Mofarennen 2024 in Nörvenich

Max und Tanja von den Rheinlandcrawlern waren dabei. Wobei? Na, bei der Megashow, beim Mofarennen 2024 in Nörvenich.

An diesem Tag steht der Birkenhofring in Nörvenich bei Düren ganz im Zeichen des Motorsports. Der MSC Nörvenich 1953 e.V.1) hat geladen – und Teams aus ganz Deutschland sind gekommen, um beim diesjährigen legendären Mofarennen 2024 ihr Können zu zeigen. Unter strahlendem Sonnenschein und begleitet von dichten Staubwolken kämpfen Fahrerinnen und Fahrer in verschiedenen Klassen um jeden Zentimeter und jede Sekunde.

Schon zu Beginn wird klar: Dieses Rennen verlangt den Teams alles ab. Die Teilnehmer, sowohl heimische Talente als auch angereiste Profis und Hobbyfahrer, geben vom ersten Moment an Vollgas.

Die Streckenbedingungen sind anspruchsvoll, der Staub legt sich schnell wie ein Schleier über die Strecke – aber das scheint niemanden abzuschrecken. Stattdessen sorgt die Szenerie für eine knisternde Atmosphäre und packende Zweikämpfe.

Die Stimmung ist großartig, das Publikum jubelt entlang der Strecke, und die Spannung steigt mit jeder Runde. Die Mofas röhren, Reifen wirbeln Staub auf, und der Wettkampfgeist ist aufgeladen: Hier zählt Teamgeist, Strategie und Durchhaltevermögen. Einige Teams haben sich im Vorfeld akribisch vorbereitet und das zeigt sich.

Während das Rennen in die finale Phase geht, wird deutlich, dass das Podium hart umkämpft ist. Die Teams lassen sich von der Hitze und dem Staub nicht ausbremsen. Es ist eine Show voller Leidenschaft, Mut und Zusammenhalt, und für die Fahrer steht eines fest: Dabei sein ist alles, doch ein Platz auf dem Treppchen wäre die Krönung.

Der MSC Nörvenich zeigt mit diesem Event, dem Rennen und der anschließenden Party erneut, dass das Mofarennen hier nicht nur Tradition hat, sondern echtes Herzblut dahintersteckt – ein Tag, den Motorsportfans so schnell nicht vergessen werden.

a1) Website des MSC Nörvenich 1953 e.V.: https://mofarennen-noervenich.de/

Projekt Weihe 50 #15

Es wird den Kenner nicht erstaunen, daß Bernd nach der Übernahme des 3D gedruckten Rumpfes der Weihe 50 von Udo aus gleich nach Hause gefahren ist, sich mit allem Eifer in seinen Bastelkeller begeben hat, um dort mit viel Sachkunde und geschickter Hand das Gemeinschaftsprojekt zielgerichtet weiterzuführen.

Sonntag, den 27.Oktober 2024, ein Basteltag bei „üsseligem“ Wetter, schließt Bernd mit den Worten ab: „Nun, ich war an diesem Wochenende nicht ganz untätig und habe mich den Vorbereitungen zum Formenbau gewidmet. Das Ganze ist recht aufwändig und muss natürlich auch passgenau erfolgen, sonst stimmt die Lage der Trennebene nicht und man kann dann im Endeffekt die ganze Form vergessen.

Diese Vorarbeiten habe ich mit noch unlackiertem Rumpf gemacht, da erfahrungsgemäß die Lackoberfläche bei diesen Vorarbeiten doch verkratzt werden kann. Die Dicke des Lackauftrags ist unerheblich.

Die Kabinenhaube habe ich schon 2-mal mit Füller gespritzt und geschliffen und dann einen roten Decklack final aufgebracht und die Formumrandung zugeschnitten und verklebt. Nun muß das Ganze nur noch durchhärten, dann kann ich mehrmals Trennwachs und final das Folientrennmittel aufbringen. Erst danach kommt dann das Formenharz, die Epoxy- Glasfaserschnitzel- Kupplungsschicht, etwas Glasmatte und zum Schluß das Sand-Epoxydharz-Gemisch als krönender Abschluß.

Von den Vorbereitungen für die Rumpfform habe ich ein paar Fotos gemacht.“

Zeitzeichen – Amelia Earhart

„Für die Wühlmäuse bilden die Grenzen ihres Gemüsegartens die Grenzen der Welt. Doch eine von ihnen träumt sich darüber hinaus: Auf einer Briefmarke entdeckt sie das Bild einer riesigen Katze aus Afrika. Wie gelangt sie dorthin? Keine Wühlmaschine wird das schaffen! Ein bekannter Mäuse-Pilot hilft ihr, eine Flugmaschine zu bauen. Doch unsere Maus hat nicht mit dem Widerstand der Kolonie gerechnet …

Am Ende bricht die wissbegierige Maus zu einer abenteuerlichen Reise auf, trifft in Afrika auf Riesenkatzen und eine Menschenfrau, die ihre Leidenschaft fürs Fliegen teilt: Amelia Earhart.“1)

Quelle: Wikipedia – Gemeinfrei2)

Wühlmäuse gehören ja bekanntermaßen nicht zu unserer ehrwürdigen Gruppe, den Montagsfliegern. Wieso? Ganz einfach: Die eine gräbt sich durch die Wiese, während wir es uns zur Aufgabe gemacht haben, die Lüfte zu erobern – na ja, zumindest in unseren Gedanken, solange wir es schaffen, am Montag irgendwie aufzustehen.

Frauen, das müssen wir ehrlich zugeben, waren bisher nur Zuschauerinnen in unserer illustren Runde oder haben uns freundlicherweise mit Kuchen versorgt. Wahrscheinlich dachten sie sich: „Ach, lass die mal fliegen… oder besser gesagt: denken, dass sie fliegen.“ Denn wie eine kleine Wühlmaus, die heimlich in ihrem Erdloch Luftschlösser baut, träumen auch wir von der weiten Welt jenseits unserer Flugwiesen.

Apropos Wühlmäuse: In dem neuen Buch von Torben Kuhlmann, „Amelia Earhart – Der abenteuerliche Flug einer Wühlmaus um die Welt“, träumt eine solche kleine Nagerin ebenfalls von fernen Ländern und großen Abenteuern.

Und ehrlich gesagt, wir fühlen uns ein bisschen angesprochen. Denn wir, die Montagsflieger, träumen auch von der Welt da draußen – jenseits von den hohlen Kürbissen, den Gurkenpflanzen und der Tomatenstaude. Und das ist schön.

Quelle: NordSüd-Verlag Zürich1)

1) https://nord-sued.com/programm/earhart/

2) https://en.wikipedia.org/wiki/Amelia_Earhart