Mobile Feldwerkstatt

„Fast schon klinisch rein ist der mit Energiesparlampen belichtete Raum in […] Heimwerkerkeller in […]. Jede Schraube liegt an ihrem Platz, die Präzisionswerkzeuge sind akribisch geordnet. […] Werkstatt wirkt wie ein Operationssaal.“ beschreibt Scarlet Schmitz in einem online-Artikel beim General-Anzeiger1) eine Modellflugwerkstatt.

Heute werfen wir einen Blick auf eine andere Werkstatt, die Mobile Feldwerkstatt. Hier heißt es: Soforthilfe, kompetent, effektiv, ohne Anmeldung, ohne Terminvereinbarung und ohne lange Wartezeiten. Fliegen ist das Ziel.

Das ist auf den Flugfeldern angesagt, wenn Montagsflieger Bernd die Doppeltüre seiner mobilen Werkstatt öffnet. Auf der schwenkbaren Arbeitsplatte können vor Ort plötzlich erforderlich werdende kleinere bis mittlere Reperaturen von Flugmodellen durchgeführt werden, auch Lötarbeiten. Beleuchtet wird der Raum auf umweltbewußte Art und Weise mit dem Sonnenlicht des Tages, das durch leicht getönte Panoramascheiben von allen Seiten in die Werkstatt auf die Arbeitsfläche fällt.

Unter der Arbeitsebene liegen die Werkzeuge, mit denen der erfahrene Flugzeugmechaniker geschickt und zielführend umzugehen weiß. Spezialwerkzeuge trägt der Werkstattinhaber Bernd immer am Mann. An der Seite stehen Klebstoffe unterschiedlicher Art. Geordnet liegen regelmäßig benötigte, kleinere Ersatzteile griffbereit. Ladegerät und Batterie können leeren Akkus jederzeit wieder frisches Leben geben.

Hier wird jedem ohne wenn und aber, ohne Schnickschnack geholfen, manchmal schneller als gedacht, auf alle Fälle von ganzem Herzen, ohne ich-verklärte Luft, ohne quälenden Drang zum Perfektionismus, zur emotionslosen, sterilen Reinheit.

Mit Freude gemeinsam fliegen heißt hier das Ziel der Mission. Guten Tag!

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1) https://ga.de/region/sieg-und-rhein/sankt-augustin/guido-bubley-ist-der-flugzeugchirurg-von-niederpleis_aid-64873133

Graupner 60er – PIPER PA-22 Tri-Pacer restauriert

Die Firma Graupner ging Anfang der 60er Jahre mit einem neuen Freiflieger auf den Markt, einer PIPER PA-22 Tri-Pacer. Für Modellflugbegeisterte ein wichtiges Ereignis. Montagsflieger Bernd hat aus einem Nachlass in den vergangenen Monaten eines dieser über sechzig Jahre alten Modelle mit Hingabe und viel Sach- und Fachverstand, handwerklichem Geschick restauriert, wieder auf die Beine gestellt und erfolgreich in die Luft gebracht. Wir haben hier über den Erstflug mit einem Videobeitrag1) informiert.

Heute begrüßt Bernd uns mit der Beschreibung des restaurierten Modells und der technischen Ausstattung des Oldtimers.

Begleiten wir den Flugmodellbau- und Modellflugbegeisterten Montagsflieger Bernd dabei, wie er das „Pummelchen“ weiter einfliegt und Freude hat.

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Die PIPER PA-22 Tri-Pacer, ein zeitloses Modell mit einer Geschichte, die über sechs Jahrzehnte reicht. Geboren in den 60er Jahren, einem Jahrzehnt, das von Momenten der Spannung und der Suche nach Stabilität und Frieden geprägt war. Krisen erschütterten die Welt, bedrohten ihr Gleichgewicht und ließen sie beinahe in einer von Menschen gesteuerten Apokalypse versinken.

Der Mauerbau in Berlin (1961): Die DDR beginnt mit dem Bau einer Mauer, die Berlin für fast drei Jahrzehnte teilt und ein Symbol des Kalten Krieges wird.

Kubakrise (1962): Die USA und die UdSSR stehen sich in einem nuklearen Konflikt auf Kuba gegenüber, der die Welt an den Rand eines Atomkriegs bringt.

Der Mord an John F. Kennedy (1963): Der US-Präsident John F. Kennedy wird in Dallas, Texas, erschossen, was eine der größten Verschwörungstheorien des 20. Jahrhunderts auslöst.

Bürgerrechtsbewegung in den USA (1964): Martin Luther King Jr. hält seine berühmte Rede „I Have a Dream“, die zur Verabschiedung des Civil Rights Act von 1964 führt.

Der Vietnamkrieg (1955–1975): Die USA intensivieren ihre militärische Präsenz in Vietnam, was zu einer der umstrittensten und verheerendsten militärischen Interventionen des 20. Jahrhunderts führt.

1960s decade montage V 4. 0

1) https://der.sternfahrer.com/ein-stueck-modellfluggeschichte-lebt-wieder-auf

Mit Freude in den Frühling

So geht’s im Frühling manchmal zu, auch wenn’s nicht immer scheint wie Ruh‘. Doch lass uns lachen über dieses Schauspiel hier:

Ein seltsam Bild, Pinocchio sitzt dort, ganz verwirrt und wild. Ein Specht hat sich auf seiner Nase niedergelassen, und fängt an, darauf herumzutrommeln, ohne zu erblassen. Pinocchio starrt mit Augen groß und weit, hält fest die Nase, es tut ihm gar so leid. Doch der Specht, der freche Kerl, findet Pinocchios Nase einfach nur genial.

Pinocchio ruft: „Halt ein, halt ein! Was fällt dir ein, du frecher Specht? Gemeiner Gesell!“

Doch der Specht schlägt fröhlich weiter, weiter, weiter und ganz heiter. Pinocchio glaubt es kaum, reißt die Augen auf, immer weiter.

Er hält seine Nase fest im Griff, doch der Specht ganz von Sinnen: „Was für ein herrlich Holz!“ So sitzen sie da, ein ungewöhnliches Duo, und verbreiten Frühlingslaune, das ist doch mal was Neues, so!

Biplane Pinocchio, als Hallenflieger aus 3 mm (Originalkonstruktion 6 mm) Depron gebaut und bisher nur Indoor geflogen.

Konstruktion Thomas Buchwald, kostenloser Downloadplan bei FlugModell.

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