Wo Regelspur und Schmalspur sich begegnen

Während im 3D-Design-Studio von Irgendwo der Wasserturm weiter Form annimmt – jener Turm, der dem historischen Bau in Hennef-Heisterschoß nachempfunden ist, einem alten Wächter aus verputzten Backsteinen, der heute eine Wohnung trägt und doch seine Vergangenheit nicht verleugnet –, während dort oben an digitalen Zylindern, Fenstern und Mauerringen gefeilt wird, geht draußen, tief unten auf der Anlagenplatte, die Arbeit der Gleisbauer unbeeindruckt weiter.

Die H0-Regelstrecke wächst Meter um Meter, kühl und bestimmt, als hätte sie eine Ahnung davon, welchen Dienst sie eines Tages leisten wird. Hier, an dem Punkt, an dem sie in das zweischienige System von H0 und H0e übergeht, wird der Charakter der Bahn spürbar. Die Schwellen liegen fest, exakt gesetzt, jede von ihnen ein kleiner Taktgeber im Rhythmus des Gleisbaus. Und darüber ruhen nun die drei eisernen Schienenstränge – zwei breit, einer schmal, eng geführt, wie drei Stimmen, die gelernt haben, gemeinsam zu klingen.

Das Schotterbett ist frisch eingeschlagen, seine Körner glitzern noch ein wenig im Licht der durch das Fenster hineinschauenden Novembersonne, als würden sie den Moment feiern, in dem sie aus einem formlosen Haufen zu einer kleinen Landschaft wurden.

Die Schienen sitzen fest darin, sicher, so wie es sich für eine Strecke gehört, die Züge tragen soll – große, kleine, schwere, leise. Und während dessen suchen Gräser und Unkraut ihren Platz und machen sich breit, vorsichtig zuerst, dann mutiger, als wüssten sie genau, dass jede Bahnlinie erst durch ihr Grün wirklich zu leben beginnt.

All dies führt zu einem Ende, das zugleich ein Anfang ist: zum Prellbock am Rand von Irgendwo. Ein stiller Riese aus Filament, der die Welt begrenzt, aber nicht die Fantasie. Von hier aus könnte alles weitergehen – irgendwann, später, vielleicht. Doch vorerst steht er da, am Ende der Schienen, als wolle er sagen: „Bis hierher. Und dann sehen wir weiter.“

So wächst Irgendwo weiter, an vielen Orten zugleich – oben im digitalen Turm, unten im knirschenden Schotter. Und alles beginnt langsam zusammenzufinden.

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Weihe 50 – Post aus der Schweiz

Modellfluggruppe Münchenbuchsee begeistert vom Projekt Weihe 50 – Manchmal entstehen Freundschaften genau dort, wo gemeinsame Leidenschaft auf offene Herzen trifft. So auch in diesem Fall. Vor wenigen Tagen erhielten wir wieder Post aus der Schweiz – genauer gesagt von Res Dauwalder von der Modellfluggruppe Münchenbuchsee. Res ist nicht nur aktives Vereinsmitglied, sondern auch Autor in der bekannten Fachzeitschrift FMT, was die Freude über seine Nachricht umso größer macht.

Bereits das Titelblatt der zugesandten Vereinsnews weckt Neugier: „50 Jahre Modellfluggruppe Münchenbuchsee“. Und beim Durchblättern wird schnell klar, dass hier ein Verein lebt, der Begeisterung für den Modellflug nicht nur pflegt, sondern aktiv vorlebt. Man spürt Engagement, Herzlichkeit und eine moderne, zukunftsorientierte Ausrichtung – ein Umfeld, in dem sich ganz offensichtlich auch Frauen wohlfühlen.

Wir sind froh – ja, vielleicht sogar ein bisschen stolz – auf diesen freundschaftlichen Kontakt zu unseren Schweizer Modellflugkollegen.

Die Weihe 50 reist ins Berner Oberlandwie alles begann

Das Projekt fand schnell Anklang bei den Schweizer Modellfliegern. Es folgte ein erster Austausch, aus dem sich bald eine lebendige und herzliche Modellfliegerfreundschaft entwickelte – grenzüberschreitend, unkompliziert und getragen von derselben Faszination für historische, eher kleine Segelflugmodelle.

Schweizer Präzision trifft rheinische Begeisterung – Die Weihe 50 gefiel den Kollegen aus Münchenbuchsee so sehr, dass man dort beschloss: „Das wäre auch etwas für uns!“ Und wie man es aus der Schweiz kennt, ging man das Vorhaben mit beeindruckender Präzision an – fast schon wie ein feingetaktetes Uhrwerk. Wir unterstützten, wo wir konnten: mit der 3D-Konstruktion des Rumpfes, den STL-Dateien, unseren Bauerfahrungen, und der geteilten Begeisterung über die hervorragenden Flugeigenschaften der gebauten Modelle – sowohl mit als auch ohne Querruder. In Münchenbuchsee wird aktuell fleißig gebaut, und auch wenn die Schweizer Weihe 50 noch nicht abgehoben hat, sind wir sicher und freuen uns darauf: Im neuen Jahr 2026 wird sie ihre ersten Runden vor beeindruckender Kulisse im Kanton Bern drehen.

Auszug Vereinsnews www.mgmu.ch

All dies hat Res Dauwalder ausführlich in seinen „News aus Münchenbuchsee, Dezember 2025“ festgehalten – reich bebildert, informativ und mit einem klaren Versprechen: Er wird weiter berichten! Wir freuen uns sehr über diesen Austausch und sind gespannt, wie sich unser gemeinsames Projekt weiterentwickelt. Vielleicht kommt es 2026 ja zu einem Treffen – mit zwei Weihen 50 am Himmel, rheinländisch und eidgenössisch vereint.

Informationen über die

Modellfluggruppe Münchenbuchsee

finden sich auf ihrer Website

https://www.mgmu.ch/


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Magie in der Halle – Hallenfliegen am Münchenbuchsee

Im November 2025 fand bei der Modellfluggruppe Münchenbuchsee wieder eines der Highlights der Saison statt: das Hallenfliegen. In dem neuen Video spürt ihr den besonderen Zauber dieser Veranstaltung – wenn sanft beleuchtete Mini‑Jets, Segler und Elektro‑Flieger lautlos durch die Hallenluft gleiten, Knoten in der Luft ziehen und akrobatische Figuren zeigen.

Die Stimmung im Video ist elektrisierend: Piloten konzentriert am Steuer, Zuschauer begeistert am Rand und eine Atmosphäre voller Freude, Gemeinschaft und technischer Finesse. Besonders schön: Das Hallenfliegen erlaubt es, auch im Herbst/Winter dem Himmel nahe zu bleiben – ohne Wind, dafür mit purem Flugspaß.

Egal ob erfahrene Modellflieger oder Neugierige: Das Video vermittelt ein perfektes Bild von der Leidenschaft und dem Teamgeist der MG Münchenbuchsee. Lass dich mitnehmen auf einen gemütlichen, spannenden und faszinierenden Flugtag.

Jetzt reinschauen, mitfiebern und Lust aufs nächste Flug‑Event bekommen!