Trete ein und lausche zwei Beoachtern des Alltags.
Motte und Rabe! In ihrer eigenen, humorvollen Magazin-Reihe nehmen uns die beiden jungen Freunde mit in ihre Welt voller Neugier, Schabernack und kluger Gedanken.
Ob auf dem Heimweg von der Schule, beim Fachsimpeln über die neuesten Errungenschaften der Modellflieger oder bei Entdeckungen in der heimischen Garage.

Motte und Rabe haben zu allem etwas zu sagen und damit sind sie ja wohl nicht alleine. Während Motte die Dinge gerne mit einer gewissen Ernsthaftigkeit und strukturiertem Optimismus anpackt, kontert Rabe wunderbar lässig und pragmatisch.
Ihre unterhaltsamen, pointierten Gespräche schlagen dabei immer wieder eine Brücke zum aktuellen Zeitgeschehen und den kleinen wie großen Fragen des Lebens. Mit viel Witz, Charme und einer erfrischenden Prise jugendlicher Logik bringen uns die beiden nicht nur zum Schmunzeln, sondern regen auch zum Nachdenken an. Ein humorvoller Blick auf die Welt, der zeigt, was echte Freundschaft ausmacht – direkt hier im Magazin von Der Sternfahrer.
Neueste Gespräche
Motte und Rabe – Was machen wir heute?
Motte und Rabe – Was machen wir heute? – Ein Gespräch unter Freunden #60
„Du Rabe?“ „Ja Motte.“
„Ist das nicht wieder ein ungemütliches Wetter?“
„Das kannst Du wohl sagen. Und dann wird es auch immer so früh dunkel. So ist das eben im November. Mein Onkel Wilhelm spricht immer vom Totenmonat.“

„Gut dass Du bei dem Regen den Schirm von Deiner Mutter dabei hast Rabe.“ „Meine Mutter? Die ist momentan voll auf Deko.“ „Wieso das denn Rabe?“ “ In einem Monat ist doch Weihnachten und sie meint, auf das Fest kann man sich nicht früh genug vorbereiten. Vorfreude ist die schönste Freude kicherte sie gestern mit ihrer Freundin Brigitte in der Küche herum, als sie sich schon mal ein Gläschen nahmen.“
„Und das mit der Freude fängt jetzt an?“ „Ja. Mein Onkel Wilhelm musste schon alle Lichterketten überprüfen und nach ihren Anweisungen aufhängen. Dem lagen irgendwann die Nerven blank und dann meinte er nur noch Alle Jahre wieder und nahm sich einen.“ „Aber wir sollen doch alle Strom sparen.“ „Ach, was Du nicht sagst.“
„Rabe, was machen wir denn heute bei dem usseligen Wetter?“
„Wir können ja mal schauen, was der Hermann, der Mann für alle Fälle, mit seinem Aero Schrott Dreiradauto gestern alles so eingesammelt hat.“
„Das interessiert mich nicht. Hast Du keinen besseren Vorschlag?“
Aero Schrott – Ein Mann für alle Fälle – Auszug:
„Hermann, der Mann für alle Fälle, zog schon vor Jahren mit seinem Depron-Goliath, ausgestattet mit einem umweltfreundlichen E-Antrieb, seine Kreise an den Wirkungsstätten von Modellfliegern. Immer auf der Lauer wertvollen Bruch einzusammeln, um diesen wieder zu verwerten. Ein schon damals die Umwelt schonendes und damit zukunftsorientiertes Konzept.
Hermann war unter den aktiven Modellfliegern in der Region bekannt und bei fast allen beliebt. Er war gerne gesehen. Auch die Kleinen im Laufstall, die sich auch schon mal groß machten, mehr babbelten als flogen, hatten ihre Freude und freuten sich bei seinem ersten Besuch: „Wow, ein Neuer“, riefen sie ihm bei aufgerissenen Augen zu.
Nur einer nicht, er hatte Hermann nicht einmal leibhaftig gesehen.„
„Motte, heute ist Montag und schlechtes Wetter. Hast Du noch eine Frage?“ „Nee, wie meinst Du das?“ „Wie, wie meine ich das?“
„Ich will nicht wissen, welcher Tag und welches Wetter heute ist, sondern was wir heute machen Rabe.“
„Motte, mal etwas ganz anderes, hier.“
Aus dem Archiv
Motte und Rabe – Es gibt in diesem Jahr eine DMFV Jugendfreizeit
Motte und Rabe – Es gibt in diesem Jahr 2022 eine DMFV Jugendfreizeit – ein Gespräch unter Freunden #27
„Du Rabe, ich habe Neues.“ „Und was mein kleiner Freund?“
„Ich habe wieder in den Heuballen gelegen und die Montagsflieger belauscht.“
„Das macht man nicht Motte, würde jetzt meine Mutter sagen und sie wäre von Deinem schlechten Benehmen sehr enttäuscht.“ „Ich tue es auch nicht wieder Rabe, ganz bestimmt nicht.“

„Motte, aber Du solltest mir schon sagen, was Du da gehört hast. Du weißt, wir sind Freunde, oder? Mach nicht so ein Geheimnis daraus, spuck aus.“ „Klar, aber verrate mich nicht bei Deiner Mutter.“ „Bestimmt nicht Motte, die würde doch sonst noch denken, das mit dem Belauschen hättest Du von mir gelernt.“ „Auf keinen Fall Rabe.“ „Also, was gibt es Motte?“
„Die haben sich darüber unterhalten, dass es in diesem Jahr wieder eine Jugendfreizeit gibt.“ „Motte, Jugenfreizeit finde ich toll. Mit Modellfliegern?“ „Ja Rabe, in den Sommerferien auf dem höchsten Berg in Hessen, auf der Wasserkuppe, der Wiege des Segel- und Modellflugs. Da wohnen die für ein paar Tage ohne Eltern in einer Jugendherberge und haben ihre Modellflugzeuge dabei. Da ist es schön und da gibt es das Deutsche Segelflugmuseum.“
„Ach, das klingt ja interessant. Sind da auf der Wasserkuppe auch Mädchen bei Motte?“ „Wieso? Davon war nicht die Rede Rabe.“ „Egal, und wer macht die Jugendfreizeit?“ „Die haben gesagt, der DMFV.“ „Wir sollten uns auf alle Fälle schlau machen und mitmachen.“ „Rabe, Du bist doch schlau und hast ein Smartphone. Da kannst Du doch mal nachsehen oder beim DMFV anrufen, damit wir das hinbekommen.“ „Das machen wir.“
„Der große Junge, der Tim, war auch schon bei der DMFV Jugendfreizeit auf der Wasserkuppe, in den Sommerferien 2019 war das. Da war der ungefähr so alt wie wir heute und hatte einen Namenlosen dabei. Jetzt ist Tim Montagsflieger und bestimmt ist er in diesem Jahr wieder dabei, bei der DMFV Jugendfreizeit auf der Wasserkuppe.
Der Tim hat den anderen Fotos und seinen Artikel über die Freizeit im vergangenen Jahr gezeigt, hier:

Auf jeden Fall hat er schon einen neuen Segler, einen ohne Motor und ich sag Dir, der ist verdammt groß. Valenta Dogan heißt der. Zwei Meter neunzig Spannweite, ein F3B-Modell sagen die Experten.“ „Vielleicht etwas zu groß für Deinen neuen Freund, Motte?“ „Nein Rabe, der hat den mit dem anderen Montagsflieger, dem Bernd, der mit dem Werkzeug am Gürtel schon ausprobiert.“ „Ach, und gleich alles kaputt gemacht, oder?“ „Nein, wo denkst Du hin? Die beiden sind doch ein eingespieltes Team, so wie wir. Die können sich aufeinander verlassen. Das sind Freunde, wie wir.“
„Und wofür braucht Dein Tim so ein großes Modell?“ „Na eben zum Fliegen Rabe. Die wollen den mit einem Seil hochziehen.“ „Den Tim?“ „Nein Rabe, den Segler. Aber erst müssen die den noch einfliegen. Der Bernd hat den erst einmal nur aus der Hand geworfen. Das sah schon verdammt gut aus. Und am Hang wollen die den auch mal fliegen, den Segler, vielleicht auch auf der Wasserkuppe bei der Jugendfreizeit, Rabe.“ „Ja, ja Motte und gelegentlich geht Dein neuer Freund mal an seiner Schule vorbei, schaut durch das Fenster in die Klasse, schnüffelt den Geruch Mathe, Deutsch und Tafelkreide, sieht und hört was seine Klassenkameraden gerade so lernen, der Tim.“ „Machst Du so etwas Rabe?“ „Ich doch nicht Motte.“
„Hier Rabe, ich zeige Dir, wie die beiden den Segler eingestellt und kurz in die Luft gebracht haben.
Ach, bevor ich es vergesse Rabe, ich soll Dir einen Gruß von dem Montagsflieger Jan ausrichten. Der hat mich beim Lauschen erwischt. Den anderen wird er nichts davon sagen.“ „Motte, das ist doch der mit dem Handy für Luftaufnahmen. Dann kennt der Dich jetzt auch.“
Motte und Rabe – Depron FlyBuggy lackiert
Motte und Rabe – Depron Fly Buggy lackiert – Ein Gespräch unter Freunden #69
„Du Rabe.“ „Ja Motte.„
„Es ist verdammt ungemütlich draußen, grauer Himmel, Nebel, Frost, Eisregen, Schneeflocken.“
„Motte, das nennt man Winter. Sag mal, warum bis Du denn so rot im Gesicht. Hast Du ein schlechtes Gewissen, etwas angestellt?“

„Nein Rabe.“ „Deine Finger sind auch ganz schwarz. Wo ist das denn her?“
„Ich war bei den Montagsfliegern in der Lackiererei.“ „Ach, und da?“ „Rabe, da habe ich gesehen wie die den neuen FlyBuggy, den Desert Storm lackiert haben. Rot und Schwarz.“ „Und Du bist denen da zur Hand gegangen und hast jetzt mehr Farbe im Gesicht und auf Deiner Hand als am Modell. Hat der FlyBuggy denn etwas Farbe abbekommen?“
Und der Pilotierer hat auch schon Platz genommen. Hier schau.“
„Klar Rabe. Einiges, Rot und Schwarz. Ein Aufkleber, der aufsteigende kleine Vogel, kam zum Schluss auch noch drauf.
„Der Pilotierer?“

