Dein Magazin für Modellbau, Technik und Spielzeug

In der kleinen Welt der Technik erwacht die Leidenschaft für Details und das gemeinsame Hobby zum Leben! Ob zu Lande, zu Wasser, in der Luft oder auf Schienen: Tauch ein in unsere fünf großen Themenwelten, lass dich vom nostalgischen Retro-Charme inspirieren.

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Motte und Rabe – Karfreitag – Der Herr Pfarrer hat gesagt

Motte und Rabe – der Herr Pfarrer hat gesagt – ein Gespräch unter Freunden

„Rabe, Du schaust so traurig. Was ist los mit Dir?“ „Lass mich.“ „Warum?“ „Ja Du kleiner Schlaumeier, die Frage stelle ich mir auch. Warum?“ „Aber warum Rabe?“ „Sag ich doch Motte. Warum?“ „Was meinst Du damit. Warum?“

„Gestern habe ich an der Küchentüre meine Mutter und ihre Freundin Brigitte belauscht.“ „Und?“ „Brigitte hat meine Mutter gefragt, ob ich ihr mit meinem dauernden Warum nicht auf die Nerven gehe?“


„Ach Rabe, mir gehst Du damit nicht auf die Nerven. Wir sind ja Freunde und Freunde dürfen Warum fragen und ihre Meinung sagen, oder?“ „Da hast Du recht Motte.“

„Aber warum sind denn einige Erwachsene so beknackt? Denken nur an sich, ich, ich, ich. Und wissen alles, aber auch alles und dann auch immer besser als andere. Schuld sind immer die anderen. Und wie die sich gefallen und den starken Maxe oder die sterbende Diva spielen. Nur mit dem Klima, das kriegen die nicht hin, mit dem Virus nicht, mit dem Frieden nicht, obwohl sie mit Geld anderer Leute nur so um sich werfen. Und wenn es eng wird, verpissen sich einige. Warum?“

„Rabe, vielleicht sollten wir besser nicht erwachsen werden und vernünftig bleiben.“ „Motte, hast Du schon einmal das Lied gehört Kinder an die Macht.

  • Armeen aus Gummibärchen
  • Panzer aus Marzipan
  • Krieger werden aufgegessen
  • einfacher Plan
  • kindlich genial

Gebt den Kindern das Kommando, die Welt gehört in Kinderhände – das wäre doch was Motte.“

„Rabe, ich glaube, es wird alles wieder gut. Der Herr Pfarrer hat uns im Kindergarten eine Geschichte aus der Bibel vorgelesen. Die war ganz spannend.“ „Hör mir doch mit dem Bibelkram und Deinem Herrn Pfarrer auf, der ist auch nicht besser.“ „Doch, der hat uns davon erzählt, dass heute Karfreitag, ein Feiertag ist. Und stell Dir mal vor, die haben da vor vielen hundert Jahren an diesem Tag den Jesus ans Kreuz genagelt.“

„Siehst Du Motte, wozu Erwachsene fähig sind, die Macht über andere haben. Und warum haben die den umgebracht?“ „Der Herr Pfarrer meinte, der war denen zu lieb und hatte eine Meinung, die denen nicht paßte und störte.“ „Ach, das glaubst Du?“ „Warum nicht Rabe.“

„Der Herr Pfarrer sagte, eine Zeit später war alles wieder gut und stell Dir mal vor, der Jesus ist wieder auferstanden von den Toten, so sagt der Herr Pfarrer.“ „Sind wir jetzt im Zirkus Motte?“ „Warum? “ „Weil Du so unglaubliche Geschichten erzählst Motte. Von den Toten auferstanden. Das glaubst Du? Glauben kannst Du in der Kirche, sagt mein Onkel Wilhelm immer.“

Warum? Das kann ich doch auch zu Hause und überall. Ich jedenfalls glaube daran, dass die Liebe gewinnt und alles wieder besser wird.

Komm Rabe, wir schauen uns noch gemeinsam einen Film an.

Der Jesus ist doch nicht umsonst für uns gestorben.“


Aus dem Archiv

Le Aviette – Flying Bicycle – Fliegendes Fahrrad #3

Le Aviette – Flying Bicycle –Fliegendes Fahrrad #3

Wir kümmern uns heute um den Rahmen bzw. den Rumpf des Gefährts. Er ist im wesentlichen aus 5 mm Kiefernleisten gebaut.

Die zurecht geschnittenen Leisten zunächst für ein Seitenteil auf einem Baubrett ausrichten, fixieren verkleben (Foto 1). Dann die Leisten für das zweite Seitenteil auf dem ersten Seitenteil ausrichten, fixieren. Dort wo Klebestellen sind, zwischen den beiden Seitenteilen etwas Tesafilm, damit die Teile nicht mit dem darunter liegenden, bereits fertigen Seitenteil zusammenkleben (F0t0 2).

Gut aushärten lassen. Die beiden Seitenteile lassen sich anschließend leicht trennen und sind absolut deckungsgleich. Hier sah das so aus, die Fotos können zum Vergrößern angeklickt werden:

Foto 1 – Ein Seitenteil
Foto 2 – Beide Seitenteile
Foto 3 – Zwei Seitenteile

Nach einer Pause geht es weiter: Die beiden Seitenteile auf dem Plan ausrichten, die Querstreben einkleben und anschließend mit 0,4 mm Flugzeugesperrholz den Rahmen dort verstärken, wo Leisten aneinander stoßen. Den Motorspant aus 4 mm Pappelsperrholz an der Stirnseite im oberen Drittel befestigen. Um Motorsturz und Seitenzug kümmern wir uns bei Motoreinbau.

Alles verschleifen und fertig ist der Rumpf mit einer Länge von 560 mm im Rohbau (Foto 4). Schön machen und der Rest kommen später.

In der Bastelkiste lassen sich noch zwei alte Speichenräder finden. Sie dürften etwas größer sein. Aber so ist das eben, wenn ein Modell ausschließlich mit Vorhandenem, Gebrauchtem gebaut wird. In der Kiste mit Kleinkram liegt ein passendes Spornrädchen. Genau das Richtige, mit einem 1 mm Draht eingeklebt, fest, nicht steuerbar. Geht doch – oder?

Foto 4 – Rumpf Rohbau