Modellflug Tagebuch

Willkommen im Modellflug-Tagebuch von Die Montagsflieger. Hier findest Du Berichte, Fotos, Videos und Erfahrungen aus der faszinierenden Welt des Modellflugs – vom ersten Bau eines Flugmodells bis zu spannenden Flugtagen auf den Flugwiesen der Montagsflieger.

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Aus dem Archiv

Musger Start mit Startwagen

Musger Start mit Startwagen

Montagsflieger greifen sich unter die Arme heißt es bei uns. Udo hatte seinen Startwagen mitgebracht und die Musger MG-19 von Hepf-Modellbau durfte sich mit ihren 4.000 mm Spannweite darauf legen, um anschließend nach kurzer Fahrt geradezu gelassen abzuheben und majestätisch in die Höhen zu steigen. Damit hat Montagsflieger Ralf den Oldtimersegler auf drei verschiedene Arten in den letzten Wochen gen Himmel steigen lassen: F-Schlepp, aus der Hand und, wie hier zu sehen ist, mit Hilfe eines Startwagens.

Motte und Rabe – Zeitzeichen – 6. April – Geburtstag eines Fliegers

ZeitZeichen – 6. April – Geburtstag eines begeisterten Fliegers – ein Gespräch unter Freunden #18

„Du Rabe, mein Vater hat heute im Radio die Sendung ZeitZeichen gehört.“ „Ja und? Gibt es auch etwas Erfreuliches oder sogar wieder Mehl im Supermarkt?

„Erfreuliches Rabe, einen Geburtstag, heute am 6. April.“

„Und wer ist der Glücksknabe Motte, Dein Vater?“


„Nein, der nicht. Der mit dem offenen Eindecker, hier, schau mal, ich habe ein Foto von so einem Oldtimer. Das hat mir einer von den Montagsfliegern geschenkt.“ „Der Flieger kommt mir bekannt vor. Ein schönes Flugzeug. Hat Dein Geburtstagskind den Eindecker selber gebaut und kann der den auch fliegen?“


„Klar Rabe, den offenen Eindecker hat der selbst gebaut und geflogen ist der den auch.“ „Das hätte ich gerne gesehen Motte.“ „Der hat auch noch andere Flugzeuge gebaut, eine Spinne, sogar Flugzeuge mit zwei und gar drei Tragflächen, die sehen besonders schön aus, hier schau mal, das meine ich:

Von dem Roten hatte ich Dir schon erzählt. Die Geschichte, die mir Udo vom Geschäft erzählt hat, wie einer mit dem Dreidecker in den Zug eingestiegen und nach Süddeutschland gefahren ist.“

„Sag mal Motte, wie alt ist Dein Geburtstagskind eigentlich heute geworden.“ “ Über Einhundertdreißig Jahre ist der jetzt alt.“ „Motte, spinnst Du wieder? Deine Freunde vom Wiesen-Café sehen zwar verdammt alt aus, aber so alt nun auch wieder nicht.“ „Doch, wenn ich es Dir sage, mein Vater hat es im Radio gehört und das wird ja wohl stimmen.“ „Wenn Du es glaubst Motte. Wer ist das denn von Deinen Freunden im Wiesen-Café, kenne ich den , wie heißt der?“

Rabe, der ist nicht vom Wiesen-Café und auch nicht einer der Modellflieger dort. Der hat vor vielen Jahren gelebt und ist schon lange tot. Der hat einen ganz langen Namen, ich habe ihn hier auf einen Zettel geschrieben:

Anton Herman Gerard Fokker, die sagen immer Anthony zu ihm. Der wurde vor vielen Jahren geboren, am 6. April 1890 auf Java. Das ist ganz, ganz weit weg; eine Insel in Indonesien, da gibt es auch Vulkane. Der Anthony war später in Holland, in Deutschland und sogar im Amerika und hat Flugzeuge gebaut, gestorben ist der vor vielen Jahren, 1939, einen Tag vor Heiligabend in New York.“

„Ja Du kleiner Schlaumeier. Ganz der Vater, würden jetzt meine Mutter und ihre Freundin Brigitte sagen. Motte, das schaue ich mir alles selber mal in Ruhe an, wer dieser Fokker [Link Wikipedia] ist. Mein Onkel Wilhelm kennt den bestimmt und wenn ich dem von unserem neuen Freund Anthony erzähle, wird mein Onkel begeistert sein, wofür ich mich inzwischen interessiere, eben nicht nur für mein Handy, sondern für Flugzeuge von unserem neuen Freund Anthony.“

„Dein Onkel Wilhelm ist ja auch recht alt, der kennt den Anthony bestimmt. Rabe, ich muss jetzt los. Bis bald mal wieder, ich bin heute zu einer Geburtstagsfeier eingeladen. Anthony ist nicht der Einzige, der heute Geburtstag hat.“

Gespräche unter Freunden