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Motte und Rabe – In der Schule – Jugendförderung
Motte und Rabe – In der Schule – Jugendförderung – ein Gespräch unter Freunden #48
„Du Rabe…“ „Ja?“ „Ich bin jetzt auch in der Schule.“
„Könnte sein. Die Sommerferien sind ja leider vorbei, obwohl wir doch immer noch Sommer haben.“ „Rabe, meinst Du, es bleibt noch etwas Zeit für mein Hobby.“
„Das liegt an Dir. Mein Onkel Wilhelm hat immer so komische Sprüche: Du lernst nicht für die Schule oder für Deine Mutter. Du lernst für Dich, für Dein Leben.“

„Ach, das hat mein Vater mir auch schon gesagt. Der Tim, der von den Montagsfliegern, war sogar in den Ferien in der Schule und hat gelernt.“ „Motte, in den Ferien sind die Schulen doch geschlossen.“
„Aber der war in der Schule und zwar bei den Montagsfliegern.“ „Haben die jetzt auch eine Schule Motte?“ „Ja, eine Flugschule. Die haben dem Tim den Sender für die große Maule in die Hand gedrückt und dann sollte der Tim damit Segler schleppen. Die nennen das F-Schlepp.“ „Mit der großen Maule – Lehrer-Schüler?“ „Nein Rabe, der Tim sollte die große Maule ganz alleine starten, fliegen und sicher landen und Segler in die Höhe ziehen. Den Salto von Dieter, das Grunau Baby von Georg und die Rhönlerche von Bernd.“ „Motte, übertreibst Du nicht wieder etwas?“
„Nein Rabe, das hat der Tim gemacht, einen nach dem anderen hat der geschleppt und auf Höhe gebracht. Hier schau selbst, wie gut der das hinbekommen hat und alle sich gefreut haben und Spaß hatten.“
Gespräche unter Freunden
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Motte und Rabe – Horti V5
Motte und Rabe – Horti V5 – Ein Gespräch unter Freunden #72
„Du Rabe.“ „Ja Motte?“
„Der Bernd hat ein neues Modellflugzeug.“ „Noch eins?“ „Ja!“
„Und welches bitteschön?“ „Einen Horti V5.“

„Woher weißt Du das Motte?“ „Das hat der Bernd mir erzählt. Der war gestern bei dem kalten Wind draußen und hat seinen Horti V5 zum ersten Mal geflogen.“ „Und kalte Finger bekommen!“ „Klar das auch, aber erst später und dann ist er hochzufrieden nach Hause.“ „Motte, wie bitte?“ „Ja, hochzufrieden Rabe. Zuerst hat er sein neues Modell ganz vorsichtig dem Wind übergeben.“ „Da hat sich der Wind bestimmt gefreut und am Ende Bruch.“ „Nein Rabe, es hat geklappt, ohne Bruch. Der Bernd hat mir alles genau erzählt:
`Ich hatte den Vogel genau nach Anleitung ausgewogen und die Ruderausschläge nach eigenem Gusto eingestellt. Vor dem ersten Handstart habe ich 4 Klicks auf Tiefe getrimmt, um ein Aufbäumen zu verhindern. Folgerichtig strebte der Vogel nach der ersten Freigabe gleichmässig dem Erdboden entgegen und lag nach ca. 15 Metern im Gras. Danach habe ich die Tief(Angst)klicks wieder zurückgenommen. Auf der Querruderfunktion war keine Trimmkorrektur notwendig.

Der nächste Versuch endete mit einem langgestreckten Gleitflug trotz lebhaften Gegenwinds nach ca. 30 Metern. Der Vogel reagierte handzahm auf die Steuereingaben.
Ich ließ noch ein paar Handstarts folgen, die alle das gleiche Resultat zeigten. Zum Flitschen oder einem Hochstartversuch kam es nicht, da der Wind noch auffrischte und noch bockiger wurde. Ausserdem hatte ich eiskalte Finger und bin dann hochzufrieden nach Hause gefahren.
Ich glaube, der Bauaufwand hat sich gelohnt, das Modell zeigt bisher keine Allüren und verspricht viel künftigen Flugspass. Ich mache mich jetzt daran, das Mittelstück mit Elektroantrieb zu bauen, um den Vogel universeller einsetzen zu können.`
Hört sich gut an Rabe, oder?“ „Hoffentlich sehen wir den Vogel bald im wirklichen Leben, wenn es nicht mehr so eisig windig ist. Kalte Finger will ich nämlich nicht bekommen.“
„Rabe, apropos kalte Finger. Mein Vater und ich planen den Urlaub.“ „Und wo geht es hin Herr Weltenbummler?“ „Nach bella Italia.“ „Ach ja, Dein Vater ist ja voll auf dem 80`er Italo Tripp. Ich erinnere mich.“
„Da ist es nicht so kalt wie bei uns. Hier schau, wir fliegen einfach mal mit Pinocchio über den Stiefel bis ganz in den Süden.“
Motte und Rabe – Modellflugfreude unter Freunden im Wonnemonat
Motte und Rabe -Modellflugfreude unter Freunden im Wonnemonat Mai – ein Gespräch unter Freunden #24
„Du Rabe, mein Vater sagt, wir haben jetzt den Wonnemonat Mai. Was heißt das?“ „Motte, hör mir auf mit Mai. Stell Dir mal vor, am Sonntag bin ich ganz früh aufgestanden und habe mich aus dem Haus in unser Wäldchen geschlichen. Es war ja nicht nur Sonntag, sondern Muttertag. Da habe ich für meine Mutter ein kleinen Strauß Maiglöckchen gepflückt und auf den Frühstücktisch gestellt.“

„Ja und Rabe. Da hat sich Deine Mutter sicherlich gefreut, oder?“ „Das hat sie, sogar sehr und gerochen hat sie auch gleich den tollen Duft.“ „Dann bist Du doch bestimmt heute gut gelaunt.“
„Wäre ich Motte, wenn nicht auch mein Onkel Wilhelm zum Frühstück erschienen wäre.“ „Wieso?“ „Der hat gleich seinen Zinken über mein Muttertagsgeschenk gehalten, geschnüffelt, mit seinen Fingern an den Blättern herumgefummelt und gesagt: Sind die echt? Wie die duften, herrlich. Die habe ich früher auch immer mal meiner Mutter geschenkt. Und dann ging es los Motte.“ „Was ging los Rabe?“
„Der hat mir gleich einen langen Vortrag darüber gehalten, dass Maiglöckchen giftig sind und man sich immer gut die Hande waschen muss, wenn man sie angefasst hat.“
„Ja und Rabe? Lass ihn doch reden. Der kann wohl nur miese Stimmung machen und hat es schwer, wenn andere Freude schenken und erleben. Deine Mutter sollte doch keinen Salat aus den Maiglöcken machen oder?“

„Und bei seinem Vortrag hat mein Onkel wieder eine dicke Zigarre geraucht und mir den Qualm über den Tisch ins Gesicht geblasen – ekelhaft.“ „Ja Rabe und giftig ist der Qualm auch, so wie die Schnäpschen, die sich Dein Onkel immer, auch mal am Kiosk gönnt.“
„Motte, was hast Du denn an Muttertag gemacht?“
„Ich war mit meinem Vater bei den Montagsfliegern.
Das war ein schöner Nachmittag, es waren wieder viele da, mein Vater war ganz begeistert.
Hier ein paar Bilder. Schau, wie die den ganzen Nachmittag bei schönstem Maiwetter Freude hatten.“
„Ja Motte, das meint Dein Vater bestimmt mit Wonnemonat Mai.“ „Wann ist eigentlich Vatertag Rabe?“