Trete ein und lausche zwei Beoachtern des Alltags.
Motte und Rabe! In ihrer eigenen, humorvollen Magazin-Reihe nehmen uns die beiden jungen Freunde mit in ihre Welt voller Neugier, Schabernack und kluger Gedanken.
Ob auf dem Heimweg von der Schule, beim Fachsimpeln über die neuesten Errungenschaften der Modellflieger oder bei Entdeckungen in der heimischen Garage.

Motte und Rabe haben zu allem etwas zu sagen und damit sind sie ja wohl nicht alleine. Während Motte die Dinge gerne mit einer gewissen Ernsthaftigkeit und strukturiertem Optimismus anpackt, kontert Rabe wunderbar lässig und pragmatisch.
Ihre unterhaltsamen, pointierten Gespräche schlagen dabei immer wieder eine Brücke zum aktuellen Zeitgeschehen und den kleinen wie großen Fragen des Lebens. Mit viel Witz, Charme und einer erfrischenden Prise jugendlicher Logik bringen uns die beiden nicht nur zum Schmunzeln, sondern regen auch zum Nachdenken an. Ein humorvoller Blick auf die Welt, der zeigt, was echte Freundschaft ausmacht – direkt hier im Magazin von Der Sternfahrer.
Neueste Gespräche
Motte und Rabe – FlyBuggy Desert Storm
Rabe – FlyBuggy Desert Storm – Ein Gespräch unter Freunden #71
„Du Rabe?“ „Lass mich!“
„Warum?“ „Jetzt ist es vorbei.“
„Der Krieg in der Ukraine und all die anderen Kriege?“ „Das wäre toll Motte: Frieden auf der Welt.“

„Was ist denn vorbei?“ „Na, der Karneval. Mein Onkel Wilhelm ist heute in die Küche gekommen und hat gesungen: Am Aschermittwoch ist alles vorbei.1) Das Liedchen ist von Jupp Schmitz“ „Ja und. Ist der auch Montagsflieger?“ „Nein.“
„Jetzt haben wir dann auch noch Fastenzeit, d.h. für die nächsten Wochen keine Schokolade, keine Gummibärchen, keine Leckereien mehr.“ „Rabe, unsere Süßigkeiten werden doch dann schlecht, wenn wir die jetzt nicht mehr essen dürfen.“ „Motte, da hast Du unbedingt recht. Wir sollten die sofort essen, bevor sie uns noch einer abnimmt. Man soll doch keine Lebensmittel wegwerfen. Das sind Lebensmittel, Mittel zum Leben, um zu überleben.“
„Hier Rabe, greif zu. Ich habe noch ein paar Gummibärchen, die lassen wir uns noch gemeinsam gut schmecken und dann fangen wir an zu fasten.“ „Danke. Du kannst es ja später Deinem Herrn Pastor beichten. Der wird Dir vergeben.“
„Du Rabe, der Saharastaub ist wieder zu uns unterwegs.“ „Wer hat Dir das denn erzählt?“ „Ich war in Sommerhausen, da war auch ein Montagsflieger mit seinem FlyBuggy.“ „Ach.“
„Ich meine, ich hätte den Saharastaub dort auch schon ganz leicht in der Luft gesehen und gespürt. Hier schau, vielleicht siehst Du ihn auch Rabe. Wir hatten leichten Südwind. Die Sonne schien. Den Nachmittag haben wir ohne Jacken verbracht.
Der FlyBuggy war unser Desert Storm am letzten Karnvevalstag in diesem Jahr, am Veilchendienstag.“
1) Youtube-Video im neuen Fenster Jupp Schmitz – Am Aschermittwoch ist alles vorbei 1978
Aus dem Archiv
Rabe – Wozu sind Kriege da?
Rabe – Wozu sind Kriege da? Komm wir ziehen mit in den Frieden – Gespräch unter Freunden
„Rabe, wozu sind Kriege da? Kannst Du mir das mal erklären?“ „Nein, Motte.“ „Wir müssen was tun. Wir können doch nicht einfach tatenlos zuschauen.“ „Hast Du eine Idee Motte?“
„Wir haben doch auch Träume Rabe, von Frieden, Freiheit und Gleichheit.“
„Ja Motte, von Frieden, Freiheit und Gleichheit, so wie alle Kinder, Menschen wie Udo Lindenberg. Motte, da machen wir mit, da ziehen wir mit und helfen zumindest, die Botschaft von Udo in die Welt zu tragen. Wozu sind Kriege da? und Komm wir ziehen in den Frieden“

„Wir brauchen keine machtgeilen Idioten, Rabe. Kommt, wir ziehen in den Frieden, wir sind mehr als man glaubt. Lass sie ruhig sagen, dass wir Träumer sind. Am Ende werden wir gewinnen. Überall diese Kriege. Stell dir vor es ist Frieden und jeder, jeder geht hin.
Udo Lindenberg „Wozu sind Kriege da?“ Unplugged feat. Coole Elbstreicher und Juri Voutta
Sei dabei dabei wie Udo, die Kids on Stage, die Coolen Elbstreicher, Juri Voutta, Motte, Rabe und Die Montagsflieger!“1)
1) frei nach dem Liedtext „Wir ziehen in den Frieden“ von Udo Lindenberg
Gespräche unter Freunden
Motte und Rabe – die fliegen auch bei Freunden in Much
Rabe – die fliegen auch bei Freunden in Much – ein Gespräch unter Freunden #28
„Du Rabe, ich war gestern mit meinem Vater unterwegs. Wir haben eine schöne Radtour durch den Kreis gemacht.“ „Ach, die Herren mal ganz umweltbewußt unterwegs.“ „Wir sind recht weit gekommen, bis nach Much.“ „Wo ist das denn Motte?“ „Nicht weit von hier, im Bergischen.“ „Da geht es doch nur rauf und runter. War das nicht etwas zu anstrengend für Dich, Du mit Deinen kurzen Armen und Beinen?“
„Auf dem Rückweg ging es ja mehr bergab und wir hatten auch ordentlich Rückenwind.“ „Dann beiß mal kräftig in den Apfel, damit Du wieder zu Kräften kommst.“
„Rabe, unterwegs haben wir Modellflieger gesehen.“ „Wie, da auch?“ “ Ja, die gibt es da auch. Etwas versteckt, aber wir haben sie gesehen.“ „Und?“ „Die fliegen da auch auf einer Wiese, wie die Montagsflieger. Und einen Trecker mit einer riesigen Maschine haben wir gesehen. Da war richtig was los. Der Boden ist ganz trocken. Das hat vielleicht gestaubt. Mein Vater meinte, es müßte mal regnen. Mairegen bringt uns Segen, sagte er noch, als er in der Ferne die Gewitterwolken sah.“
„Motte, haben die auch ein Café mit so leckerem Kuchen wie im Wiesen-Café Zum Botterblömche?“ „Nein, das gibt es da nicht.“ „Schade.“
„Aber nette Leute sind da und stell Dir vor, einen Storch haben wir auch gesehen.“ „Ja, ja unser Kleiner erzählt wieder Märchen.“ „Meinst Du, der Storch könnte ein verzauberter Kalif sein, so wie in dem Märchen Kalif Storch von Wilhelm Hauff?“ „Unbedingt Motte, oder vielleicht sogar ein verzauberter Modellflieger.“
„Hier schau selbst Rabe, ich zeige ihn Dir, den Kalif Storch.“
„Motte, das erzähle ich alles meiner Mutter und ihrer Freundin Brigitte. Dann werden die ganz aufgeregt sein und auch mal dorthin wollen.
Und wehe das stimmt nicht Motte.“