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Der Sternfahrer – Freu[n]de, Modellbau und Spielzeug


Der Kopf ist rund, damit das Denken seine Richtung ändern kann.

Francis Picabia (1879–1953) – Maler, Schriftsteller und zentrale Figur der Dada-Bewegung


25 Jahre Microsoft Train Simulator

Eine Reise in die digitale Eisenbahngeschichte – In diesen Tagen feiert der Microsoft Train Simulator (MSTS) seinen 25. Geburtstag. Ein Vierteljahrhundert ist vergangen, seit Microsoft im Jahr 2001 eine Eisenbahnsimulation veröffentlichte, die für viele zur Leidenschaft, für manche sogar zum Lebensgefühl wurde. Heute ist es ruhig geworden um den MSTS. Unter modernen Windows-Standards wie Windows 11 ist er nur noch über Umwege lauffähig – und doch lebt er weiter. Denn der Microsoft Train Simulator war nie nur ein Produkt. Er war vor allem eine Plattform für Kreativität und Gemeinschaft.


Eine lebendige Freeware-Szene

Untrennbar mit dem MSTS verbunden ist eine Gruppe von begeisterten Entwicklern, die in unzähligen Stunden kostenlose Add-ons erschufen. Lokomotiven, Wagen, Strecken, Signale und Aufgaben entstanden nicht im Auftrag eines Studios, sondern aus reiner Begeisterung für die Eisenbahn. Namen wie BeeKay aus Murnau, Blackman aus Berlin, Wespe aus Mülheim an der Ruhr oder GeDi aus Brühl, stehen stellvertretend für diese Szene. Später kamen viele weitere hinzu. Man konstruierte, programmierte, diskutierte in Foren, tauschte Erfahrungen aus, traf sich persönlich – und ließ so eine der aktivsten Freeware-Communities der frühen Simulationsjahre entstehen.

Das Ergebnis: Eine beeindruckende Sammlung an Inhalten, die bis heute im Internet zu finden ist und den MSTS auch 25 Jahre später noch erlebbar macht.


Eine virtuelle Fahrt am Rhein

Zum Jubiläum unternehmen wir eine ganz besondere Fahrt mit Addons der o.g. Gruppe: Mit der DB E32 27 und mehreren Hechtwagen geht es von Andernach über die linke Rheintalstrecke nach Remagen. Die eingesetzten Fahrzeuge sind selbst ein Symbol für die Zusammenarbeit der damaligen Gruppe. Jedes Detail erzählt von Teamarbeit, Fachwissen und dem Anspruch, historische Eisenbahn so realistisch wie möglich in die virtuelle Welt zu übertragen.


DB E32 27
3D-Konstruktion: GeDi
Führerstand: Blackman
Sound: Wespe

Hechtwagen
Konstruktion: Mad Mike


Ein stilles Jubiläum – und ein bleibendes Erbe

Auch wenn der Microsoft Train Simulator heute technisch überholt wirkt und im Schatten moderner Simulationen steht, bleibt sein Einfluss unvergessen. Für viele war er der Einstieg in die Welt der Eisenbahnsimulation – und für manche sogar der Beginn einer späteren beruflichen Laufbahn in 3D-Design, Programmierung oder Technik.

25 Jahre MSTS sind vor allem eines: eine Erinnerung an eine Zeit, in der Enthusiasmus, Gemeinschaft und Kreativität wichtiger waren als Hochglanzgrafik oder Verkaufszahlen. Und solange diese Add-ons noch gefahren werden, ist der Microsoft Train Simulator nicht verschwunden – sondern lebt weiter, Schiene für Schiene, Kilometer für Kilometer.

… und die Reise geht weiter

Auch nach 25 Jahren gilt: Der Microsoft Train Simulator rollt noch lange weiter. Dank engagierter Community, gepflegter Inhalte und moderner Nachfolger wie OpenRails bleibt die virtuelle Eisenbahn lebendig – gestern, heute und morgen. Wer einmal eingestiegen ist, steigt so schnell nicht wieder aus. Wer tiefer eintauchen möchte, findet Foren, Hintergrundwissen und eine große Auswahl an kostenlosen Freeware-Downloads rund um MSTS und OpenRails auf diesen Websites:

  • the-train.de – Forum, Downloads und Community rund um den MSTS und OpenRails
    👉 https://the-train.de/
  • TSSF.eu – Technik, Strecken, Fahrzeuge und Freeware für MSTS/OpenRails
    👉 https://tssf.eu/

Die DB E32 27 inklusive Führerstand und Sound steht hier zum Jubiläum wieder als kostenloses Freeware-Addon für MSTS und OpenRails zum Download bereit.

Der Zug fährt weiter – und die Community hält ihn in Bewegung.

5 Downloads


Ein Dach für den Schuppen in Irgendwo

Am kleinen Lokschuppen der Schmalspurbahn, dort wo Irgendwo nach Holzleim, Öl und leiser Erwartung duftet, hat sich wieder etwas getan.

Die Fenster, Türen, das Fachwerk des Schuppens und seines schmalen Anbaus sind frisch mit der Airbrush lackiert – feine Farbschichten, die sich wie ein Hauch auf das Material legen.

Nun sitzen sie passgenau in ihren Rahmen, die Fensterscheiben noch makellos klar, so rein, als würden sie die Welt von Irgendwo zum ersten Mal betrachten. Ein Moment unberührter Neubeginn, der nie lange anhält, denn Staub, Fingerabdrücke und die Patina der Zeit werden früher oder später ihren Anspruch erheben.

Vor dem Lokschuppen steht ein kleiner Lkw-Anhänger. Darauf ruht das erste Dachteil – gewaltig und schwer, sicher verzurrt, als lausche es selbst auf den Moment, an dem es endlich aufs Gebäude gehoben wird. Bald wird es seinen Platz über dem Schuppen einnehmen, den ersten Schatten werfen und den Bau ein Stück mehr wie ein echtes Zuhause wirken lassen.

Währenddessen rattert im 3D-Drucker das zweite, noch fehlende Dachteil seinem Entstehen entgegen. Schicht für Schicht wächst es heran, ein stiller Prozess, der dennoch voller Erwartung steckt.Und so steht Irgendwo wieder an diesem vertrauten Punkt zwischen Entwurf und Vollendung: ein Gebäude, das atmet, ein Dach, das wartet, und eine Werkstatt, die nie ganz zur Ruhe kommt.


Montagnachmittag

Montagsnachmittag im September 2023 auf Flugfeld II, blauer Himmel, um 300 Celsius, es geht kaum Wind, die Sonne brennt, im Schatten des Sonnenschutzes läßt es sich mit Kaltgetränken aushalten. Mit am Start sind heute u.a. mehrere Modelle verschiedener Klassen aus dem Hause Multiplex, eine Ka6E, Lentus und Heron sowie für den F-Schlepp eine Maule M7 GB.

Fotos anklicken und vergrößern


Toyota Land Cruiser und Sherpa CR3.4

Wir begleiten das TMG Team mit ihren beiden Sherpas CR3.4 von Absima und einem Toyota Land Cruiser von Amewi auf dem so genannten Ho Chi Minh Pfad in Lohmar durch den feinen Sand an Sailor Pete`s Corner.

T Absima Sherpa CR3.4 orange

M Absima Sherpa CR3.4 grau metallic

G Amewi Toyota Land Cruiser RCX10 PS oliv


Die Algen wachsen – Bonn Rheinaue Auensee

Die Saison für den Algenwuchs im Auensee in den Bonner Rheinauen hat deutlich wahrnehmbar begonnen. Noch kann man sie nur in zunehmend länger werdenden Uferabschnitten erkennen. Wie es weiter draußen im See aussieht, wissen nur die im Wasser lebenden Tiere und die gefiederten Zweibeiner. Dem „Schiffchenfahrer“ bleibt nur die Vermutung. Er bringt zumindest etwas Sauerstoff in den mit Algen belasteten See, wennleich das ohne Zweifel nicht genug ist.

Gentleman`s Racer – Algensuppe

Die Bundesstadt Bonn informiert in einer Pressemitteilung im Juni 2019:

„Das massive Algenwachstum im Rheinauensee ist ein Problem, welches in vielen niedrigen, stehenden Gewässern vorkommt. Die Ursache sind organische Ablagerungen am Grund des Sees, bestehend aus Laub, Tierkot und Essensresten, die beim Füttern der Tiere zurückbleiben. Dadurch entsteht ein Überschuss an Nährstoffen, die – begünstigt durch Licht und Wärme – das Algenwachstum stark fördern. Gibt es zu wenig Sauerstoff im Sediment, können Bakterien zudem Giftstoffe produzieren. An den Folgen können Wasservögel und Fische innerhalb kurzer Zeit verenden, wie im vergangenen Jahr in der Rheinaue.“

Quelle: https://www.bonn.de/pressemitteilungen/2019/juni/maehboot-rheinauensee.php

In diesem Jahr teilte die Bundesstadt Bonn öffentlich mit, dass Mikroorganismen die Sanierung des Sees vorbereiten. In der Pressemitteilung Bundesstadt Bonn vom 15.03.2021 heißt es u.a.: „Die Stadt Bonn hat am Montag, 15. März 2021, damit begonnen, die Sanierung des Rheinauensees vorzubereiten: Dafür werden Mikroorganismen, welche Sediment am Grund abbauen, in den See eingebracht. Dies soll die hohen Kosten für die Entsorgung des Schlamms senken, wenn der Rheinauensee im kommenden Winter ausgebaggert und saniert wird.“

Quelle: https://www.bonn.de/pressemitteilungen/maerz-2021/mikroorganismen-bereiten-sanierung-des-rheinauensees-vor.php

Das in die Wege geleitete Verfahren bezeichnet die Bundesstadt Bonn in ihrer Pressemitteilung dem so genannten Fachjargon entsprechend als „Beimpfung“.

Hoffnung macht bei dem in diesen Tagen festgestellten Zustand des See die Aussage der Bundesstadt Bonn in derselber Presseinformation: „Wie bei einer echten Impfung kann es erfahrungsgemäß auch bei diesem Verfahren zu einer Erstreaktion kommen. Der Zustand des Sees kann sich kurzzeitig verschlechtern, was eventuell auch optisch wahrzunehmen ist. Möglich wäre etwa, dass sich das Wasser kurzzeitig eintrübt. Dies geht jedoch bereits nach einigen Tagen vorüber.“

Und das hoffen alle Besucherinnen und Besucher der Rheinaue, die „Freizeitkapitäne“ und auch die Tiere, die in den Rheinauen ihre Heimat haben.


DB Museum Koblenz – Köf 322 641-2 & E-Lok 110

Dieser zweite Beitrag vom Tag der Schiene im DB Museum Koblenz am 20., 21. September 2025 erzählt von einer kleinen Rangiergeschichte – und zeigt, wie viel Eisenbahnhistorie manchmal in einer einzigen Szene steckt.

Zuerst setzt sich „Roberta“, die unscheinbare Köf 322 641-2 in Bewegung. Sie wurde 1954 bei Gmeinder in Mosbach gebaut, ausgeliefert als Köf 6186 und später als 322 641-2 geführt. Jahrzehntelang arbeitete sie vor allem in Tübingen, stellte Züge zusammen, rangierte Wagen und brachte große Loks in Position. 1987 wurde sie ausgemustert, überlebte aber bei verschiedenen Einsatzstellen und gelangte schließlich ins DB Museum.

Im Film fährt sie von der Drehscheibe auf ein Abstellgleis, wo eine weit größere Maschine wartet: die E-Lok 110 152-6.

Diese Lok wurde 1956 als E 10 152 von Krauss-Maffei (mechanischer Teil) und Siemens-Schuckert (elektrischer Teil) gebaut. Über Jahrzehnte war sie im hochwertigen Reisezugdienst unverzichtbar, stationiert unter anderem in Offenburg, Heidelberg und Köln. 2009 wurde sie z-gestellt, seit 2014 ist sie als Museumslok in Koblenz erhalten – betreut vom Verein Baureihe E10 e.V.

Die Szene im Video hat Symbolkraft: Die kleine Köf kuppelt an die mächtige Schnellzuglok und zieht sie mit erstaunlicher Kraft zurück auf die Drehscheibe.

Zentimeter für Zentimeter rücken beide ins Zentrum, begleitet vom Klicken der Kameras und staunenden Blicken der Besucher.

Der „kleine Helfer“ bringt den „großen Star“ noch einmal ganz groß heraus – Eisenbahngeschichte zum Anfassen.

Und es lohnt sich, dranzubleiben: In nächster Zeit folgen weitere Videos aus Koblenz, die andere Lokomotiven, die Spur-1-Anlage und viele besondere Momente des Wochenendes festhalten. Ein digitaler Nachschlag für alle, die die Atmosphäre des Fests noch einmal erleben möchten.

Alle Videos Tag der Schiene 2025 im DB Museum Koblenz


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