Trete ein und lausche zwei Beoachtern des Alltags.
Motte und Rabe! In ihrer eigenen, humorvollen Magazin-Reihe nehmen uns die beiden jungen Freunde mit in ihre Welt voller Neugier, Schabernack und kluger Gedanken.
Ob auf dem Heimweg von der Schule, beim Fachsimpeln über die neuesten Errungenschaften der Modellflieger oder bei Entdeckungen in der heimischen Garage.

Motte und Rabe haben zu allem etwas zu sagen und damit sind sie ja wohl nicht alleine. Während Motte die Dinge gerne mit einer gewissen Ernsthaftigkeit und strukturiertem Optimismus anpackt, kontert Rabe wunderbar lässig und pragmatisch.
Ihre unterhaltsamen, pointierten Gespräche schlagen dabei immer wieder eine Brücke zum aktuellen Zeitgeschehen und den kleinen wie großen Fragen des Lebens. Mit viel Witz, Charme und einer erfrischenden Prise jugendlicher Logik bringen uns die beiden nicht nur zum Schmunzeln, sondern regen auch zum Nachdenken an. Ein humorvoller Blick auf die Welt, der zeigt, was echte Freundschaft ausmacht – direkt hier im Magazin von Der Sternfahrer.
Neueste Gespräche
Motte und sein neuer Defender D90
Aus der Reihe Gespräche unter Freunden
„Hallo Rabe, frohes neues Jahr.“ – „Frohes Neues Motte.“ „Rabe, bist du gut ins neue Jahr gestartet? Mein Vater und ich sind entspannt ins neue Jahr gerutscht. Und du? Erzähl! Deine Mutter und ihre Freundin Brigitte haben doch bestimmt wieder eine grandiose Silvesterparty geschmissen.
Hat dein Onkel Wilhelm sie diesmal wieder mit seinen alten Schallplatten verzaubert? Ich wette, er hat ein buntes Programm aufgelegt, seine Lichtorgel auf den Boden gestellt und die Discokugel drehen lassen. Abwechselnd hat er Rumba, Cha-Cha-Cha, Samba, Disco-Fox und Twist mit den ausgelassenen Damen getanzt und sich dabei wie der Tiger aus der Siedlung gefühlt!“
„Ja, Motte, genau so war es! Und um Mitternacht ging’s dann raus auf die Straße. Da wurde es richtig wild – Böller, Raketen, Frösche, Heuler, Pfeifer, alles ganz nach alter Tradition. ‚Prosit Neujahr!‘ haben meine Mutter und Brigitte den Nachbarn zugekreischt. ‚Alles Gute!‘“
„Rabe, bei uns war es etwas ruhiger. Mein Vater gibt für Böller und Raketen keinen Cent aus. Wir haben uns nur aus der Ferne die Raketen der anderen am Himmel angesehen.“
„Tja, Motte, dann können wir uns ja jetzt wieder den wirklich wichtigen Dingen im Leben widmen!“ „Es gibt Neuigkeiten aus der Garage, Rabe!“ „Was denn, Motte?“
„Mein Vater sagt, das Wetter ist zurzeit überhaupt nicht geeignet fürs Modellfliegen. Also hat er mir einen neuen Crawler geschenkt – 1 zu 10 mit Brushlessmotor, ein Baukasten! Ein großartiges Fahrwerk mit Allradantrieb und die Karosserie eines Land Rovers. Ein Defender D90, ein echter Klassiker. Mit dem fahre ich im Frühjahr nach Afrika, in die Serengeti! Er wird übrigens in Georg’s Garage – Spirit of Wolperath – aufgebaut und wie ein Zebra lackiert. Ganz so, wie der Professor Grzimek damals seine DO 27, die D-ENTE, gestaltet hat. Herbert hat übrigens ein Modell von genau diesem Flugzeug, das er Auf der Hardt fliegt.“
„Wow, Motte! Darf ich den Crawler mal sehen?“
„Klar, Rabe! Hier sind ein paar Bilder. Der D90 ist noch nicht ganz fertig, aber ich kann mir schon gut vorstellen, wie er aussehen wird, wenn er in ein paar Tagen komplett ist.“
Ein Beitrag aus der Reihe Gespräche unter Freunden
Aus dem Archiv
Flugsaurier im Siegtal bei Hennef Stadt Blankenberg
Flugsaurier Pterodacylus im Siegtal bei Hennef Stadt Blankenberg
Ein Gespräch unter Freunden #4
„Du, bald bin ich auch so groß wie Du!“ „Das wird ja wohl noch eine Weile dauern.“
„Hat Deine Mutter eigentlich etwas davon gemerkt?“ „Wovon bitteschön?“ „Na eben davon, dass Du gestern geraucht hast.“ „Ach so. Da muss man durch, sagt doch Dein Vater immer. Die Zigaretten und Streichhölzer hat meine Mutter mir sofort abgenommen und mir zum Trost weniger Taschengeld gegeben. Aber keine Sorge, ein paar Gummibärchen sind diese Woche noch drin.“

„Als ich heute aus dem Haus ging, hat meine Mutter mich umarmt und mir ins Ohr geflüstert: Pass schön auf Dich auf meine kleine Motte und rauch nicht wieder so viel!“ „Ach, was Du nicht sagst.“ „Verstehst Du das?“
„Ja mein Kleiner, sehr gut. Du hast jetzt einen neuen Namen und der passt zu Dir: Motte.“ „Kann ich denn dann auch so fliegen wie eine Motte oder sogar so wie der kleine Flugdrache von der Burg hoch über dem Tal? Und dann die große weite Welt ohne Rauchen entdecken? Das wäre schön.“ „Motte, wovon redest du wieder?“
„Hast Du den vergessen?
Vor dem brauchst Du keine Angst haben. Der raucht nicht und ist ganz lieb.
Komm ich zeig ihn Dir.“
Der Depron Flugsaurier ist eine Konstruktion von Thomas Buchwald. Kostenlos wird bei der Zeitschrift FlugModell der Downloadplan angeboten. Eine Baubeschreibung mit Fotos gibt es bei RC Groups.
Motte und Rabe – Doppel-Wumms
Motte und Rabe – Doppel-Wumms – ein Gespräch unter Freunden #56
„Du Rabe?“ „Ja Motte, was ist?“
„Kennst Du den Doppel-Wumms?“ „Nein.“
„Das ist ein ganz neues Wort.“ „Ach, was Du nicht sagst.“ „Hast Du davon noch nichts gehört Rabe?“

„Ich kenne nur Doppel-Korn. Der steht bei uns im Wohnzimmerschrank. Den trinkt mein Onkel Wilhelm gerne nach Eisbein mit Sauerkraut und Kartoffelpüree oder anderem Fettkram. Das soll gut für die Verdauung sein.“ „Hast Du den auch schon mal getrunken?“ „Getrunken noch nicht, das ist Alkohol. Aber mein Onkel Wilhelm hat mich mal an einem Pinnchen Doppel-Korn riechen lassen. Nur was für Männer Motte. Für Dich also nicht.“ „Rabe, Doppel-Korn meine ich nicht.“ „Sondern?“
„Ich habe das neue Wort in den Nachrichten gehört. Im Duden steht es nicht.“ „Ach sieh an, der Kleine interessiert sich für Wörter und Politik.“ „Ja, das solltest Du vielleicht auch mal Rabe.“
„Hör mir auf mein Freund. Ich muss immer ganz still sein, wenn mein Onkel Wilhelm die Nachrichten hört, ganz, ganz still. Sonst springt der aus der Hose. Sobald die Nachrichten und das Wetter vorbei sind, wird es laut. Er schimpft nur noch rum, spricht jeden an, der ihm in die Quere kommt und regt sich fürchterlich auf.“ „Worüber denn?“
„Über den Zirkus nennt er das. Wahrscheinlich ist Dein Doppel-Wumms die Nummer von Wortakrobaten aus dem Zirkus. Oder Motte?“
„Nein Rabe, ich meine den Doppel-Wumms mit dem Segler und dem kleinen Jeep bei den Montagsfliegern. Die Pferde hat das auch interessiert.“
„Die Pferde interessieren sich für Modellflugzeuge und -autos Motte? Was Du nicht sagst.“
„Ja Rabe, hier schau.“






