Mit Volldampf in und durch das neue Jahr 2024

Mit Volldampf und Schwung geht es in und durch das neue Jahr 2024. Wie das gehen könnte, zeigt uns Herbert mit seiner Dampfmaschine, die er 1986 in einem der damals noch vorhandenen Modellbau- und Spielwarengeschäfte erworben hat.

Herbert macht Dampf und schreibt dazu:

Viele Jahre hat die Anlage zerlegt in einem Karton in der hintersten Ecke meiner Modellbauwerkstatt gelegen und vor sich hingeschlummert. In der Vorweihnachtszeit 2023 haben die mittlerweile erwachsenen Söhne gefragt, ob die Dampfmaschine noch da wäre. Und ob wir sie nochmals aufbauen könnten.

Ich habe mich der Sache angenommen und die Anlage auf ein passendes Brett montiert. Das Manometer, das Sicherheitsventil und die Pfeife wurden vor der Montage gereinigt und mit neuen Dichtungen versehen eingebaut. Alle beweglichen Teile wurden gut geölt, Wasser eingefüllt, der Witabs Trockenbrennoff nach Vorgabe angezündet und schon konnte es losgehen.

Der Kessel erhitzte auf gut 1 Bar Druck und die Mechanik lief wieder an, als wären keine dreißig Jahre vergangen. Dampf und der Geruch von Öl füllte den Raum. Alle vorhandenen Anbauteile habe ich nacheinander zugeschaltet. Alles läuft perfekt.

Dampfmaschine Wilesco D20 mit

  • Transmission M57
  • Karussell M70
  • Bügelsäge M60
  • Modellplatte M56 mit
  • Kreissäge M53
  • Schleifbock M52
  • Bohrmaschine M51

Alle Teile stammen aus dem Hause Wilesco, Lüdenscheid. Auch heute noch bekommt man dort jedes Einzelteil / jedes einzelne Schräubchen als Ersatzteil.


Die Funktionsweise einer Dampfmaschine erklärt übrigens Peter Lustig auf der Internet-Seite von Wilesco sehr schön.

Opel GT/J 1900

In der Werkstatt des Autohauses RetroCar Wolperath wird auf der Basis eines Tamiya M-Chassis ein Opel GT/J 1900 aus den Jahren 1971-1973 aufgebaut. Das J steht für Junior und der erfreute sich damals einer schnell wachsenden Fan-Gemeinde. Der Opel GT wurde auch Die kleine Corvette („Baby-Corvette“) genannt, die vom selben Design-Team entworfen worden war.

1973 wurde die Produktion des Opel GT eingestellt. Die Gründe dafür waren scheinbar vielfältig: Die Konkuerrenz zum Renault Alpine A110, neue Sicherheitsvorschriften in den USA, die sich an dem Opel wegen der Form kaum verwirklichen ließen. Oder waren es die in den USA gegenüber der Corvette wachsenden Marktanteile? Eins steht fest: ein Hingucker ist das Fahrzeug bis heute.

Die Karosserie des Modells im Maßstab 1:10 besteht aus zwei Lexanteilen. Beide Teile sind angepasst und gelb lackiert. Das vordere Karosserieteil, Stoßstange und Schürze, ist eingeklebt und härtet mindestens 24 Stunden, eher etwas mehr aus.

In der Zwischenzeit ein Blick auf einen Original GT, sympathisch vorgestellt von seinem Besitzer Georg Schickel. Sein Herz schlägt für den Opel GT wegen der unverwechselbaren Form.

Der Versuchsmechaniker aus dem Spessart erklärt mit Worten und Bildern: Sein GT, Baujahr 1971, wird gehegt und gepflegt, gewaschen und poliert. 1988 im total verschliessenen Zustand aus Kalifornien bekommen, komplett restauriert, die klassische Form unverändert.

Auch bei dem RC Modell wird der klassischen Form treu geblieben und nicht dem Trend der siebziger Jahre, tiefer, breiter, Flügel, Spoiler gefolgt. Allein zwei passende Aussenspiegel müssen noch beschafft und später montiert werden.