Trete ein und lausche zwei Beoachtern des Alltags.
Motte und Rabe! In ihrer eigenen, humorvollen Magazin-Reihe nehmen uns die beiden jungen Freunde mit in ihre Welt voller Neugier, Schabernack und kluger Gedanken.
Ob auf dem Heimweg von der Schule, beim Fachsimpeln über die neuesten Errungenschaften der Modellflieger oder bei Entdeckungen in der heimischen Garage.

Motte und Rabe haben zu allem etwas zu sagen und damit sind sie ja wohl nicht alleine. Während Motte die Dinge gerne mit einer gewissen Ernsthaftigkeit und strukturiertem Optimismus anpackt, kontert Rabe wunderbar lässig und pragmatisch.
Ihre unterhaltsamen, pointierten Gespräche schlagen dabei immer wieder eine Brücke zum aktuellen Zeitgeschehen und den kleinen wie großen Fragen des Lebens. Mit viel Witz, Charme und einer erfrischenden Prise jugendlicher Logik bringen uns die beiden nicht nur zum Schmunzeln, sondern regen auch zum Nachdenken an. Ein humorvoller Blick auf die Welt, der zeigt, was echte Freundschaft ausmacht – direkt hier im Magazin von Der Sternfahrer.
Neueste Gespräche
Motte und Rabe – Es gibt in diesem Jahr eine DMFV Jugendfreizeit
Motte und Rabe – Es gibt in diesem Jahr 2022 eine DMFV Jugendfreizeit – ein Gespräch unter Freunden #27
„Du Rabe, ich habe Neues.“ „Und was mein kleiner Freund?“
„Ich habe wieder in den Heuballen gelegen und die Montagsflieger belauscht.“
„Das macht man nicht Motte, würde jetzt meine Mutter sagen und sie wäre von Deinem schlechten Benehmen sehr enttäuscht.“ „Ich tue es auch nicht wieder Rabe, ganz bestimmt nicht.“

„Motte, aber Du solltest mir schon sagen, was Du da gehört hast. Du weißt, wir sind Freunde, oder? Mach nicht so ein Geheimnis daraus, spuck aus.“ „Klar, aber verrate mich nicht bei Deiner Mutter.“ „Bestimmt nicht Motte, die würde doch sonst noch denken, das mit dem Belauschen hättest Du von mir gelernt.“ „Auf keinen Fall Rabe.“ „Also, was gibt es Motte?“
„Die haben sich darüber unterhalten, dass es in diesem Jahr wieder eine Jugendfreizeit gibt.“ „Motte, Jugenfreizeit finde ich toll. Mit Modellfliegern?“ „Ja Rabe, in den Sommerferien auf dem höchsten Berg in Hessen, auf der Wasserkuppe, der Wiege des Segel- und Modellflugs. Da wohnen die für ein paar Tage ohne Eltern in einer Jugendherberge und haben ihre Modellflugzeuge dabei. Da ist es schön und da gibt es das Deutsche Segelflugmuseum.“
„Ach, das klingt ja interessant. Sind da auf der Wasserkuppe auch Mädchen bei Motte?“ „Wieso? Davon war nicht die Rede Rabe.“ „Egal, und wer macht die Jugendfreizeit?“ „Die haben gesagt, der DMFV.“ „Wir sollten uns auf alle Fälle schlau machen und mitmachen.“ „Rabe, Du bist doch schlau und hast ein Smartphone. Da kannst Du doch mal nachsehen oder beim DMFV anrufen, damit wir das hinbekommen.“ „Das machen wir.“
„Der große Junge, der Tim, war auch schon bei der DMFV Jugendfreizeit auf der Wasserkuppe, in den Sommerferien 2019 war das. Da war der ungefähr so alt wie wir heute und hatte einen Namenlosen dabei. Jetzt ist Tim Montagsflieger und bestimmt ist er in diesem Jahr wieder dabei, bei der DMFV Jugendfreizeit auf der Wasserkuppe.
Der Tim hat den anderen Fotos und seinen Artikel über die Freizeit im vergangenen Jahr gezeigt, hier:

Auf jeden Fall hat er schon einen neuen Segler, einen ohne Motor und ich sag Dir, der ist verdammt groß. Valenta Dogan heißt der. Zwei Meter neunzig Spannweite, ein F3B-Modell sagen die Experten.“ „Vielleicht etwas zu groß für Deinen neuen Freund, Motte?“ „Nein Rabe, der hat den mit dem anderen Montagsflieger, dem Bernd, der mit dem Werkzeug am Gürtel schon ausprobiert.“ „Ach, und gleich alles kaputt gemacht, oder?“ „Nein, wo denkst Du hin? Die beiden sind doch ein eingespieltes Team, so wie wir. Die können sich aufeinander verlassen. Das sind Freunde, wie wir.“
„Und wofür braucht Dein Tim so ein großes Modell?“ „Na eben zum Fliegen Rabe. Die wollen den mit einem Seil hochziehen.“ „Den Tim?“ „Nein Rabe, den Segler. Aber erst müssen die den noch einfliegen. Der Bernd hat den erst einmal nur aus der Hand geworfen. Das sah schon verdammt gut aus. Und am Hang wollen die den auch mal fliegen, den Segler, vielleicht auch auf der Wasserkuppe bei der Jugendfreizeit, Rabe.“ „Ja, ja Motte und gelegentlich geht Dein neuer Freund mal an seiner Schule vorbei, schaut durch das Fenster in die Klasse, schnüffelt den Geruch Mathe, Deutsch und Tafelkreide, sieht und hört was seine Klassenkameraden gerade so lernen, der Tim.“ „Machst Du so etwas Rabe?“ „Ich doch nicht Motte.“
„Hier Rabe, ich zeige Dir, wie die beiden den Segler eingestellt und kurz in die Luft gebracht haben.
Ach, bevor ich es vergesse Rabe, ich soll Dir einen Gruß von dem Montagsflieger Jan ausrichten. Der hat mich beim Lauschen erwischt. Den anderen wird er nichts davon sagen.“ „Motte, das ist doch der mit dem Handy für Luftaufnahmen. Dann kennt der Dich jetzt auch.“
Aus dem Archiv
Motte und Rabe – die machen jetzt Luftaufnahmen mit meinem Smartphone
Motte und Rabe – die machen jetzt Luftaufnahmen mit meinem Smartphone – ein Gespräch unter Freunden #26
„Du Motte, das war eine tolle Idee von Dir und alles hat ganz gut geklappt mit meinem Smartphone. Die Montagsflieger haben mir auf die Schulter geklopft und sich bedankt.“
„Das ist ja toll. Hast Du denen auch von mir erzählt? Du hast jetzt mit Deinem Handy bei den Montagsfliegern mitgemacht und bei denen sicherlich einen Stein im Brett. Bist Du jetzt auch Montagsflieger Rabe?“

„Ich glaube, noch nicht ganz. Nur weil ich denen mein Handy geliehen habe und die damit Luftaufnahmen von ihren Flugwiesen gemacht haben? Ich hatte schon etwas Angst, dass es vom Himmel fällt, wenn der Flieger mal eine steile Kurve fliegt oder gar einen Looping.“ „Ach, ich glaube Rabe, da musst Du Dir keine Sorgen machen. Die wissen schon was sie tun, unsere Freunde.“ „Ja Motte, die Montagsflieger.“
„Die sagten nur, dass sie das Handy beim nächsten Mal nicht hochkant, sondern der Länge nach in das Modellflugzeug legen.“ „Warum Rabe?“ „Habe ich auch nicht so richtig verstanden, aber die meinten, dann können sie die Bilder besser verarbeiten.“
„Komm Rabe, zeige mir die Bilder noch einmal. Das muss ich unbedingt meinem Vater erzählen. Der wird sich über das Storchennest wundern.“
„Ja Motte, und meine Mutter und ihre Freundin Brigitte werden ganz entzückt sein und kichernd vom Klapperstorch erzählen.
Und mein Onkel Wilhelm reist wieder in die Vergangenheit, erzählt uns von früher, dass es da viel mehr Störche gab und ohnehin alles besser war.“
Modell: Volantex – Phoenix V2
Motte und Rabe – Jetzt ist es vorbei
Rabe – Jetzt ist es vorbei – ein Gespräch unter Freunden #47
„Du Rabe.“ „Ja bitte.“ „Rabe, jetzt ist es vorbei.“
„Womit Motte, mit unserer Freundschaft?“
„Nein, wo denkst Du hin Rabe!“ „Was denn? Mit dem Modellflug?“ „Nein. Schon gar nicht!“ „Aber was denn? Hast Du jetzt auch ein Smartphone?“ „Nein. Brauche ich nicht.“
„Mach es nicht so spannend, ich habe heute nicht so viel Zeit.“

„Jetzt ist es vorbei mit der Brecherei.“ „Welcher Brecherei? Bist Du krank gewesen?“
„Nein Rabe. Mit der Propellerbrecherei.“ „Welche?“ „Na, die an der Maule, der großen Schleppmaschine von Montagsflieger Ralf. Der Ralf hat jetzt einen Propeller mit drei Blättern an seiner Schleppmaschine. Jedes einzelne Blatt kann man verstellen und austauschen. Und dann hat er am Fahrwerk noch Federn angebaut. Die Maschine hat jetzt mehr Freiraum zwischen Propellerspitze und Boden, wenn sie landet und aufsetzt. Die sackt beim Landen jetzt nicht mehr so durch wie bisher. Wenn der Pilot Pech hatte, schlug der Propeller mit der Spitze auf den Boden und dann: Propellerbruch.
Das ist jetzt vorbei Rabe.
Hier schau Dir den ersten Testflug mit dem neuen Dreiblattprop an.“