Magazin Gespräche unter Freunden

Trete ein und lausche zwei Beoachtern des Alltags.

Motte und Rabe! In ihrer eigenen, humorvollen Magazin-Reihe nehmen uns die beiden jungen Freunde mit in ihre Welt voller Neugier, Schabernack und kluger Gedanken.

Ob auf dem Heimweg von der Schule, beim Fachsimpeln über die neuesten Errungenschaften der Modellflieger oder bei Entdeckungen in der heimischen Garage.

Motte und Rabe haben zu allem etwas zu sagen und damit sind sie ja wohl nicht alleine. Während Motte die Dinge gerne mit einer gewissen Ernsthaftigkeit und strukturiertem Optimismus anpackt, kontert Rabe wunderbar lässig und pragmatisch.

Ihre unterhaltsamen, pointierten Gespräche schlagen dabei immer wieder eine Brücke zum aktuellen Zeitgeschehen und den kleinen wie großen Fragen des Lebens. Mit viel Witz, Charme und einer erfrischenden Prise jugendlicher Logik bringen uns die beiden nicht nur zum Schmunzeln, sondern regen auch zum Nachdenken an. Ein humorvoller Blick auf die Welt, der zeigt, was echte Freundschaft ausmacht – direkt hier im Magazin von Der Sternfahrer.

Neueste Gespräche

Motte und Rabe – die Verrückten sind wieder mitten uns

Motte, die Verrückten sind wieder mitten uns – ein Gespräch unter Freunden

„Du Motte, ich mußte heute für meine Mutter in den Supermarkt und einkaufen.“ „Gummibärchen, Rabe?“ „Nein Motte, meine Mutter hatte mir eine lange Liste mit Zutaten für einen Kuchen mitgegeben. Den woltte sie heute backen, ihre Freundin Brigitte kommt wieder zum Kaffeeklatsch.“ „Ich wußte gar nicht, dass Deine Mutter backen kann. Kriegen wir von dem Kuchen etwas ab Rabe?“

Motte, ich fürchte, es wird keinen Kuchen geben, weder für meine Mutter, noch für ihre Freundin Brigitte, nicht für mich, ganz bestimmt auch nicht für Dich.“ „Aber warum denn Rabe?“

„Weil es im Supermarkt kein Mehl mehr gibt und stell Dir mal vor: Ein einzelnes Paket lag da noch, ganz unten im Regal, und als ich mir das gerade für meine Mutter nehmen wollte, schob mich so ein Typ an die Seite: Geh mal an die Seite Kleiner, das ist mein Paket.“ „Und Du Rabe?“

„Aber ich war doch zuerst hier und meine Mutter will damit einen Kuchen backen. Dann hat er mich nur noch weggeschoben, das letzte Paket Mehl gegriffen und in seinen Einkaufswagen gelegt. Da lagen schon fünf Pakete Mehl drin, das habe ich genau gesehen.“

Bildquelle: Lizenzfrei auf pixabay.com


„Der ist doch wohl von allen guten Geistern verlassen Rabe, wofür braucht der denn so viele Pakete Mehl?“ „Für den Weltuntergang. Der hamstert Motte, der denkt erst einmal nur, aber nur an sich. Der ist nicht der einzige beknackte Erwachsene. Ich glaube, die Verrückten sind mitten unter uns. Wir müssen auf uns beide aufpassen Motte. Gut dass wir Freunde sind.“

„Dann gehen wir eben zu den Montagsfliegern in das Wiesen-Café, die sind in Ordnung und die haben immer Kuchen, den leckeren von der Moni aus der Hofbäckerei. Rabe, Deine Mutter kann ja mit ihrer Freundin Brigitte dort ihren Kaffeeklatsch halten. Die Moni hat bestimmt noch genügend Mehl für ihre Kuchen im Wiesen-Café.“

Motte, wir gehen einfach mit meiner Mutter und Ihrer Freundin Brigitte Zum Botterblömche und schauen den Modellfliegern wieder zu. Du musst Dich dann aber benehmen Motte.“

„Klar, ich bin dabei. Sage Deiner Mutter nur: Mein Vater war da schon mal und meint, draußen haben die nur Kännchen, aber vom Feinsten, so wie Monis Kuchen.“


Aus dem Archiv

Motte und Rabe – Buschtrottel Ballett

Motte und Rabe – Buschtrottel Ballett – ein Gespräch unter Freunden

„Du Rabe, jetzt sitzen wir wieder unter dem Schirm. Das ist der Klimawandel, sagt mein Vater.“ „Motte, mein Onkel Wilhelm meint, das ist doch alles Quatsch. Früher hieß es immer: Der April, der April, der macht was er will.“ „Rabe, die Erwachsenen machen doch auch was sie wollen, oder? Der April ist so wie die Erwachsenen.“

Motte, leg Dich besser nicht mit den Erwachsenen an.“ „Weißt Du etwas Neues Rabe?“ „Ja, gestern war ich mit dem Fahrrad bei unseren Freunden vorbei gefahren, den Modellfliegern.“ „Aber es hat doch geregnet, so wie heute? Bist Du mit unserem Schirm Fahrrad gefahren, nur mit einer Hand am Lenker?“ „Seh ich so aus?“ „Nein, eigentlich nicht.“


„Sag mal Motte, kann es sein, dass die etwas verrückt sind.“ „Wieso?“ „Der Große mit dem Werkzeugkasten am Gürtel sprach vom Ballett. Meine Mutter und ihre Freundin Brigitte schwärmen auch fürs Ballett.“ „Rabe, ich denke die schwärmen für meinen Vater?“

„Ja Motte, und fürs Ballett. Brigitte hat mir mal Bilder in einer Zeitschrift gezeigt. Das sah ganz anders aus als bei den Modellfliegern. Was das auf der Wiese mit Ballett zu tuen hat, habe ich nicht verstanden. Die sind nur mit ihren Trotteln geflogen und tanzen habe ich keinen gesehen.“ „Wieso denn dann Ballett?“ „Hier schau und höre selbst, ich habe ein paar Aufnahmen gemacht.“

Rabe, hatte das Wiesen-Café bei dem Wetter auch auf?“ „Nein leider nicht.“ „Schade, Du hättest mir ja sonst auch ein Stückchen Kuchen mitgebracht. Hier nimm. Ich habe noch ein paar Gummibärchen von Ostern dabei.“

Motte, die haben die Flugzeuge selbst gebaut. Jemand in Köln hat die konstruiert, Thomas heißt der, Buchwald. Und den Bauplan dafür gibt es sogar kostenlos bei der Zeitschrift FlugModell.“

Rabe, meinst Du, wir sollen uns auch solche Flieger bauen?“ „Klar Motte, Ballettunterricht mache ich aber nicht mit.“

alle Videos mit unseren Buschtrottel Modellen in der youtube playlist box oben rechts


Motte und Rabe – Ein T-Rex bei unseren Freunden

Motte und Rabe -Ein T-Rex bei unseren Freunden – ein Gespräch unter Freunden #41

„Du Rabe?“ „Was gibt es Motte?“

Rabe, ich habe am Sonntag einen T-Rex gesehen.“

„Ja und ich einen Wal in meiner Badewanne. Verwechselst Du wieder Traum und Wirklichkeit Motte?“

„Nein, ich habe wirklich einen gesehen.“


„Und wie heißt der? Scotty? So heißt das größte und schwerste bekannte Exemplar, das in Kanada gefunden wurde.1) Ich kenn mich da aus.“ „Wo kennst Du Dich aus Rabe? In Kanada?“ „Nein. Mit Dinosauriern. Ich habe zwar keinen, aber ich finde die interessant.“

Bildquelle Wikimedia2)

„Die sind doch ausgestorben.“

„Ja Motte, genau. Und Du willst mir erzählen, Du hättest am Sonntag einen T-Rex gesehen?“

„Ja, habe ich, wenn ich es doch sage.“ „Wo denn, im Museum?“

„Nein Rabe, auf der Wiese bei unseren Freunden.“ „Ja und die haben den dann auch noch mit Gummibärchen und Kuchen aus dem Wiesen-Café Zum Botterblömche gefüttert, anschließend die Zähne geputzt, an die Leine genommen und gestreichelt. Spinnst Du?“ „Rabe, das war kein Dinosaurier, kein Tyrannosaurus Rex.“ „Was war es denn? Ein Plüschtierchen?“

„Nein, ein Hubschrauber, ein Scale-Heli hat mir der Jan erzählt.

Das ist ein T-Rex 600 ESP, 1,2m Rotor, 6 Zellen Lipo und der Rumpf von Funkey.

Hier schau nur.“


1) https://de.wikipedia.org/wiki/Tyrannosaurus

2) FunkMonk – Wikimedia – CC BY-SA 4.0 – https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Tyrannosaurus