Streamline 220 von D-Power – Drei Wermutstropfen

Streamline 220 von D-Power – Drei Wermutstropfen

Der Streamline 220 von D-Power wird als sportlicher Allrounder mit einer Spannweite von 220 cm als ARF+ angepriesen. Er hat einen hohen Vorfertigungsgrad und kommt mit dem von D-Power empfohlenen Zubehör auf einen Preis von über 500 Euro. Alles passt exakt, fast alles.

Bei dem hier gezeigten Modell ließ sich der empfohlene Regler nicht wie in der Bauanleitung beschrieben unter das Akkubrett schieben und dort platzieren.

Der Regler liegt hier weiter vorne, nur halb unter das Akkubrett geschoben. Das ist auch nicht weiter schlimm, weil das für die richtige Schwerpunkteinstellung mit einem leichteren Akku ausgeglichen werden konnte.

Die beiden Gewinde für die M3 Schrauben zur Flächenbefestigung sind im Rumpf mangelhaft geschnitten; die Schrauben haben leichtes, bei Gebrauch zunehmend mehr Spiel.

An der Innenseite des Rumpfes sind nachträglich zwei M3 Muttern eingeklebt. So haben die Flächenschrauben einen besseren Halt und sind spielfrei.

Die schwarze Folien auf den Tragflächen wirft schnell unansehnliche, großflächige Blasen.

Die schwarze Folie auf den Flächen ist gerade in diesen heißen Wochen ein wohl nicht zu behebendes Übel. Bügeln, Nadelstiche, bügeln, Nadelstiche bringen auf Dauer keine Lösung. Die Blasenbildung ist hartnäckig, der Aerodynamik wenig dienlich und nichts für Ästheten. Sie scheint auch das Problem bei anderen Streamline Modellen aus dem Hause D-Power zu sein; zumindest bei drei aus der Reihe Streamline 270 in unserem Kreis. In einem dieser Fälle wurde die Folie auf der Oberseite der Flächen des Streamline 270 mit V-Leitwerk entfernt und durch eine andere einfarbig ersetzt.

Trotz der Wermutstropfen:

Der Streamline 220 ist ein Allrounder mit einem schönen Flugbild.

Er ist transportfreundlich, schnell aufgebaut und macht Spaß.



Motte und Rabe – wer wird denn gleich in die Luft gehen?

Rabe – wer wird denn gleich in die Luft gehen? Ein Gespräch unter Freunden #51

„Du Rabe.“ „Ja Motte.“

„Kennst Du den Bruno Rabe?“ „Nein.“

„Den muss man aber kennen.“ „Ich nicht Motte.“

„Doch!“ „Warum?

„Der Bruno ist Flugpionier und lustig.“ „Ist das einer von Deinen Freunden, einer von den Montagsfliegern? Den Namen habe ich in dem Zusammenhang jedenfalls noch nicht gehört.“ „Rabe, der könnte da gut mitmachen.“ „Ach.“ „Der erlebt so viel und kann auch fliegen. Er versucht es zumindest. Es klappt nicht immer alles gleich so wie er sich das vorstellt.“

„Und was fliegt der Bruno so?“ „Drachen, Flugzeuge, Ballons.“ „Moment Motte, Drachen läßt man steigen, mit Flugzeugen fliegt man und mit einem Ballon fährt man.“ „Rabe, was Du alles weißt. Bestimmt hat Dir das Dein Onkel Wilhelm erklärt.“ „Nein, ich habe das gelesen.“

„Du kannst lesen Rabe? Das ist mir neu.“ „Werde nicht frech Kleiner.“ „Jetzt rege Dich mal nicht gleich so auf, wenn ich die Wahrheit sage.“ „Ich rege mich nicht auf!“ „Doch, tust Du. Ich höre es doch und sehe Deinen dicken, roten Hals. So wie bei dem Bruno, wenn etwas wieder nicht klappt. Der regt sich dann immer fürchterlich auf.“ „Ich… rege… mich… nicht auf!“

Rabe… Mein Freund Rabe, bleibe ruhig, sonst wirst Du gleich auch in die Luft gehen, so wie der Bruno. Vor allem die Landung wird Dir nicht gut bekommen.

Komm Rabe, ich habe noch ein paar Gummibärchen in dem Geheimfach meiner Hose. Hier nimm eins, das tut gut und entspannt. Die gönnen wir uns jetzt gemeinsam. Beruhige Dich und schau Dir an wie es dem Bruno ergeht.


Bruno, das HB-Männchen ist eine Zeichentrickfigur, mit der der Tabakwarenhersteller British American Tobacco (BAT) die Zigarettenmarke HB bewarb. Bruno, so der inoffizielle Name der Figur, ist eine der bekanntesten Werbefiguren in der Geschichte des deutschen Werbefernsehens. Werbespots mit Bruno wurden von 1957 bis 1984 produziert. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/HB-Männchen



Pilatus Porter PC-6 Crosswind Landing

Pilatus Porter PC-6 Crosswind Landing

Heute, an einem heißen Tag im Sommer geht es nach Sommerhausen im nördlichen Rhein-Sieg-Kreis. Bei 330 Celsius kann sich der Wind nicht so richtig für eine stabile Richtung entscheiden, es gibt reichlich an thermischen Ablösungen, die über die ohnehin ausgetrockeneten Felder und Wiesen ziehen.

Die Pilatus Porter PC-6 der Firma Multiplex ist flugbereit und hebt von einem asphaltierten Weg der Sonne entgegen ab. Sie zieht ihre Kreise in schöner Landschaft bevor sie zur Landung auf der Asphaltpiste ansetzt. Der Wind kommt quer zur Landebahn, frischt auf.

Modell

  • Pilatus Porter PC-6
  • Firma Multiplex
  • Elapor Semiscale
  • Spannweite 1.250 mm
  • Länge 930 mm
  • Gewicht 1.100 g
  • Steuerung, H, S, Q, Kl, M

Slow Motion Video – 01:03 min

Take Off

Crosswind Landing

Dieses Video ist im Youtube-Kanal Fliegender Koffer nicht gelistet.