Modellautos Tagebuch

Erlebe Abenteuer mit unseren Crawlern in den Wäldern, auf den Höhen, durch die Bäche im Rhein-Sieg-Kreis. Oder begleite uns bei der Fahrt mit einem Retro Car. Beiträge sind nach Datum der Veröffentlichung geordnet. Du kannst chronologisch durch die Artikel stöbern.

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Sherpa CR3.4 – Lüttelsiefen

Auf dem Agger-Sülz-Weg geht es kurz vor der Mündung der Sülz in die Agger am Fuß des Scharfeberg in den Lüttelsiefen mit seinem zwischen Farnen und Gräsern, über Steine und gebrochene Zweige fließenden Rinnsal.

Siefen, auch Siepen ist die Bezeichnung für ein enges, schluchtenartiges Waldtal mit kleinem Rinnsal, feuchtes Bachtal.1)

1) https://de.wikipedia.org/wiki/Siefen

Aus dem Archiv

Toyota Land Cruiser – Siegwehr Buisdorf

Wir fahren heute von Buisdorf aus an das Siegwehr gleichen Namens entlang der so genannten Lachstreppe, einer Aufstiegshilfe für Fische.

Die Lachse werden hoffentlich bald wieder kommen, das Wehr mit Hilfe der Anlage überwinden, um dann weiter in ihre Laichgebiete aufzusteigen.

Am Wehr können wir dabei sein, den Aufstieg der Lachse beobachten und über das Glück im Fluss des Lebens nachdenken.

‎ Insel Verlag; 1. Edition (7. März 2016)

ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3458176756

Vom Glück im Fluss des Lebens

Sanft wiegt der Grüne Fluss die Lachse auf ihrem Weg zum Oberlauf.

Doch Silberlachs will frei sein – der Sinn seines Daseins muss doch aus mehr bestehen, als blind dem Schwarm zu folgen?

Die Geschichte des Fisches, der zu träumen wagte, hat Millionen von Lesern verzaubert. Denn im weiten Universum ist jeder nur ein kleiner Fisch – und doch ist jedes Leben einzigartig und wunderbar.1)

Kormorane, Möwen und Enten an der Sieg unterhalb des Siegwehrs Buisdorf

Fotos anklicken und vergrößern

1) Textauszug Buchrücken „Der Fisch, der zu den Sternen schwimmen wollte“ von Ahn Do-Hyun

Crawler – erste Ausfahrt mit 3D-Druck-Anhänger

Der Morgen liegt noch still über dem Schotterweg, als der kleine Crawler seine Räder in Bewegung setzt. Maßstab 1:10 – und doch wirkt es für einen Moment, als würde eine große Reise beginnen.

Hinter ihm rollt der neue Anhänger. Offen, schlicht, ein bisschen rau – so, wie gute Werkstattideen eben aussehen. Seine Form ist Schicht für Schicht im 3D-Drucker entstanden, geduldig aufgebaut aus Kunststoff und einer Idee im Kopf. Eine Achse, zwei Kugellager, ein paar Stellschrauben, zwei Räder aus der Bastelkiste. Mehr braucht es manchmal nicht.

Langsam setzt sich das Gespann in Bewegung. Die Reifen knirschen über den Boden, der Anhänger folgt brav jeder Spur, jeder kleinen Unebenheit. Ein leichtes Wippen, ein leises Rollen – fast so, als würde er sich erst noch an das Abenteuer gewöhnen.

Es ist keine große Expedition. Kein ferner Berg, kein endloser Trail. Und doch steckt in dieser ersten Ausfahrt etwas Besonderes: der Moment, in dem aus einer Idee ein fahrendes Stück Realität wird.

Ein paar gedruckte Teile. Ein paar Schrauben. Ein bisschen Tüftelei. Und plötzlich fährt sie los – die kleine Geschichte auf vier Rädern und einer Achse dahinter.