Magazin Gespräche unter Freunden

Trete ein und lausche zwei Beoachtern des Alltags.

Motte und Rabe! In ihrer eigenen, humorvollen Magazin-Reihe nehmen uns die beiden jungen Freunde mit in ihre Welt voller Neugier, Schabernack und kluger Gedanken.

Ob auf dem Heimweg von der Schule, beim Fachsimpeln über die neuesten Errungenschaften der Modellflieger oder bei Entdeckungen in der heimischen Garage.

Motte und Rabe haben zu allem etwas zu sagen und damit sind sie ja wohl nicht alleine. Während Motte die Dinge gerne mit einer gewissen Ernsthaftigkeit und strukturiertem Optimismus anpackt, kontert Rabe wunderbar lässig und pragmatisch.

Ihre unterhaltsamen, pointierten Gespräche schlagen dabei immer wieder eine Brücke zum aktuellen Zeitgeschehen und den kleinen wie großen Fragen des Lebens. Mit viel Witz, Charme und einer erfrischenden Prise jugendlicher Logik bringen uns die beiden nicht nur zum Schmunzeln, sondern regen auch zum Nachdenken an. Ein humorvoller Blick auf die Welt, der zeigt, was echte Freundschaft ausmacht – direkt hier im Magazin von Der Sternfahrer.

Neueste Gespräche

Motte und Rabe – Der hat eine Gö 3 Minimoa

Rabe – Der hat eine Gö 3 Minimoa – Ein Gespräch unter Freunden #14

„Rabe, ich war wieder beim Udo in seinem Modellbaugeschäft in Hennef. Willst Du Dir nicht auch den Lilienthal kaufen? Dann könnten wir zusammen fliegen.“ „Motte, die Kasse bei uns zu Hause ist leer. Mein Onkel Wilhelm schimpft nur noch rum: Das sind einarmige Banditen!“ „Wen meint der Rabe?“ „Die Zapfsäulen an der Tankstelle.“ „Das verstehe ich nicht Rabe.“

„Mein Onkel Wilhelm sagt, das ist ein Gefühl wie am Spielautomaten, an der Slot Machine, wenn er mit seinem alten Opel Kadett tanken fährt, den Tankrüssel in die Hand nimmt und auf die sich schnell drehenden Zahlen der Preisanzeige schaut.“

„Rabe, der Udo hat jetzt auch eine Minimoa. Ich sag Dir Rabe, das ist vielleicht ein Koffer. Ganz aus Holz, vier Meter ist die groß und die hat so schöne Flügel, wie ein Vogel.“ „Und die gefällt Dir Motte?“ „Ja Rabe.“ „Wie wäre es denn, wenn Du erst einmal Deinen Lilienthal baust und fliegst?“ „Mach ich ja, aber ein bischen träumen ist auch ganz schön.“ „Motte, ich bin mir sicher, Du träumst etwas viel.“

„Apropo Koffer Rabe, ich habe mich wieder in unserem Fliegenden Koffer umgesehen. Ganz unten habe ich sogar eine Minimoa gefunden, eine kleinere als die von Udo. Komm ich zeig sie Dir.“

„Ja, Motte. Aber zuerst schauen und hören wir uns noch Eine Mondscheinnacht an. Das schönste ukrainische Lied, sagte meine Mutter, als sie mir gestern von den glücklichen Tagen in unserer Heimat erzählte. Dann hat sie geweint. Hoffentlich ist bald Frieden in der Welt und alle sind Freunde, so wie wir zwei.“

Modelldaten

  • Spannweite: 2.000mm
  • Länge: 980mm
  • Gewicht: 720g
  • Motor: 1.200KV Brushless
  • ESC: 20A
  • Servo: 9g x 4
  • Akku: Lipo 3S 2.200 mAh

Aus dem Archiv

Motte, was willst Du denn später werden?

Motte, was willst Du denn später werden?

Ein Gespräch unter Freunden #7

Rabe, was schaust Du so traurig aus der Wäsche?“ „Lass mich!“ „Was ist denn los mit Dir? Keine Lust?“ „Wie, was ist los mit mir?“ „Fehlt Dir was?“ „Das kannst Du wohl sagen Motte.“ “ Und was Rabe?“

„Mein Onkel Wilhelm war gestern bei uns zu Besuch.“ „Ja und? Der hat Dir doch bestimmt wieder eine Tüte Gummibärchen mitgebracht oder?“


Motte, das hat er. Aber als meine Mutter für ihn in der Küche Kaffee kochte und ich mit ihm alleine im Wohnzimmer am Tisch saß, hat er mich gefragt: Was willst Du denn mal werden? Ich war überrascht, dass der sich für mich so interessiert und ich habe ihm wahrheitsgemäß geantwortet: Irgendwas mit Handy. Da hat der vielleicht geguckt, ganz starr und scharf in meine Augen. Ich glaube, der hat mich durchleuchtet.“ „Rabe, hast Du da Angst bekommen.“ „Ja, etwas und dann hat er nach einiger Zeit, während er mich immer noch durchleuchtete in die Küche zu meiner Mutter gerufen: Ilse, wann wird Dein Junge endlich erzogen?“ „Aber das bist Du doch Rabe.“ „Das meinst Du. Meine Mutter sagte mir nur noch nach dem Abendessen, bevor ich ins Bett musste: Eine Woche Handyverbot.“

„Dann kann sie Dich bei unseren Abenteuern zum Glück nicht wieder stören: Wo bist Du? Was machst Du? Mach keinen Blödsinn!“ „Ja, das kann sie diese Woche tatsächlich nicht. Motte, was willst Du eigentlich mal werden?“ „Ich? Ich habe ja kein Handy. Mein Vater will das nicht. Ich werde Flugzeugkonstrukteur und Testpilot bei den Montagsfliegern. Die haben einen ganz neuen Jet. Den habe ich in ihrem Holzschuppen gesehen, als ich mal wieder durch das Astloch in der Rückwand gespinkst habe.“

Den Park Jet F-15 Eagle hat Steve Shumate konstruiert. Bauplan und Baubeschreibung mit Fotos gibt es kostenlos bei RC Groups.

McDonnell Douglas F-15 Eagle Depron Parkflyer Montagsflieger Modell Erstflug Maidenflight 03.03.2022


Motte und Rabe – Jetzt ist es vorbei

Rabe – Jetzt ist es vorbei – ein Gespräch unter Freunden #47

„Du Rabe.“ „Ja bitte.“ „Rabe, jetzt ist es vorbei.“

„Womit Motte, mit unserer Freundschaft?“

„Nein, wo denkst Du hin Rabe!“ „Was denn? Mit dem Modellflug?“ „Nein. Schon gar nicht!“ „Aber was denn? Hast Du jetzt auch ein Smartphone?“ „Nein. Brauche ich nicht.“

„Mach es nicht so spannend, ich habe heute nicht so viel Zeit.“

„Jetzt ist es vorbei mit der Brecherei.“ „Welcher Brecherei? Bist Du krank gewesen?“

„Nein Rabe. Mit der Propellerbrecherei.“ „Welche?“ „Na, die an der Maule, der großen Schleppmaschine von Montagsflieger Ralf. Der Ralf hat jetzt einen Propeller mit drei Blättern an seiner Schleppmaschine. Jedes einzelne Blatt kann man verstellen und austauschen. Und dann hat er am Fahrwerk noch Federn angebaut. Die Maschine hat jetzt mehr Freiraum zwischen Propellerspitze und Boden, wenn sie landet und aufsetzt. Die sackt beim Landen jetzt nicht mehr so durch wie bisher. Wenn der Pilot Pech hatte, schlug der Propeller mit der Spitze auf den Boden und dann: Propellerbruch.

Das ist jetzt vorbei Rabe.

Hier schau Dir den ersten Testflug mit dem neuen Dreiblattprop an.“