Mit dem Erstflug der neuen Schleppmaschine PAF Trainer 270 am vergangenen Sonntag im März 2024 soll es nicht getan sein. Weitere Trimmflüge folgten; sie wurden in Bild und Ton festgehalten und von Interessierten u.a. mit fachkundigem Rat begleitet.
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PAF Trainer 270 – Erstflug
Montagsflieger Dieter und Ralf haben über die vergangenen Wintermonate eine neue, eine weitere F-Schleppmaschine gebaut, einen PAF-Trainer 270. Die Bedingungen für einen Erstflug der Maschine waren am vergangenen Wochenende gut, die Start- und Landebahn auf Flugfeld V frisch gemäht, Kaffee und Kuchen aus der Haus- und Hofbäckerei standen in gewohnter Art und Weise am Rand des Flugfelds. Mit einem Video lassen wir Interessierte an dem Ereignis Erstflug PAF Trainer durch einem Klick auf den Player teilhaben.
Dieter schreibt zu dem Modell: Das Modell wird rohbaufertig von PAF geliefert und ist von ausgezeichneter Qualität. Die Leistung mit den eingebauten Komponenten ist mehr als genügend. Fliegerisch einfach zu handhaben und zum Schleppen stehen ca 18000 g bei ca 120 A zur Verfügung. Die im Rumpf eingebaute Winde zieht das Schleppseil nach dem Ausklinken in den Rumpf rein, so dass hier kein Risiko mit einem Schleppseil besteht. Das Fahrwerk ist robust mit Sinterlagern am Rumpf befestigt. Peter Adolfs Flugmodelle hat uns mit allen Fragen bestens und umfänglich beraten.
Modelldaten:
2700 mm Spannweite, Motor Engel MT EM64-80-160 mit Luftschraube Fiala 26X12, Accus 2x 6 s SLS 5800mA also 12s, Schleppseilwinde von UNILIGHT Bezeichnung SMALL, alle Servo sind HV Servo bis zu 10 kg Kraft, die Stromversorgung sind LiIo für die primären und sekundären Stromkreise, Höhenleitwerk mit 2 HV Servo getrennt angesteuert
Wo in den 50er und 60er Jahren Kinder spielten
Auf der Suche nach einem neuen Crawlertrail biegen wir am Ortsrand von Hennef (Sieg), Ortsteil Geistingen am Ende des Tannenwegs links ab. Hier hat der Flutgraben sein Bett und bahnt sich seinen Weg durch die Landschaft. Der Bach hat sich tief in die hügelige Landschaft am Rande der Stadt eingeschnitten und lädt dazu ein, erkundet zu werden.
Dort, wo heute ins Alter gekommene Menschen in den 50er und 60er Jahren ihre Abenteuerwelt mit Freunden teilten, Kinder sein durften, als Kinder spielten, sich sicher fühlten, Brücken und unter Opas Anleitung mit Taschenmessern aus Ästen funktionierende Wassermühlen bauten, den Bach aufstauten, Höhlen in Wurzelwerken gruben, kletterten und Baumbuden über Wochen in luftiger Höhe konstruierten, Pfeil und Bogen aus Weiden und Haselnuss, Blasrohre aus Holunder gebastelt und mit dem Messer fantasievoll verziert wurden.
Hier wo gelacht, gesprungen, gerannt wurde, Geheimnisse ausgetauscht wurden, Schätze aufbewahrt wurden, sich versteckt wurde, wo sich verletzt wurde, auch mal eine Träne floß, Wunden mit Blättern erstversorgt wurden, wo Pläne geschmiedet, Streiche ausgeheckt wurden, der ein oder andere heimlich die erste Zigarette rauchte –
eben in der unberührten Natur nahe des Hauses unter Freunden.
Es scheint, als hätte das Wasser im Graben all das auf seinem Weg unwiederbringlich mitgenommen. Jedoch sind die Erinnerungen an unbeschwerte Freuden bis heute lebendig und werden mit Begeisterung weitererzählt.