BN-24 Bushmaster II Parkflyer Eigenbau

BN-24 Bushmaster II Parkflyer Eigenbau

Der Besuch bei unseren Freunden in der Nachbarschaft ist immer für eine interessante Überraschung gut. Herbert hat seinen zweimotorigen Eigenbau aus dem Jahr 2001 wieder flott gemacht, umgebaut und mit auf die Flugwiese zwischen Neunkirchen-Seelscheid und Much gebracht.

Mit dem Modell sind damals vor mehr als zwanzig Jahren auch seine heute erwachsenen Kinder geflogen. Jugendfliegen in der Familie – dafür geworben am sonntäglichen Frühstückstisch, ohne wochenlange, viel versprechende, später vergessene Vorankündigungen, ohne Organisationskomitee, mit viel Herz für Kinder und Jugendliche.

Herbert schreibt1) zu seinem Modell: „Es handelt sich um eine abgewandelte Form des britschen Kleinverkehrsflugzeugs BN-2 ISLANDER. Die Idee kam mir beim Stöbern in den Foren von Flitetest. Dort hatte sich jemand über die Möglichkeit, einen Islander zum Taildragger umzubauen, ausgelassen. Da kam mir doch gleich die Idee, meine alten, fahrwerkslosen Islander „aus grauer Vorzeit“ (2001) auch umzubauen, damit ich diese wieder im Bodenstart einsetzen könnte. Gedacht, getan. Der BN-24 Bushmaster II fliegt ganz famos. Früher mit SPEED 400 und 8 NC-Zellen ist er trotz des Umbaus auf BL-Motore nun ca. 200 gr leichter geworden. Das Modell ist eine völlige Eigenkonstruktion von mir, im Selbstbau, damals aus selbstgeschnittener Tragfläche (4cm Baustyro) und Rumpf aus NOMA PLAN Platten ähnlich Depron entstanden. Rumpf und Tragfläche sind Papier bespannt. Die Motore Tower Pro 2408-21 hatte ich noch in der Restekiste gefunden. Die beiden Regler sitzen außen auf der Tragflächenunterseite zur beseren Kühlung.

Sollte jemand Spass am Selberbau bekommen, die Schablonen müssten noch da sein.“

Modelldaten

  • Komplette Eigenkonstruktion
  • Spannweite 1.400 mm
  • Länge 1.007 mm
  • Motoren Tower Pro 2408-21
  • Regler ZOO Controll 25 A
  • Prop 7 x 4
  • Servos 12g Standard
  • Akku Lipo 3S 2.200 mAh

1) Das Schreiben liegt hier vor.


Junkers Ju52 – Jetzt ist sie so wie sie sein soll

Junkers Ju52 – Jetzt ist sie so wie sie sein soll

Es ist der letzte Tag im August 2022. Die Menschen in Deutschland machen sich Sorgen, wie es mit den Spritpreisen ab September weiter geht, wie lange und wie weit noch die Preise im Einzelhandel steigen, welche Versorgungsengpässe für den kommenden Winter zu erwarten sind. Wann gibt es Frieden und wer tut konkret etwas dafür? Der Bundeskanzler spricht von einer Klausurtagung im Schloss Meseberg „bei der es gute Stimmung gibt.“1)

Die Sonne steht bereits tief, der Boden ist ausgetrocknet, steinhart, die Pflanzen haben das Wachsen eingestellt, es fehlt Wasser, es riecht nach Herbst.

Nachmittags startet die Junkers Ju52 bei leichtem Ostwind zu einem weiteren Testflug. Seit dem letzten Flug haben zusätzlich 10 Gramm Blei im Motorraum Platz genommen, der volle Stromtank ist um ca. 2 cm weiter nach vorne geschoben. Ob die Maschine, die bisher leicht schwanzlastig schien, damit besser ausbalanciert ist, wird sich zeigen.

Sie ist es. Das Steuern ist deutlich angehmer, das Flugverhalten unübersehbar besser. So scheint es nunmehr insgesamt zu passen.

Zur Erinnerung: Ziel des Eigenbauprojekts Tante Ju war es, ein Modell zu bauen, das mit minimalem Aufwand in transportfreundlicher Größe durch das Flugbild und den Langsamflug wirkt. Ohne jeden Zweifel ist da noch Spielraum zum Besseren. Es muss eben nur noch das, die Wiener sagen Pilotieren etwas geübt werden, um sich an das 1,5 Meter spannende Leichtgewicht mit 615 Gramm zu gewöhnen.

Selbst ein Bodenstart von der Wiese gelingt.

Die Maschine hebt mit Vollgas nach kurzem Rollweg ab und wird im Streckenflug i.d.R. mit Halbgas oder noch etwas weniger geflogen.


1) Quelle: Tagesschau https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/kabinettsklausur-meseberg-103.html


Motte und Rabe – YIPPEE – Die Hitze ist wohl vorbei

Motte und Rabe – YIPPEE – Die Hitze ist wohl vorbei – ein Gespräch unter Freunden #49

„Du Rabe…“ „Ja Motte?“

„Ob die Hitze für dieses Jahr wohl vorbei ist?“ „Ich glaube schon, aber es ist immer noch recht warm. Wir haben ja noch Sommer.“

„Ja, und dazu die dicken Wolken. Die machen wohl die dicke Luft.“ „Das ist die hohe Luftfeuchtigkeit Motte.“

„Die Wolken, das ist alles Wasser, sagt mein Vater.“ „Ja und meine Mutter klagt, alle ihre Blumen im Garten lassen die Köpfe hängen, die brauchen dringend Wasser.“ „So ein paar Tröpfchen aus den Wolken wie gestern reichen da wohl nicht.“ „Bestimmt nicht.“

Rabe, wenn die Sonnenstrahlen nicht so richtig durch die dicken, grauen Wolken kommen, ist auch so ein trübes Licht. Meinst Du nicht auch?“ „Ja.“

„Da kann ich dann die Modellflugzeuge auch nicht mehr so gut am Himmel erkennen. Manchmal scheinen sie sogar für kurze Zeit einfach weg zu sein, wenn sie hoch sind.“ „Das täuscht Motte, die sind da. So wie die Sterne auch da sind, selbst wenn Du sie nicht siehst.“ „Mmmmm, stimmt. Das hat bei den Flugmodellen auch etwas mit der Größe und der Farbe zu tun Rabe.“ „Natürlich mein kleiner Schlaumeier.“

„Rot ist wohl nicht schlecht, so wie die YIPPEE, die Lockheed P-38 Lightning von Montagsfliegern.

Rabe, ich habe die bei dem trüben Licht sogar mit Beleuchtung fliegen sehen. Hier schau.“


Die Eigenbau Lockheed P-38 Pusher Depron Parkflyer der Montagsflieger erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie sind mit relativ einfachen Mitteln kostengünstig gebaut, überzeugen durch ein gutes, stabiles Flugverhalten und zeigen sich am Himmel mit einem schönen Flugbild.

Download 1 : 1 Bauplan von Montagsflieger Bernd zur nicht kommerziellen Nutzung Lockkeed P-38 Pusher Depron Parkflyer – Spannweite 900 mm – ca. 400 g Fluggewicht

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