Trete ein und lausche zwei Beoachtern des Alltags.
Motte und Rabe! In ihrer eigenen, humorvollen Magazin-Reihe nehmen uns die beiden jungen Freunde mit in ihre Welt voller Neugier, Schabernack und kluger Gedanken.
Ob auf dem Heimweg von der Schule, beim Fachsimpeln über die neuesten Errungenschaften der Modellflieger oder bei Entdeckungen in der heimischen Garage.

Motte und Rabe haben zu allem etwas zu sagen und damit sind sie ja wohl nicht alleine. Während Motte die Dinge gerne mit einer gewissen Ernsthaftigkeit und strukturiertem Optimismus anpackt, kontert Rabe wunderbar lässig und pragmatisch.
Ihre unterhaltsamen, pointierten Gespräche schlagen dabei immer wieder eine Brücke zum aktuellen Zeitgeschehen und den kleinen wie großen Fragen des Lebens. Mit viel Witz, Charme und einer erfrischenden Prise jugendlicher Logik bringen uns die beiden nicht nur zum Schmunzeln, sondern regen auch zum Nachdenken an. Ein humorvoller Blick auf die Welt, der zeigt, was echte Freundschaft ausmacht – direkt hier im Magazin von Der Sternfahrer.
Neueste Gespräche
Motte und Rabe – Zeitzeichen – 6. April – Geburtstag eines Fliegers
ZeitZeichen – 6. April – Geburtstag eines begeisterten Fliegers – ein Gespräch unter Freunden #18
„Du Rabe, mein Vater hat heute im Radio die Sendung ZeitZeichen gehört.“ „Ja und? Gibt es auch etwas Erfreuliches oder sogar wieder Mehl im Supermarkt?“
„Erfreuliches Rabe, einen Geburtstag, heute am 6. April.“
„Und wer ist der Glücksknabe Motte, Dein Vater?“


„Nein, der nicht. Der mit dem offenen Eindecker, hier, schau mal, ich habe ein Foto von so einem Oldtimer. Das hat mir einer von den Montagsfliegern geschenkt.“ „Der Flieger kommt mir bekannt vor. Ein schönes Flugzeug. Hat Dein Geburtstagskind den Eindecker selber gebaut und kann der den auch fliegen?“
„Klar Rabe, den offenen Eindecker hat der selbst gebaut und geflogen ist der den auch.“ „Das hätte ich gerne gesehen Motte.“ „Der hat auch noch andere Flugzeuge gebaut, eine Spinne, sogar Flugzeuge mit zwei und gar drei Tragflächen, die sehen besonders schön aus, hier schau mal, das meine ich:


Von dem Roten hatte ich Dir schon erzählt. Die Geschichte, die mir Udo vom Geschäft erzählt hat, wie einer mit dem Dreidecker in den Zug eingestiegen und nach Süddeutschland gefahren ist.“
„Sag mal Motte, wie alt ist Dein Geburtstagskind eigentlich heute geworden.“ “ Über Einhundertdreißig Jahre ist der jetzt alt.“ „Motte, spinnst Du wieder? Deine Freunde vom Wiesen-Café sehen zwar verdammt alt aus, aber so alt nun auch wieder nicht.“ „Doch, wenn ich es Dir sage, mein Vater hat es im Radio gehört und das wird ja wohl stimmen.“ „Wenn Du es glaubst Motte. Wer ist das denn von Deinen Freunden im Wiesen-Café, kenne ich den , wie heißt der?“
„Rabe, der ist nicht vom Wiesen-Café und auch nicht einer der Modellflieger dort. Der hat vor vielen Jahren gelebt und ist schon lange tot. Der hat einen ganz langen Namen, ich habe ihn hier auf einen Zettel geschrieben:
Anton Herman Gerard Fokker, die sagen immer Anthony zu ihm. Der wurde vor vielen Jahren geboren, am 6. April 1890 auf Java. Das ist ganz, ganz weit weg; eine Insel in Indonesien, da gibt es auch Vulkane. Der Anthony war später in Holland, in Deutschland und sogar im Amerika und hat Flugzeuge gebaut, gestorben ist der vor vielen Jahren, 1939, einen Tag vor Heiligabend in New York.“
„Ja Du kleiner Schlaumeier. Ganz der Vater, würden jetzt meine Mutter und ihre Freundin Brigitte sagen. Motte, das schaue ich mir alles selber mal in Ruhe an, wer dieser Fokker [Link Wikipedia] ist. Mein Onkel Wilhelm kennt den bestimmt und wenn ich dem von unserem neuen Freund Anthony erzähle, wird mein Onkel begeistert sein, wofür ich mich inzwischen interessiere, eben nicht nur für mein Handy, sondern für Flugzeuge von unserem neuen Freund Anthony.“

„Dein Onkel Wilhelm ist ja auch recht alt, der kennt den Anthony bestimmt. Rabe, ich muss jetzt los. Bis bald mal wieder, ich bin heute zu einer Geburtstagsfeier eingeladen. Anthony ist nicht der Einzige, der heute Geburtstag hat.“
Gespräche unter Freunden
Aus dem Archiv
Motte und Rabe – Freundschaftsfliegen 2023
Motte und Rabe – Ein Gespräch unter Freunden
„Na Rabe, auch wieder da?“ „Ja Motte. Und Du scheinst ja auch noch zu leben.“ „Recht gut sogar Rabe.“
„Es gibt doch bestimmt Neues oder?“ „Kann man wohl sagen.“
„Fang am besten bei dem Neuesten an und spar Dir den kalten Kaffee von gestern. Den tragen schon andere genug durch die Gegend und bieten ihn dauernd an.

„Rabe, die treffen sich wieder am Wochenende.“ „Wer?“ „Am Samstag.“ „Ich habe Dich nicht gefragt: Wann? sondern Wer?“ „In Porz Rabe, da wo wir im vergangenen Jahr auch waren. Kannst Du Dich denn nicht mehr erinnern?“
„Sag mal Motte, ist Deine Krankheit ansteckend? Ich fragte nicht: Wann? oder Wo? sondern Wer?“ „Na die Flieger, die Modellflieger, wie letztes Jahr. Da waren so viele, die einzelnen Namen weiß ich nicht mehr.“
„Das war doch ein rundum gelungener Tag in Porz.“ „Stimmt.“
„Was meinst Du Rabe, ob die Montagsflieger uns wieder mitnehmen?“ „Frag sie doch einfach.“ „Mach ich Rabe.
Ich habe ein paar Schnappschüsse vom vergangenen Jahr dabei. Komm wir schauen uns die gemeinsam an.“
Freundschaftsfliegen 2022 Mfg Porz e.V. | Video-Galerie
Archivaufnahmen vom Freundschaftsfliegen 2022 beim Mfg Porz e.V.
Motte und Rabe – In der Schule – Jugendförderung
Motte und Rabe – In der Schule – Jugendförderung – ein Gespräch unter Freunden #48
„Du Rabe…“ „Ja?“ „Ich bin jetzt auch in der Schule.“
„Könnte sein. Die Sommerferien sind ja leider vorbei, obwohl wir doch immer noch Sommer haben.“ „Rabe, meinst Du, es bleibt noch etwas Zeit für mein Hobby.“
„Das liegt an Dir. Mein Onkel Wilhelm hat immer so komische Sprüche: Du lernst nicht für die Schule oder für Deine Mutter. Du lernst für Dich, für Dein Leben.“

„Ach, das hat mein Vater mir auch schon gesagt. Der Tim, der von den Montagsfliegern, war sogar in den Ferien in der Schule und hat gelernt.“ „Motte, in den Ferien sind die Schulen doch geschlossen.“
„Aber der war in der Schule und zwar bei den Montagsfliegern.“ „Haben die jetzt auch eine Schule Motte?“ „Ja, eine Flugschule. Die haben dem Tim den Sender für die große Maule in die Hand gedrückt und dann sollte der Tim damit Segler schleppen. Die nennen das F-Schlepp.“ „Mit der großen Maule – Lehrer-Schüler?“ „Nein Rabe, der Tim sollte die große Maule ganz alleine starten, fliegen und sicher landen und Segler in die Höhe ziehen. Den Salto von Dieter, das Grunau Baby von Georg und die Rhönlerche von Bernd.“ „Motte, übertreibst Du nicht wieder etwas?“
„Nein Rabe, das hat der Tim gemacht, einen nach dem anderen hat der geschleppt und auf Höhe gebracht. Hier schau selbst, wie gut der das hinbekommen hat und alle sich gefreut haben und Spaß hatten.“
Gespräche unter Freunden