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3D-Druck GEOlino 1200 #6 Gleitversuche

Erfolgreiche Gleitversuche mit dem Eigenbau-Segler GEOlino

Nach dem erfolgreichen Erstflug des Nachbaus der Graupner Weihe50 am Sonntag, den 02. Februar 2025, ging es trotz kalter Temperaturen und leichtem Ostwind unter blauem Himmel mit den ersten Gleitversuchen des neuen Prototyps GEOlino 1200 weiter. GEOlino ist ein handlicher Segler in Eigenbauweise mit einer Spannweite von 1200 mm.

Das Modell wurde mithilfe der CAD-Software Fusion 360 als 3D-Modell entworfen. Die Einzelteile des Rumpfes, der Tragflächen und Ruder wurden dankenswerterweise von Udo gedruckt. Die Tragflächen basieren auf einem bewährten Clark-Y-Profil, das für gute Gleitflugeigenschaften sorgt. Der Bau ist hier in mehreren Teilen dokumentiert.

Die ersten Gleitversuche im Team Bernd und Georg verliefen vielversprechend und erfüllten die Erwartungen an den Prototypen. Auf der Basis der gewonnenen Erfahrungen wird die Konstruktion weiter entwickelt, optimiert. Konkret geplant sind eine größere Flächenauflage am Rumpf, eine Verstärkung des Cockpitrandes sowie eine Verstärkung der Dämpfungsfläche des Höhenruders, um die Stabilität weiter zu verbessern.

Mit diesen Anpassungen geht GEOlino in die nächste Entwicklungsstufe. Die bisherigen im Video dokumentierten Tests stimmen zuversichtlich, dass der Segler nach den geplanten Modifikationen noch bessere Flugeigenschaften aufweisen wird.

Aus dem Archiv

Das abwerfbare Fahrwerk

Das abwerfbare Fahrwerk

Ein abwerfbares Fahrwerk hat sich Montagsflieger Dieter für seine Alpina Lite gebaut. Dieter erklärt uns die Gründe dafür und zeigt uns die Einzelheiten des Fahrwerks. Es ist einfach in der Konstruktion, verlässlich und erfüllt voll und ganz seinen Zweck. Dieters Alpina kann nun auch bei etwas höherem Gras erfolgreich geschleppt werden kann, ohne dass der Segler zu einem Ringelpiez1) am Schleppseil ansetzt und nur noch das Ausklinken bleibt, um größeren Schaden zu vermeiden.

„Ja, warum habe ich das gebaut? Eigentlich aus einem einfachen Sinn,“ leitet Dieter in dem Video ein, erzählt uns Einzelheiten und führt uns gemeinsam mit Montagsflieger Ralf das abwerfbare Fahrwerk in Funktion vor.


1) Als Ringelpiez wird in der Fliegersprache eine Drehung des Flugzeugs um das äußere Ende der Tragfläche, verursacht durch einen Bodenkontakt während Start oder Landung, bezeichnet. Quelle: Wikipedia – https://de.wikipedia.org/wiki/Ringelpiez_(Luftfahrt)