Werkstatt – Salto flugbereit – Jugendförderung

Werkstatt – Salto flugbereit – Jugendförderung

An Fliegen ist in diesen Tagen, Ende Januar, Anfang Februar 2023 nicht zu denken. Es regnet, es ist windig mit zum Teil kräftigen Böen. Unser Trost: wir haben genügend anderes zu tun. So laden wir ein, uns in die Werkstatt bei Montagsflieger Dieter zu begleiten.

Auf dem Bautisch liegt das Modell des Kunstflugseglers Salto HS-407, den unser jüngster Pilot, Montagsflieger Tim vor einiger Zeit erworben hat. Ein gebrauchtes Modell, das einer relativ umfangreichen Aufarbeitung bedurfte. Montagsflieger Ralf und Dieter haben das als Teil unserer Jugendförderung in den letzten Wochen erledigt. Heute nur noch ein paar Restarbeiten und das Modell ist bereit für F-Schlepps: Akkustecker löten, Höhenruder, Querruder, Klappen, Schleppkupplung und Schwerpunkt einstellen, Tims Sender programmieren.

Während Tim in der Schule ist, wird das in Gemeinschaft, Hand in Hand von Dieter, Ralf, Georg erledigt, in Bild und Ton festgehalten. Das Modell ist wieder flugbereit und wird Tim alsbald übergeben.

Dann heißt es im Gespann Maule M7 GB und Salto HS-407, Ralf und Tim: Schleppstart!

Motte und Rabe – Depron FlyBuggy lackiert

Motte und Rabe – Depron Fly Buggy lackiert – Ein Gespräch unter Freunden #69

„Du Rabe.“ „Ja Motte.

„Es ist verdammt ungemütlich draußen, grauer Himmel, Nebel, Frost, Eisregen, Schneeflocken.“

Motte, das nennt man Winter. Sag mal, warum bis Du denn so rot im Gesicht. Hast Du ein schlechtes Gewissen, etwas angestellt?“

„Nein Rabe.“ „Deine Finger sind auch ganz schwarz. Wo ist das denn her?“

„Ich war bei den Montagsfliegern in der Lackiererei.“ „Ach, und da?“ „Rabe, da habe ich gesehen wie die den neuen FlyBuggy, den Desert Storm lackiert haben. Rot und Schwarz.“ „Und Du bist denen da zur Hand gegangen und hast jetzt mehr Farbe im Gesicht und auf Deiner Hand als am Modell. Hat der FlyBuggy denn etwas Farbe abbekommen?“

Und der Pilotierer hat auch schon Platz genommen. Hier schau.“

„Klar Rabe. Einiges, Rot und Schwarz. Ein Aufkleber, der aufsteigende kleine Vogel, kam zum Schluss auch noch drauf.

„Der Pilotierer?“


Desert Storm – FlyBuggy

Desert Storm – FlyBuggy

Es gibt Tage, da schweift der Modellbauer ab und reist in das Reich der Fantasie, schiebt die Bilder vor seinem inneren Auge hin und her, wechselt aus, skizziert, stellt Baumaterial, Antriebs- und Steuerungsteile zusammen, natürlich aus der Bastelkiste.

Mit Nichtgenutzem, Gebrauchtem, Vergessenem, einfachen Mitteln und Kreativität ein ansehnliches, hoffentlich fliegendes Do-It-Yourself Fluggerät zu bauen, zu pilotieren und dabei Freude und Spaß zu haben ist die Mission.

Das Depron Projekt Desert Storm hat inzwischen Gestalt angenommen. Die Depronteile, 6 mm Depron, sind geschnitten, mit Uhu-Por zusammengeklebt, verschliffen, die Elektronikteile sind auf Funktionsfähigkeit getestet, eingebaut und angeschlossen. Lediglich die Rudersteuerungen fehlen.

Mit etwas Farbe werden die dicken Reifen angeschraubt, auch das Ersatzrad auf dem Träger am Heck des fliegenden Depron Monoposto. Im Cockpit nimmt der Pilot mit Helm Platz, bereit zum Erstflug.

Desert Storm – Stand 24.01.2023

  • Depron Eigenbau
  • 70 mm Spannweite
  • 52 mm Länge
  • Kfm 4-Profil
  • M, QR, HR, SR
  • Brushless 1.400 KV
  • Regler 20 A
  • Prop 7×3,5 altern. x4
  • Lipo 3S 1.000 mAh
  • 4 Servos

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