Projekt Kleinbahn – Feinarbeit an den Details

Fenster und Türen Set Version 2.0 – Beim Bau des kleinen Landbahnhofs „Irgendwo“ mit im Lasercut-Verfahren erstellten Hauswänden (Beitrag) aus 5mm dicken Schaumstoffplatten (nicht 3D-Druck-Baukasten) hat sich gezeigt, dass die 3D-gedruckten Fenster zwar maßlich exakt in die Öffnungen der Hauswände passen, doch beim genaueren Hinsehen zeigten sich kleine, aber störende Spalte zwischen Rahmen und Wandkante.

Solche Feinheiten mögen auf den ersten Blick nebensächlich erscheinen, doch gerade sie entscheiden über die Wirkung eines Modells – über den Unterschied zwischen „gebaut“ und „gewachsen“.

Darum wurde das ursprüngliche Fenster- und Türen-Set v1.0 überarbeitet und um passende Außenteile mit angedeuteten Fensterbänken (gelbe Teile im Bild) ergänzt.

Diese neuen Rahmenteile werden von außen in die Wandöffnungen eingesetzt und überdecken dort – wie eine schmale Blende – die kleinen Unregelmäßigkeiten. Das Ergebnis ist ein sauberer Abschluss, der den Fenstern Tiefe und dem Gebäude ein harmonisches Erscheinungsbild verleiht.

Das neue Set enthält fünf Innen- und dazu passende fünf Außenteile.

Das überarbeitete Fenster- und Türen-Set v2.0 (10 STL-Files für 3D-Druck, Zeichnung mit Maßen) als ZIP-Datei gepackt) steht für nicht-kommerzielle Zwecke zum kostenlosen Download zur Verfügung. Es enthält alle angepassten Bauteile und kann sowohl für das Modell des Bahnhofs „Irgendwo“ als auch für eigene Projekte genutzt werden.



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inclusive update vom 11.11.2025, 20:45 Fenster OG klein innen v2.1

Mit dieser Anpassung nähert sich das Bahnhofsmodell „Irgendwo“ weiter seinem Vorbild – ein Stück genauer, ein Stück realistischer, ein Stück lebendiger.

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Projekt Kleinbahn – Zwischen Schotter und Dampf

Leben im Bahnhof „Irgendwo“ – Ein weiterer Schritt ist getan: Die ersten Gleisabschnitte der H0e-Gleise im Bahnhof „Irgendwo“ sind eingeschottert. Der dunkle Basaltschotter legt sich wie ein verbindendes Band zwischen Schiene und Landschaft, bringt Ruhe und Realismus in die Szene. Zwischen den Weichen glänzt noch der feine Kleberfilm, während die Gleise bereits fest verankert sind – bereit für die ersten Rangierfahrten.

Auf den Fotos ist ein besonderer Moment eingefangen: Die Tenderlok der Baureihe 94 hat auf dem Regelspurgleis vor dem Bahnhofsgebäude „Irgendwo“ Halt gemacht. Zwei Personenwagen hängen im Schlepp – einer in tiefem Grün, eine so genannte Donnerbüchse, der andere in klassischem Rot-Beige, ein Triebwagen-Beiwagen V140, erworben am vergangenen Wochenende bei „Modellbahn Total“ des ECRS e.V. in Lohmar. Im Hintergrund erhebt sich der im Bau befindliche Bahnhof, das Erdgeschoss noch unverputzt, das Obergeschoss mit seiner hölzernen Struktur noch roh, das Dach sauber gefügt.

Im Bild rechts vor der Dampflok BR 94 der 3D-Druck Triebwagen T1 aus eigenem Haus und die Dieseltrieblok V12 der Rhein-Sieg-Eisenbahn, beide Spur H0e.

Diese Szene erzählt leise von Anfängen – von einem Ort, an dem Technik und Handarbeit, Vergangenheit und Gegenwart, Idee und Modell miteinander verschmelzen. Noch riecht alles nach frischem Schotter, Farbe und Holzleim, und doch scheint es, als könne gleich der Schaffner pfeifen und die Reise weitergehen – von Nirgendwo nach Irgendwo.

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Moba Total – Anschlussbahn der Sendener Kreisbahn

Bei der Veranstaltung „Modellbahn Total!“ des Eisenbahnclub Rhein-Sieg e.V. am 8. und 9. November 2025 in der Jabachhalle in Lohmar war sie zu sehen – die kleine, aber außergewöhnlich stimmungsvolle Anlage von Heinz-Ulrich Grumpe aus Münster: die „Anschlussbahn der Sendener Kreisbahn zum Kanalhafen“.

Im Jahr 1965 schlägt das Herz der kleinen Sendener Kreisbahn noch kräftig. Es ist eine jener stillen, fast vergessenen Eisenbahnwelten, in denen das Rattern der Räder und das Pfeifen der kleinen Diesellok den Alltag bestimmen. Vom Endbahnhof Suchtrup-Nord, der irgendwo jenseits des sichtbaren Randes liegt, führt eine kurze Stichstrecke hinunter zum Kanalhafen – dorthin, wo Arbeit, Gerüche und Geräusche eine ganz eigene Geschichte erzählen.

Am Kai herrscht Betriebsamkeit. Ein kleines Lagerhaus steht am Wasser, die Türen weit geöffnet, während Arbeiter Säcke und Kisten verladen. Nebenan zieht aus der Fischräucherei ein feiner, salziger Dunst über die Gleise, und die alte Fischkonservenfabrik lässt die Lokführer freundlich grüßen, wenn sie mit ein paar gedeckten Güterwagen frische Ware holen. Ein Stück weiter liegen Kohleberge im Licht, bereit, auf die Kanalschiffe umgeschlagen zu werden. Hier, zwischen Wasser und Gleis, schlägt das Herz eines winzigen Wirtschaftswunders.

All das spielt sich auf gerade einmal 125 × 40 Zentimetern ab – eine Miniaturwelt, aufgebaut auf einem schlichten Malgrund aus dem Künstlerbedarf. Heinz-Ulrich Grumpe aus Münster hat sie erschaffen, mit ruhiger Hand, wachem Blick und spürbarer Liebe zum Detail. Sechs Monate lang wuchs die kleine Bahn: Gebäude und Schiffe entstanden aus Papierbastelbögen, Landschaft und Vegetation aus handelsüblichen Materialien. Das Ergebnis ist kein großes Schaustück, sondern eine leise, in sich geschlossene Szene voller Atmosphäre – ein Kunstwerk. Eisenbahnromantik pur auf kleinem Raum.

Der Betrieb läuft analog, wie es sich für diese Zeit gehört. Über eine Wechselkassette erreicht man den Fiddle-Yard – eine unsichtbare Verbindung zur weiten Welt. Von dort kommen Züge an, verschwinden wieder, und für einen Moment glaubt man, die kleine Hafenbahn sei wirklich Teil eines großen Netzes. Es ist, als würde man durchs Schlüsselloch in eine vergangene Epoche blicken: eine Zeit, in der noch jede Rangierfahrt Handarbeit war und der Lokführer den Hafenmeister beim Namen kannte.

Hagen Ortloff, bekannt aus Eisenbahn-Romantik, hat diese Anlage vorgestellt – zu Recht. Denn sie zeigt, wie groß kleine Dinge werden können, wenn man sie mit Liebe baut.

Zwischen Brücke, Kai und Schiff erzählt sie Geschichten von Arbeit, Abschied, Bewegung und Heimat. Und während der Zug langsam anrollt, der Rauch über dem Wasser hängt und das Signal am Hafen auf Fahrt steht, scheint die Zeit stillzustehen – irgendwo im Münsterland, im Jahr 1965.

Eine kleine Bahn, ein kleiner Hafen – und doch eine ganze Welt.

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