Motte und Rabe – Christi Himmelfahrt und Vatertag

Motte und Rabe – Christi Himmelfahrt und Vatertag – ein Gespräch unter Freunden #29

„Du Rabe, am Donnerstag ist Christi Himmelfahrt, sagt der Herr Pfarrer. Glaubst Du, dass der Jesus in den Himmel gefahren ist. Wie hat der das gemacht? Konnte der fliegen?“

Motte, das wird Dir der Pfarrer doch wohl besser erklären können als ich.“ „Ich werde ihn mal fragen und von den Modellfliegern erzählen.“


„Sag mal Motte, hattest Du nicht kürzlich gefragt, wann Vatertag ist?“ „Ja, habe ich und mein Vater hat mir gesagt, dass ist auch am Donnerstag.“ „Hast Du schon ein Geschenk oder eine andere Überraschung für Deinen Vater? Zieht der mit dem Bollerwagen und Bier durch die Gegend?“ „Nein, Rabe, bis jetzt noch nicht. Mir fällt nichts ein, womit ich ihm eine Freude machen könnte.“ „Ich hätte da was für Dich.“ „Ehrlich Rabe? Aber keinen Strauß Maiglöckchen, wie Du ihn Deiner Mutter zum Muttertag geschenkt hast.“ „Nein Motte, etwas besseres.“ „Was denn Rabe?“

„Ich habe gelesen, die machen im Wiesen-Café „Zum Botterblömche“ demnächst auch Livemusik. Boogie Woogie Time nennen die das.“

„Was ist das denn Rabe?“

„Ich zeige es Dir. Hier schau mal Motte bei youtube. Da fliegen die Tasten und Töne. Das wäre doch was für Deinen Vater, oder?“

Brendan Kavanagh „Boogie Woogie Queen Rocks The Public Piano“, Youtube-Video

„Ja, ich glaube schon, das würde ihm gefallen. Wenn fetzige Musik im Radio läuft, dreht der schon mal durch und voll auf; nicht nur im Auto, auch zu Hause in unserer Wohnung. Dann geht die Post ab und die Frau unter uns klopft im Takt mit ihrem Schrubber an die Decke und schreit: Ruhe. Mein Vater hört das aber nicht. Und dann gibt es Ärger.“

„Ich glaube Motte, am Vatertag geht es los mit der Boogie Woogie Time im Wiesen-Café. Die haben schon alles aufgebaut und bereits geprobt. Ich habe es gesehen und gehört. Das wäre doch was für Deinen Vater. Kostet keinen Eintrtitt. Mehr will ich aber noch nicht verraten.“

„Hört sich gut an Rabe.“ „Meiner Mutter und ihrer Freundin Brigitte habe ich davon erzählt. Die wollen dahin und meinen, da gibt es bestimmt auch – naja, das lassen wir besser. Mein Onkel Wilhelm sagte zu den beiden nur: Aha, die jungen Damen wollen zum Ball der einsamen Herzen, wie früher zu meiner wilden Zeit im Tanzkaffee Baccara.

Hier schau Motte, ich habe ein Foto gemacht von der Boogie Woogie Time Probe im Wiesen-Café Zum Botterblömche.“

Rabe, wehe das stimmt nicht. Der Herr Pfarrer hat gesagt, man darf nicht lügen – achtes Gebot in der Bibel.“

Motte und Rabe – die fliegen auch bei Freunden in Much

Rabe – die fliegen auch bei Freunden in Much – ein Gespräch unter Freunden #28

„Du Rabe, ich war gestern mit meinem Vater unterwegs. Wir haben eine schöne Radtour durch den Kreis gemacht.“ „Ach, die Herren mal ganz umweltbewußt unterwegs.“ „Wir sind recht weit gekommen, bis nach Much.“ „Wo ist das denn Motte?“ „Nicht weit von hier, im Bergischen.“ „Da geht es doch nur rauf und runter. War das nicht etwas zu anstrengend für Dich, Du mit Deinen kurzen Armen und Beinen?“


„Auf dem Rückweg ging es ja mehr bergab und wir hatten auch ordentlich Rückenwind.“ „Dann beiß mal kräftig in den Apfel, damit Du wieder zu Kräften kommst.“

Rabe, unterwegs haben wir Modellflieger gesehen.“ „Wie, da auch?“ “ Ja, die gibt es da auch. Etwas versteckt, aber wir haben sie gesehen.“ „Und?“ „Die fliegen da auch auf einer Wiese, wie die Montagsflieger. Und einen Trecker mit einer riesigen Maschine haben wir gesehen. Da war richtig was los. Der Boden ist ganz trocken. Das hat vielleicht gestaubt. Mein Vater meinte, es müßte mal regnen. Mairegen bringt uns Segen, sagte er noch, als er in der Ferne die Gewitterwolken sah.“

„Motte, haben die auch ein Café mit so leckerem Kuchen wie im Wiesen-Café Zum Botterblömche?“ „Nein, das gibt es da nicht.“ „Schade.“

„Aber nette Leute sind da und stell Dir vor, einen Storch haben wir auch gesehen.“ „Ja, ja unser Kleiner erzählt wieder Märchen.“ „Meinst Du, der Storch könnte ein verzauberter Kalif sein, so wie in dem Märchen Kalif Storch von Wilhelm Hauff?“ „Unbedingt Motte, oder vielleicht sogar ein verzauberter Modellflieger.“

„Hier schau selbst Rabe, ich zeige ihn Dir, den Kalif Storch.“

„Motte, das erzähle ich alles meiner Mutter und ihrer Freundin Brigitte. Dann werden die ganz aufgeregt sein und auch mal dorthin wollen.

Und wehe das stimmt nicht Motte.“


Motte und Rabe – Es gibt in diesem Jahr eine DMFV Jugendfreizeit

Motte und Rabe – Es gibt in diesem Jahr 2022 eine DMFV Jugendfreizeit – ein Gespräch unter Freunden #27

„Du Rabe, ich habe Neues.“ „Und was mein kleiner Freund?“

„Ich habe wieder in den Heuballen gelegen und die Montagsflieger belauscht.“

„Das macht man nicht Motte, würde jetzt meine Mutter sagen und sie wäre von Deinem schlechten Benehmen sehr enttäuscht.“ „Ich tue es auch nicht wieder Rabe, ganz bestimmt nicht.“


„Motte, aber Du solltest mir schon sagen, was Du da gehört hast. Du weißt, wir sind Freunde, oder? Mach nicht so ein Geheimnis daraus, spuck aus.“ „Klar, aber verrate mich nicht bei Deiner Mutter.“ „Bestimmt nicht Motte, die würde doch sonst noch denken, das mit dem Belauschen hättest Du von mir gelernt.“ „Auf keinen Fall Rabe.“ „Also, was gibt es Motte?“

„Die haben sich darüber unterhalten, dass es in diesem Jahr wieder eine Jugendfreizeit gibt.“ „Motte, Jugenfreizeit finde ich toll. Mit Modellfliegern?“ „Ja Rabe, in den Sommerferien auf dem höchsten Berg in Hessen, auf der Wasserkuppe, der Wiege des Segel- und Modellflugs. Da wohnen die für ein paar Tage ohne Eltern in einer Jugendherberge und haben ihre Modellflugzeuge dabei. Da ist es schön und da gibt es das Deutsche Segelflugmuseum.“

„Ach, das klingt ja interessant. Sind da auf der Wasserkuppe auch Mädchen bei Motte?“ „Wieso? Davon war nicht die Rede Rabe.“ „Egal, und wer macht die Jugendfreizeit?“ „Die haben gesagt, der DMFV.“ „Wir sollten uns auf alle Fälle schlau machen und mitmachen.“ „Rabe, Du bist doch schlau und hast ein Smartphone. Da kannst Du doch mal nachsehen oder beim DMFV anrufen, damit wir das hinbekommen.“ „Das machen wir.“

„Der große Junge, der Tim, war auch schon bei der DMFV Jugendfreizeit auf der Wasserkuppe, in den Sommerferien 2019 war das. Da war der ungefähr so alt wie wir heute und hatte einen Namenlosen dabei. Jetzt ist Tim Montagsflieger und bestimmt ist er in diesem Jahr wieder dabei, bei der DMFV Jugendfreizeit auf der Wasserkuppe.

Der Tim hat den anderen Fotos und seinen Artikel über die Freizeit im vergangenen Jahr gezeigt, hier:

Auf jeden Fall hat er schon einen neuen Segler, einen ohne Motor und ich sag Dir, der ist verdammt groß. Valenta Dogan heißt der. Zwei Meter neunzig Spannweite, ein F3B-Modell sagen die Experten.“ „Vielleicht etwas zu groß für Deinen neuen Freund, Motte?“ „Nein Rabe, der hat den mit dem anderen Montagsflieger, dem Bernd, der mit dem Werkzeug am Gürtel schon ausprobiert.“ „Ach, und gleich alles kaputt gemacht, oder?“ „Nein, wo denkst Du hin? Die beiden sind doch ein eingespieltes Team, so wie wir. Die können sich aufeinander verlassen. Das sind Freunde, wie wir.“

„Und wofür braucht Dein Tim so ein großes Modell?“ „Na eben zum Fliegen Rabe. Die wollen den mit einem Seil hochziehen.“ „Den Tim?“ „Nein Rabe, den Segler. Aber erst müssen die den noch einfliegen. Der Bernd hat den erst einmal nur aus der Hand geworfen. Das sah schon verdammt gut aus. Und am Hang wollen die den auch mal fliegen, den Segler, vielleicht auch auf der Wasserkuppe bei der Jugendfreizeit, Rabe.“ „Ja, ja Motte und gelegentlich geht Dein neuer Freund mal an seiner Schule vorbei, schaut durch das Fenster in die Klasse, schnüffelt den Geruch Mathe, Deutsch und Tafelkreide, sieht und hört was seine Klassenkameraden gerade so lernen, der Tim.“ „Machst Du so etwas Rabe?“ „Ich doch nicht Motte.“

„Hier Rabe, ich zeige Dir, wie die beiden den Segler eingestellt und kurz in die Luft gebracht haben.

Ach, bevor ich es vergesse Rabe, ich soll Dir einen Gruß von dem Montagsflieger Jan ausrichten. Der hat mich beim Lauschen erwischt. Den anderen wird er nichts davon sagen.“ „Motte, das ist doch der mit dem Handy für Luftaufnahmen. Dann kennt der Dich jetzt auch.“