachtern des Alltags.

Motte und Rabe! In ihrer eigenen, humorvollen Magazin-Reihe nehmen uns die beiden jungen Freunde mit in ihre Welt voller Neugier, Schabernack und kluger Gedanken.

Ob auf dem Heimweg von der Schule, beim Fachsimpeln über die neuesten Errungenschaften der Modellflieger oder bei Entdeckungen in der heimischen Garage.

Motte und Rabe haben zu allem etwas zu sagen und damit sind sie ja wohl nicht alleine. Während Motte die Dinge gerne mit einer gewissen Ernsthaftigkeit und strukturiertem Optimismus anpackt, kontert Rabe wunderbar lässig und pragmatisch.

Ihre unterhaltsamen, pointierten Gespräche schlagen dabei immer wieder eine Brücke zum aktuellen Zeitgeschehen und den kleinen wie großen Fragen des Lebens. Mit viel Witz, Charme und einer erfrischenden Prise jugendlicher Logik bringen uns die beiden nicht nur zum Schmunzeln, sondern regen auch zum Nachdenken an. Ein humorvoller Blick auf die Welt, der zeigt, was echte Freundschaft ausmacht – direkt hier im Magazin von Der Sternfahrer.

Neueste Gespräche

Motte und Rabe – Schneematsch

Motte und Rabe – Schneematsch – Ein Gespräch unter Freunden #73

„Du Rabe.“ „Ja Motte.“

„Jetzt ist es vorbei.“ „Womit Motte?“

„Mit dem Schnee. Da ist ja gestern einiges heruntergekommen.“ „Sah doch schön aus und erst mal die Schneeballschlacht auf dem Schulhof.“

„Ja, der Herr Pfarrer hat in der Pause kräftig mitgemacht. Der war hinterher ganz weiß und stand anschließend im Klassenraum in einer Pfütze. Wir hatten richtig Spaß.“ „Er ist eben auch nur ein Mensch.“

„Mit dem Fliegen ist wohl nicht bei dem Wetter, oder? hat er noch gefragt.“ „Fliegen schon, allerdings im Matsch landen ist nicht so das Ding bei Modellfliegern habe ich ihm erklärt.“ „Wieso Matsch?“

„Nach dem Mittag war es doch mit dem Schneefall vorbei und die ganze weiße Pracht hat sich über den Nachmittag in Wasser aufglöst und ruckzuck waren überall Matsch, Pfützen und nur noch ein pappiger Rest von dem vielen Schnee.

Rabe, es gibt außer Modellflug noch Anderes, Wichtiges auf der Welt. Crawler fahren im Matsch.“ „Was ist das denn Motte?“ „Hier schau.“


Aus dem Archiv

Motte und Rabe – Leichtgewicht Flyer 66

Motte und Rabe – Leichtgewicht Flyer 66 – ein Gespräch unter Freunden #43

„Du Rabe. Das Wetter soll ja wieder besser werden.“

„Ja Motte, es soll heiß werden. Und dann haben die Erwachsenen auch endlich wieder etwas zu meckern.“

„Zu windig, zu nass, dicke Wolken, zu kalt, zu warm, zu trocken, immer gibt es etwas zu nörgeln. Bei uns nicht Rabe. Oder?“


„Das stimmt. Wir machen immer das Beste aus dem Wetter.“ „So wie die Montagsflieger. Rabe, die habe ich gestern auf ihrer Flugwiese am Shelter gesehen, obwohl sich der Himmel rundum nur mit einer dicken Wolkendecke in unterschiedlichen Grautönen zugezogen hatte und das Schwarz über dem Siebengebirge immer näher kam, bis es anfing zu nieseln. Dann war es vorbei.“

„Was Motte?“ „Na, was wohl? Die Fliegerei.“ „Bei dem Wetter?“ „Ja Rabe. So schlecht war es doch nicht.“ „Und gab es etwas Neues?“ „Ja Rabe, der Bernd hatte einen ganz, ganz leichten ferngesteuerten Segler dabei. Der wiegt nur 66 Gramm. Flyer 66 heißt der. Den hat der selbst gebastelt.“

„Motte, wie der das immer hinbekommt?“

„Rabe, der versuchte damit Hangfliegen an den Heuballen.“ „Und das hat geklappt?“

„Ja Rabe, das und noch viel mehr. Hier sieh selbst.“


Motte und Rabe – Modellflugfreude unter Freunden im Wonnemonat

Motte und Rabe -Modellflugfreude unter Freunden im Wonnemonat Mai – ein Gespräch unter Freunden #24

„Du Rabe, mein Vater sagt, wir haben jetzt den Wonnemonat Mai. Was heißt das?“ „Motte, hör mir auf mit Mai. Stell Dir mal vor, am Sonntag bin ich ganz früh aufgestanden und habe mich aus dem Haus in unser Wäldchen geschlichen. Es war ja nicht nur Sonntag, sondern Muttertag. Da habe ich für meine Mutter ein kleinen Strauß Maiglöckchen gepflückt und auf den Frühstücktisch gestellt.“

„Ja und Rabe. Da hat sich Deine Mutter sicherlich gefreut, oder?“ „Das hat sie, sogar sehr und gerochen hat sie auch gleich den tollen Duft.“ „Dann bist Du doch bestimmt heute gut gelaunt.“

„Wäre ich Motte, wenn nicht auch mein Onkel Wilhelm zum Frühstück erschienen wäre.“ „Wieso?“ „Der hat gleich seinen Zinken über mein Muttertagsgeschenk gehalten, geschnüffelt, mit seinen Fingern an den Blättern herumgefummelt und gesagt: Sind die echt? Wie die duften, herrlich. Die habe ich früher auch immer mal meiner Mutter geschenkt. Und dann ging es los Motte.“ „Was ging los Rabe?“

„Der hat mir gleich einen langen Vortrag darüber gehalten, dass Maiglöckchen giftig sind und man sich immer gut die Hande waschen muss, wenn man sie angefasst hat.“

„Ja und Rabe? Lass ihn doch reden. Der kann wohl nur miese Stimmung machen und hat es schwer, wenn andere Freude schenken und erleben. Deine Mutter sollte doch keinen Salat aus den Maiglöcken machen oder?“


„Und bei seinem Vortrag hat mein Onkel wieder eine dicke Zigarre geraucht und mir den Qualm über den Tisch ins Gesicht geblasen – ekelhaft.“ „Ja Rabe und giftig ist der Qualm auch, so wie die Schnäpschen, die sich Dein Onkel immer, auch mal am Kiosk gönnt.“

„Motte, was hast Du denn an Muttertag gemacht?“

„Ich war mit meinem Vater bei den Montagsfliegern.

Das war ein schöner Nachmittag, es waren wieder viele da, mein Vater war ganz begeistert.

Hier ein paar Bilder. Schau, wie die den ganzen Nachmittag bei schönstem Maiwetter Freude hatten.“

„Ja Motte, das meint Dein Vater bestimmt mit Wonnemonat Mai.“ „Wann ist eigentlich Vatertag Rabe?“