Lockheed P-38 | Doppel

Lockheed P-38

P-38 Lightning ist eine unkonventionelle Konstruktion mit Doppelleitwerksträgern.

Ihr bis heute berühmtester Pilot Antoine Marie Jean-Baptiste Roger Vicomte de Saint-Exupéry (kurz Antoine de Saint-Exupéry; * 29. Juni 1900 in Lyon; † 31. Juli 1944 nahe der Île de Riou bei Marseille) war Schriftsteller. Mit seinen Werken ist er zum Kultautor geworden; er selbst sah sich eher als einen nur nebenher schriftstellernden Berufspiloten. Seine märchenhafte Erzählung Der kleine Prinz ist eines der erfolgreichsten Bücher auf diesem Planeten.

Der kleine Prinz gilt als literarische Umsetzung des moralischen Denkens und der Welterkenntnis seines Autors und als Kritik am Werteverfall der Gesellschaft. Das Werk wird fast immer als Plädoyer für Freundschaft und Menschlichkeit interpretiert. Dafür treten auch wir als Montagsflieger ein.

Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry

Die beiden Eigenbau Depronmodelle P38 Pusher der Montagsflieger, die uns auch immer wieder an Der kleine Prinz und sein Herz erinnern, sind auf eher einfache und unkonvetionelle Art gebaut. Die Maschinen steigen als Pusher mit KFm-Stufenprofilen in den Luftraum auf. Sie sollten ein Eigenbau mit einfachen und kostengünstigen Mitteln , schnell zu bauen, leicht zu reparieren sein und vor allem durch ihre Flugeigenschaften und ihr Flugbild überzeugen. Für die Montagsflieger ist das gelungen.

Lockheed P38 – Depron Eigenbau

Motte und Rabe – Das Heiligtum Graupner Katalog 1972

Motte und Rabe – Das Heiligtum Graupner Katalog 1972 – Ein Gespräch unter Freunden #74

„Du Rabe.“ „Ja Motte.“

„Was hast Du denn so am Wochenende gemacht?“ „Nicht viel.“

„Aber was denn. Irgendetwas musst Du doch gemacht haben Rabe.“

„Ich habe auf dem Bett gelegen.“ „Den ganzen Tag?“ „Ja, fast.“ „Und was hast Du da gemacht?“

„Ich habe mich mit dem Heiligtum beschäftigt.“ „Mit welchem Heiligtum?“ Das von meinem Onkel Wilhelm.“ „Hat Dein Onkel das von dem Herrn Pfarrer aus der Kirche?“

„Nein Motte, das hat der von Graupner. Zumindest steht das auf dem Heiligtum. Das ist über 50 Jahre alt. Ich habe mir das von vorne bis hinten, von oben nach unten, von hinten nach vorne, von unten nach oben, auf allen, von, hinter und zwischen allen Seiten angesehen. Toll. Und immer wenn ich hinten war, habe ich wieder vorne angefangen.“ „Den ganzen Tag?“ „Ja, bis ich dann eingeschlafen bin Motte.“ „Hast Du denn gut schlafen können?“

„Wunderbar sogar, ich habe von all den Flugzeugen geträumt, die ich in dem Graupner Katalog gesehen habe.“ „Modellflugzeuge? Die alten, die aus vergangenen Zeit?“

„Ja Motte. Hier halte mal den Schirm. Ich habe das Heiligtum dabei. Wir müssen vorsichtig damit sein, da darf kein Regentropfen drauf fallen.

Hier schau Motte, wir blättern mal durch. Ich habe große Pläne für dieses Jahr.“

Rabe, guck mal. Der Uhu.“ „Und der Amigo.“ „Und der Dandy.“ „Da, der Cirrus.“ „Die ASK14.“ „Da ist ja der Kadett vom Bernd.“ „Und der Topsy.“ „Das Taxi.“ „Und die ganzen Schiffe.“ „Komm, wir schauen noch mal von vorne.“


ZeitZeichen – Polnischer Luftfahrtpionier Jan Wnęk

ZeitZeichen – Polnischer Luftfahrtpionier Jan Wnęk

Ein Luftpionier, vor 200 Jahren geboren, von dem öfter die Rede sein sollte: Ein Analphabet, ein Zimmermann, ein Bildhauer und schließlich Luftpionier. Notwendige Kenntnisse eignete er sich selbst an. Jan Wnęk, geboren 1823, gestorben bei einem Flugunfall im Alter von 41 Jahren.

1866 baute Jan Wnęk ein Gleitflugzeug, das er steuern konnte.

Aufzeichnungen deuten darauf hin, dass er von einem Kirchtum startete. Der 45 m hohe Turm stand auf einem 50 m hohen Hügel. So startete der Pionier aus einer Höhe von 95 m. Jan Wnęk führte öffentliche Flüge über beachtliche Disztanzen durch, an Karneval, religösen Festtagen und Neujahr.1)

Im Völkerkundemuseum Krakau2) befindet sich ein Modell seines Gleiters.


1) Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Wn%C4%99k

2) Link öffnet die Website des Museum im neuen Fenster https://etnomuzeum.eu/