Trete ein und lausche zwei Beoachtern des Alltags.
Motte und Rabe! In ihrer eigenen, humorvollen Magazin-Reihe nehmen uns die beiden jungen Freunde mit in ihre Welt voller Neugier, Schabernack und kluger Gedanken.
Ob auf dem Heimweg von der Schule, beim Fachsimpeln über die neuesten Errungenschaften der Modellflieger oder bei Entdeckungen in der heimischen Garage.

Motte und Rabe haben zu allem etwas zu sagen und damit sind sie ja wohl nicht alleine. Während Motte die Dinge gerne mit einer gewissen Ernsthaftigkeit und strukturiertem Optimismus anpackt, kontert Rabe wunderbar lässig und pragmatisch.
Ihre unterhaltsamen, pointierten Gespräche schlagen dabei immer wieder eine Brücke zum aktuellen Zeitgeschehen und den kleinen wie großen Fragen des Lebens. Mit viel Witz, Charme und einer erfrischenden Prise jugendlicher Logik bringen uns die beiden nicht nur zum Schmunzeln, sondern regen auch zum Nachdenken an. Ein humorvoller Blick auf die Welt, der zeigt, was echte Freundschaft ausmacht – direkt hier im Magazin von Der Sternfahrer.
Neueste Gespräche
Motte und Rabe – Die Pilatus PC-6 Porter
Motte und Rabe – Die Pilatus PC-6 Porter – ein Gespräch unter Freunden #54
„Du Rabe?“ „Ja Motte?“ „Ist das heute nicht wieder ein fürchterliches Wetter für uns?“ „Ja Motte, es wird wohl den ganzen Tag regnen.“
„Die Bauern , die Garten- und Naturfreunde freuen sich darüber, sagt mein Vater. Der Boden ist so hart wie Stein und hat mal ordentlich Regen nötig.“ „Den haben wir ja heute.“ „Und was machen wir jetzt, außer unter Deinem Regenschirm sitzen und dummes Zeug erzählen.“ „Ich weiß auch nicht Motte.“

„Gestern war es noch so schön, da schien die Sonne und es war nicht mehr ganz so heiß wie im August.“ „Die Sonne kommt schon wieder Motte. Wir müssen nur etwas Geduld haben.“
„Ja aber was machen wir jetzt Rabe?“ „Mein Onkel Wilhelm würde Dir jetzt sagen, ein paar Rechenaufgaben gefälligst?“ „ Rabe, wie bist Du denn heute drauf? Macht das der Regen?“ „Hast Du eine Idee Motte?“
„Mmm… Rabe. Wir holen uns die Sonne einfach wieder.
Gestern war sie ja noch da, als ich die Pilatus Porter auf der Hardt gesehen habe. Dass die von dem Acker startete, hat mich gewundert.
Die Landung lief auch ganz gut. Ganz, ganz zum Schluss hat sie noch leicht ihren Hintern hochgehoben, als wollte sie damit etwas sagen. Hier schau.“
Aus dem Archiv
Motte und sein neuer Defender D90
Aus der Reihe Gespräche unter Freunden
„Hallo Rabe, frohes neues Jahr.“ – „Frohes Neues Motte.“ „Rabe, bist du gut ins neue Jahr gestartet? Mein Vater und ich sind entspannt ins neue Jahr gerutscht. Und du? Erzähl! Deine Mutter und ihre Freundin Brigitte haben doch bestimmt wieder eine grandiose Silvesterparty geschmissen.
Hat dein Onkel Wilhelm sie diesmal wieder mit seinen alten Schallplatten verzaubert? Ich wette, er hat ein buntes Programm aufgelegt, seine Lichtorgel auf den Boden gestellt und die Discokugel drehen lassen. Abwechselnd hat er Rumba, Cha-Cha-Cha, Samba, Disco-Fox und Twist mit den ausgelassenen Damen getanzt und sich dabei wie der Tiger aus der Siedlung gefühlt!“
„Ja, Motte, genau so war es! Und um Mitternacht ging’s dann raus auf die Straße. Da wurde es richtig wild – Böller, Raketen, Frösche, Heuler, Pfeifer, alles ganz nach alter Tradition. ‚Prosit Neujahr!‘ haben meine Mutter und Brigitte den Nachbarn zugekreischt. ‚Alles Gute!‘“
„Rabe, bei uns war es etwas ruhiger. Mein Vater gibt für Böller und Raketen keinen Cent aus. Wir haben uns nur aus der Ferne die Raketen der anderen am Himmel angesehen.“
„Tja, Motte, dann können wir uns ja jetzt wieder den wirklich wichtigen Dingen im Leben widmen!“ „Es gibt Neuigkeiten aus der Garage, Rabe!“ „Was denn, Motte?“
„Mein Vater sagt, das Wetter ist zurzeit überhaupt nicht geeignet fürs Modellfliegen. Also hat er mir einen neuen Crawler geschenkt – 1 zu 10 mit Brushlessmotor, ein Baukasten! Ein großartiges Fahrwerk mit Allradantrieb und die Karosserie eines Land Rovers. Ein Defender D90, ein echter Klassiker. Mit dem fahre ich im Frühjahr nach Afrika, in die Serengeti! Er wird übrigens in Georg’s Garage – Spirit of Wolperath – aufgebaut und wie ein Zebra lackiert. Ganz so, wie der Professor Grzimek damals seine DO 27, die D-ENTE, gestaltet hat. Herbert hat übrigens ein Modell von genau diesem Flugzeug, das er Auf der Hardt fliegt.“
„Wow, Motte! Darf ich den Crawler mal sehen?“
„Klar, Rabe! Hier sind ein paar Bilder. Der D90 ist noch nicht ganz fertig, aber ich kann mir schon gut vorstellen, wie er aussehen wird, wenn er in ein paar Tagen komplett ist.“
Ein Beitrag aus der Reihe Gespräche unter Freunden
Motte und Rabe – Das Heiligtum Graupner Katalog 1972
Motte und Rabe – Das Heiligtum Graupner Katalog 1972 – Ein Gespräch unter Freunden #74
„Du Rabe.“ „Ja Motte.“
„Was hast Du denn so am Wochenende gemacht?“ „Nicht viel.“
„Aber was denn. Irgendetwas musst Du doch gemacht haben Rabe.“
„Ich habe auf dem Bett gelegen.“ „Den ganzen Tag?“ „Ja, fast.“ „Und was hast Du da gemacht?“

„Ich habe mich mit dem Heiligtum beschäftigt.“ „Mit welchem Heiligtum?“ Das von meinem Onkel Wilhelm.“ „Hat Dein Onkel das von dem Herrn Pfarrer aus der Kirche?“
„Nein Motte, das hat der von Graupner. Zumindest steht das auf dem Heiligtum. Das ist über 50 Jahre alt. Ich habe mir das von vorne bis hinten, von oben nach unten, von hinten nach vorne, von unten nach oben, auf allen, von, hinter und zwischen allen Seiten angesehen. Toll. Und immer wenn ich hinten war, habe ich wieder vorne angefangen.“ „Den ganzen Tag?“ „Ja, bis ich dann eingeschlafen bin Motte.“ „Hast Du denn gut schlafen können?“
„Wunderbar sogar, ich habe von all den Flugzeugen geträumt, die ich in dem Graupner Katalog gesehen habe.“ „Modellflugzeuge? Die alten, die aus vergangenen Zeit?“
„Ja Motte. Hier halte mal den Schirm. Ich habe das Heiligtum dabei. Wir müssen vorsichtig damit sein, da darf kein Regentropfen drauf fallen.
Hier schau Motte, wir blättern mal durch. Ich habe große Pläne für dieses Jahr.“
„Rabe, guck mal. Der Uhu.“ „Und der Amigo.“ „Und der Dandy.“ „Da, der Cirrus.“ „Die ASK14.“ „Da ist ja der Kadett vom Bernd.“ „Und der Topsy.“ „Das Taxi.“ „Und die ganzen Schiffe.“ „Komm, wir schauen noch mal von vorne.“






