Rabe – Wozu sind Kriege da?

Rabe – Wozu sind Kriege da? Komm wir ziehen mit in den Frieden – Gespräch unter Freunden

Rabe, wozu sind Kriege da? Kannst Du mir das mal erklären?“ „Nein, Motte.“ „Wir müssen was tun. Wir können doch nicht einfach tatenlos zuschauen.“ „Hast Du eine Idee Motte?“

„Wir haben doch auch Träume Rabe, von Frieden, Freiheit und Gleichheit.“

„Ja Motte, von Frieden, Freiheit und Gleichheit, so wie alle Kinder, Menschen wie Udo Lindenberg. Motte, da machen wir mit, da ziehen wir mit und helfen zumindest, die Botschaft von Udo in die Welt zu tragen. Wozu sind Kriege da? und Komm wir ziehen in den Frieden


„Wir brauchen keine machtgeilen Idioten, Rabe. Kommt, wir ziehen in den Frieden, wir sind mehr als man glaubt. Lass sie ruhig sagen, dass wir Träumer sind. Am Ende werden wir gewinnen. Überall diese Kriege. Stell dir vor es ist Frieden und jeder, jeder geht hin.

Udo Lindenberg „Wozu sind Kriege da?“ Unplugged feat. Coole Elbstreicher und Juri Voutta

Sei dabei dabei wie Udo, die Kids on Stage, die Coolen Elbstreicher, Juri Voutta, Motte, Rabe und Die Montagsflieger!“1)


1) frei nach dem Liedtext „Wir ziehen in den Frieden“ von Udo Lindenberg


Gespräche unter Freunden

Rabe – die haben das Handtuch geworfen

Rabe – die haben das Handtuch geworfen – Gespräch unter Freunden

Ein Gespräch unter Freunden #10

„Du, Rabe. Ich habe meinen Vater belauscht, als der gestern telefonierte. Die zwei haben doch das Handtuch geworfen, hat der am Telefon gesagt.“

„Interessiert sich Dein Vater jetzt für Boxsport, mein Kleiner? Das wird meiner Mutter und ihrer Freundin Brigitte nicht gefallen, Motte!“ „Wie kommst Du denn darauf Rabe?“

„Sag mal Rabe, was meint mein Vater damit, wenn er sagt: Die zwei haben das Handtuch geworfen?“

„Motte, das ist eine Redewendung aus dem Boxsport. Dein Vater meint damit, dass die ausgestiegen sind, freiwillig aufgegeben, resigniert, kalte Füße bekommen haben.“ „Ja aber warum denn Rabe?“ Weil man das Handtuch wirft, wenn man nicht für den Spaß anderer seinen Kopf bis zum Umfallen hinhalten will. Eben wie im Boxring.“

„Aber das ist doch vernünftig Rabe, oder?“ „Das stimmt Kleiner, Du lernst schnell für Dein Alter, schneller als mancher Erwachsene.“ „Dann bin ich bald so schlau wie Du Rabe?“ „Das ist zu befürchten Motte.“




Rabe, ob das mit dem Wetter noch etwas wird?

Rabe, ob das mit dem Wetter noch etwas wird? Gummibärchen – wo und wie sie gemacht werden.

Ein Gespräch unter Freunden #9

„Du Rabe. Ob das mit dem Wetter noch etwas wird?“ Ich weiß nicht Motte. Es soll ja in den nächsten Tagen noch schlechter werden.“ „Das ist fürchterlich.“ „Da müssen wir durch, sagt doch Dein Vater, der Schlaumeier immer.“

„Aber Rabe, wir sollten nicht immer nur unter dem Schirm Deiner Mutter uns die Zeit vertreiben. Das ist langweilig.“ „Da gebe ich Dir Recht Motte. Viele Möglichkeiten haben wir tatsächlich nicht, unter dem Schirm neue Abenteuer zu erleben.“

„Und meine Ausbildung zum Testpiloten bei den Montagsfliegern wird unter dem Schirm auch nicht stattfinden, Rabe.“


„Du, Rabe? Ich habe noch einmal im Hof bei Monis Höfbäckerei durch das kleinste Fenster gespinkst. Die macht jetzt auch Mohnstreusel und Käsekuchen. An dem Mohnstreusel habe ich mir eine kleine Ecke abgebrochen, als ein Teller am offenen Fenster abgestellt war.

Ich musste mich etwas strecken, aber ich sage Dir eins: lecker, lecker, lecker! Ein Stückchen Käsekuchen stand weiter weg, da kam ich leider nicht dran. Den guten Duft habe ich noch in der Nase.

Der Mann von der Moni baut jetzt auch einen Jet. Der von dem anderen, der da in dem Holzschuppen liegt, der gefällt ihm wohl.“ „Und von welchem Jet ist jetzt die Rede Motte, wenn ich fragen darf?“ „Eine F-18 habe ich gehört. Ob ich die auch testen soll, wenn die mich bei den Montagsfliegern zum Testpiloten ausbilden?“

„Das wird wahrscheinlich noch eine Zeit dauern Motte. Hast Du eigentlich noch ein paar Gummibärchen?“ „Nein Rabe!“ „Dann müssen wir heute hungern. Kein Kuchen, keine Gummibärchen, nur Regen und Wind, kein Modellflug mit den Montagsfliegern.“

Rabe, mein Vater hat mir erzählt, wie man Gummibärchen auch selber machen kann. Was hälst Du davon?“ „Das hört sich gut an. Meine Mutter ist heute den ganzen Nachmittag bei ihrer Freundin Brigitte. Die will ihr mal ein Foto von Deinem Vater zeigen. Da haben die dann sicherlich viel zu bequatschen und wir haben unsere Ruhe.“

„Gummibärchen könnten wir also heute bei Dir machen?“ „Klar, wir müssen hinterher nur alle Spuren verwischen.“ „Wischen kannst Du ja Rabe, wenn ich daran denke, wie geschickt Du Dein Handy bedienst.“

„Komm Motte, wir gehen zu mir und versuchen das mit den Gummibärchen. Hast Du auch so einen Hunger?“